Mutmaßliche Vergewaltigung im Frauengefängnis

Asunción: Die Staatsanwaltschaft untersucht eine mutmaßliche Vergewaltigung einer Insassin im Frauengefängnis Buen Pastor durch einen Justizvollzugsbeamten. Der mutmaßliche sexuelle Missbrauch ereignete sich vor zwei Monaten.

Die Direktion für innere Angelegenheiten und Korruptionsbekämpfung und die Generaldirektion für Menschenrechte des Justizministeriums reichten bei der Staatsanwaltschaft eine Anzeige wegen sexuellen Missbrauchs einer Insassin ein, die sich im Frauengefängnis Buen Pastor befindet.

Der Anzeige zufolge handelt es sich bei dem mutmaßlichen Täter um einen Gefängnisbeamten. Der Fall wird von der Staatsanwältin Belinda Bobadilla untersucht, die am Montag ins Gefängnis ging und das Opfer befragte.

Der Vorfall soll sich vor zwei Monaten ereignet haben, aber das Opfer hat es erst jetzt gewagt, diesen Fall zu melden, weil sie auf eine Gerichtsverhandlung wartet und befürchtet, dass die Anzeige ihre Situation beeinflusse.

Laut dem Bericht sei das Opfer beauftragt gewesen, einen Bereich neben einem Badezimmer und Schlafzimmer zu reinigen, in dem sie sich befand, als der Beamte sie angeblich ins Bett zerrte, wo die Vergewaltigung stattgefunden hätte. Der Mann soll sie sogar nackt gefilmt und das Video einer anderen Insassin gezeigt haben.

Staatsanwältin Bobadilla sagte, dass sie den Bericht von der Gefängnisleitung abwarte und mit anderen Ermittlungen fortfahren werde. Das Opfer wurde von Medizinern untersucht und auch psychologisch betreut.

Das Justizministerium berichtete, dass es bei der Untersuchung zusammenarbeitet, um die Tatsache zu klären.

Wochenblatt / Ultima Hora

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8 Kommentare zu “Mutmaßliche Vergewaltigung im Frauengefängnis

  1. Ein Zustand, der doch schon seit Jahren bekannt ist. Warum jetzt plötzlich so tun, als ob das überraschend wäre? Die Frauen sind im Gefängnis vielem ausgeliefert und können sich nicht wehren. Wer aufbegehrt oder gar Anzeige erstattet wird mit „der Hölle auf Erden“ konfrontiert. Aber in Männergefängnissen ist es auch nicht besser. Gefangenen werden von ihren Mithäftlingen vérgewaltigt, geschlagen bis gefoltert und sind all dem schutz- und hilflos ausgeliefert. Keine Sau kümmert sich um diese Zustände, obwohl sie eindeutig gegen sämtliche grundlegenden Menschenrechte verstoßen. Ganz bestimmt sind in Gefängnissen zahlreiche menschliche Bestien untergebracht – aber die überwiegende Anzahl sind eher „kleine, kriminelle Lichter“ und haben ein Anrecht auf menschenwürdige Behandlung. In den Gefängnissen werden diese kleinen Fische erst richtig zu Psychopathen und gefährlichen Mitmenschen (wenn wieder in Freiheit) gemacht. Und das Schlimme dabei ist, daß jeder von uns ganz unvermittelt sich in solchen Gefängnissen wiederfinden kann. Da genügen kleinere Vergehen, wie schuldhafte Verkehrsunfälle mit tödlichem Ausgang, falsche Anschuldigungen u.v.m. Wie schon öfters hier, rate ich jedem Zugewanderten dringend, sich auf keine großen Streitereien mit Einheimischen einzulassen und bei allem was hier getan wird, vorausschauend zu handeln. Wir Zugewanderten werden in den meisten Fällen den Kürzeren ziehen. Da gibt es keinen „Migrationsbonus“ wie in Merkels rot-grün-bunter Wunderwelt, dem „besten Deutschland aller Zeiten“!

