Mobilfunkfirmen beklagen Hindernisse

Lokale Behörden und auch Privatpersonen verbieten das Aufstellen von Mobilfunkantennen um mögliche gesundheitliche Schäden zu verhindern. Laut der Telekommunikationsbehörde Conatel wirke sich dies auf das Wirtschaftswachstum aus. Sie behaupten ferner, die Strahlung liege unter den gesetzlich festgelegten Höchstgrenzen.

Auf einer Pressekonferenz verteidigten das Umweltministerium (SEAM), Gesundheitsministerium und Conatel ihre Vorgehensweise. Sie alle sind besorgt über die Reaktionen verschiedener lokaler Gemeinden, dabei werden Verordnungen erlassen, die ein Aufstellen von Sendemasten verbieten mit der Begründung, sie schaden der Gesundheit.

Conatel Techniker halten dagegen und behaupten, es gibt keine Gefahren bei den gemessenen Werten. Kontrollen hätten bestätigt, dass die Richtlinien eingehalten werden.

Oscar Campuzano, Leiter der Regulierungsbehörde sagte: „Nutzer beschweren sich gegen das Aufstellen von Antennen durch Mobilfunkunternehmen, die es aber ermöglichen, eine bessere Qualität der Dienstleistung zu erzielen. Investitionen dienen für eine bessere Kommunikation und Konnektivität, das wiederum ermöglicht ein Wirtschaftswachstum, wir müssen eine Lösung für das Problem finden“.

Begonnen hat das „Desaster“ 2004, als Asunción eine Verordnung gegen neue Antennen erlassen hatte und weitere Gemeinden nachzogen. Derzeit gibt es Problembereiche in Coronel Oviedo, Pilar, Villarrica und Caaguazú weil hier zu wenige Basistationen installiert sind, aber vor allem „Bürgermeister, Nutzer und weitere Personen Hindernisse bei der Neuaustellung von Antennen bereiten“, man sei aber in Verhandlungen, laut Conatel.

Quelle: ABC Color

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