Mit etwas Willen

Asunción: Am 21. September wird der exklusive Radweg der Küstenstraße eingeweiht. Ab dann sind ausgedehnte Radtouren mit Blick auf die Bucht kein Risiko mehr.

Rund 4,2 km Radweg der Costanera II summieren sich zu dem schon existierenden 2,8 Radweg der Costanera I, womit man bei langsamer Fahrweise in gut 30 Minuten den kompletten Küstenstreifen der Bucht von Asunción abfahren kann. Die Gesamtbreite des exklusiven Radweges beträgt stolze 3,64 m.

Da laut dem Gesundheitsministerium rund 75% der paraguayischen Bevölkerung in seiner Freizeit herumsitzt und 80% gar keine Bewegungen nachgehen wenn sie sich bewegen, da sie im Auto sitzen, wäre dies eine willkommene Möglichkeit seine Gewohnheiten zu ändern. Da auch rund 45% während der Arbeit nur sitzt gibt es Bewegungsbedarf.

Wochenblatt / MOPC / MSPBS

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5 Kommentare zu “Mit etwas Willen

  1. Ja, aber. Da wird man doch Schilder hin machen,
    „parken verboten“,
    „bitte kein Rinder frei herumlaufen lassen“,
    „Radl fahren bitte ohne Oma, die den Einkauf hält, zwei Kleinkinder, Frau und Hühnerstall“,
    „bitte Licht einschalten, auch wenn Kopf helle leuchtet“,
    „nebst Facebock-Profil updaten und Gras zum Trinken trinke bitte noch eine Hand freihalten zum Bremsen“,
    „Bitte keine Streichhölzer verkaufen“,
    „Müll bitte wieder nach hause mitnehmen“,
    „Bitte mitnehmen, was nicht angenagelt ist“,
    „Müll bitte zuhause abfackeln“,
    „Bitte keine Bici-Talliers für die zwei Fahrräder Paragauys“,
    u.s.w.
    Ob ausgedehnte Radtouren mit Blick auf die Bucht kein Risiko mehr darstellen werden, na ehrlich, ich will es gar nicht herausfinden.
    (Und nein, gesucht wurde der Spott nicht. Aber stimmt, besser keine Beschilderung, Puchstaben versteht eh keiner und Bildchen will keiner verstehen).

  2. S.K. bei dem gemächlichen paraguayischen Trott und dem fehlenden Interesse an sportlicher Betätigung ist es doch schon beachtlich, wenn sich ein Paraguayer überhaupt mit einem Fahrrad beschäftigt! Noch einen erquicklichen Sonntag.

  3. Das ist jetzt kein Ernst — oder? Ich laufe am Tag mindestens um die 5 km und fahre täglich Rad. Heute war es etwas mehr: Gut 30 km. Für sieben Kilometer brauche ich gut 15 Minuten, wenn ich entspannt fahre, werden es eben 20 Minuten. Bei Hin- und Rückfahrt kommen da noch nicht einmal 40 Minuten zusammen. Wie soll man da von „gutem Willen“ sprechen können?

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