  2. Wirklich sehr komisch. die „Privadas“ im Buen Pastor sind vollkommen abgeschlossen vom Rest des Gefängnisses, so daß also naheliegt, daß die Gefangene mit jenem jetzt beschuldigten Gefängniswächter freiwillig mitgegangen sein muß. Außerdem hat niemand Zutritt zu einer der vorhandenen „Privadas“, wer nicht zuvor seinen Obulos bezahlt hat, der die Insassen zum dortigen Aufenthalt von bis zu 6 Stunden berechtigt. Sie wird ja den Beamten nicht mitgenommen haben in ihre Zelle, wo nicht nur ihr Bett steht, sondern auch die Betten anderer Mitgefangenen, denn dort wäre die angebliche „Vergewaltigung“ aufgrund der möglichen Anwesenheit noch anderer Mitgefangenen unmöglich gewesen. Nun, wer schonmal als Mann die Gelegenheit hatte, Besuche abzustatten in diesem „Buen Pastar“, der weiß auch aus eigener Erfahrung, schon aus den Blicken der Insassen, wie er dort als Mann intensiv von oben nah unten und wieder zurück derart mit den Augen gemustert wird, als wollten die IInsassen den ihnen vollkommen fremden mänlichen Besucher auf der Stelle vergewaltigen. Man sieht ihnen direkt an, daß sie schon lange nicht mehr in den Genuß eines GV gekommen waren und darauf derart hungrig sind, daß ihnen ihr jeweiliger „Gegenüber“ in jedem Augenblick gerade recht gekommen wäre. Und da hatte der Gefängniswärter es auf gar keinen Fall notwendig, Gewalt anzuwenden, um eine dortige Insassin mal „zu bekommen“, ganz im Gegenteil.

    1. Sie unterstellen damit, daß die meisten einsitzenden Frauen von sich aus GV mit den Wärtern suchen. Das ist schon ein starkes Stück! Ich habe dazu völlig andere Informationen aus zuverlässigen Quellen. Wer wollte am Ende auch beweisen können, ob eine Frau „freiwillig“ oder unter Androhung von Nachteilen bis hin zur Gewalt dazu gezwungen wurde? Und wie kann es sein, daß Gefängniswärter die „Privadas“ überhaupt nutzen können? Bei einer geordneten Gefängsverwaltung- und Überwachung wäre so etwas überhaupt nicht möglich! Das ganze hat System!

      1. Manni, Martin hat teilweise recht, viele nicht alle Insassen bieten sich an, nicht wegen Mangel an GV, sondern für eventuelle Vorteile ( Drogen, usw.ich glaube, das jeder sich vorstellen kann, das man alles tut, wenn man vorher in diesem Milieu war. ) Im Knast, die Ihnen versprochen wurden. Wenn diese dann nicht eintreffen, weil die meisten Pyler Lügner sind, ist der Gegenpart sehr schnell beleidigt und sinnt auf Rache. Selbstverständlich hat jeder Wärter einen Schlüssel zu den “ Privados“, da diese ja einschreiten müssen, wenn außer Sex noch etwas anderes passiert.

  3. Die menschenrechte und die ewige leier. Wenn in einem frauengefängnis männer aufpassen, dann sollte man homosexuelle suchen, anso sten frauen, aber bitte nicht lesben. Aber das ist sicher diskrimierung. Abesehen davon wurde ja schon gesagt, dass das gefängnis sicher eine kuschelecke hat. Der strassenstrichmal anders und frau sein heisst nicht, dass sie automatisch die wahrheit sagt. Zu intelligent, präventiv etc. Darf nicht gearbeitet werden. Wo kämen wir da hin. Mein hund passt auch auf die knackwurst auf, den er hat mir versprochen sie nicht zu essen. Den idioten ihr idiotensystem und lang lebe die idiotie. Die systeme, die wir haben funktionieren nicht einmal in kleinen gruppen und dann wollen sie so eine gesellschaft organisieren. Es ist nur ein beispiel von vielen, ich halte es für dumm stellen. Eine diskussion lohnt wie quasi immer nicht.

      1. Es gibt keinen 100 prozent sicheren weg, aber eben den sichersten weg. Die antiken sultane haben das getan und so mache ich es auch. Interessant ist nur, dass es heute nicht mehr so ist. Man wird sogar bestraft wenn man es so macht.

        1. Oder Roboter, in der heutigen Zeit möglich, die das Hirn nicht im “ Schwanz“ oder Magen haben,wenn eine Fliege verschluckt wird. Roboter sind unbestechlich, brauchen keinen Lohn, keinen Urlaub usw. Aber dann wären viele Amigos arbeitslos, das geht ja nicht.

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