Mutmaßlicher Mittäter bei Mord an Mennoniten erschossen

Filadelfia: Francisco Salsa Rhodes, der den Spitznamen “Pancho Salas“ trug, wurde bei einer Schießerei mit der Polizei und mutmaßlichen Viehdieben erschossen. Er war für das Verbrechen an Leonard Voth Bartel gesucht worden.

Salas starb in den Bergen in der Nähe der Stadt Teniente Esteban Martinez, Presidente Hayes. Der angebliche Viehdieb wurde für den Mord an Voth Bartel (32), verheiratet, Vater eines Sohnes, gesucht. Der Vorfall ereignete sich am 10. Januar 2016 bei einer Zweigstelle der Kooperative Fernheim, im Dorf Molino, südöstlich von Filadelfia, Departement Boquerón.

Fünf Personen waren damals an der Tat beteiligt, von denen vier einige Tage später festgenommen werden. Darunter war der Täter, der die tödlichen Schüsse auf Bartel abgegeben haben soll, Hernán Fernando Castillo Martinez. “Pancho Salas“, aber der Anführer der Bande, blieb auf der Flucht.

Nun kam es bei Teniente Esteban Martinez zu einer Konfrontation zwischen dem stellvertretenden Leiter der Polizeistation vor Ort, Luis Alberto Espinosa und seinen Beamten.

Gegen 19:30 Uhr wurde das örtliche Polizeirevier informiert, dass es zu einem Schusswechsel zwischen angeblichen Viehdieben und weiteren Personen käme. Als die Beamten am Ort des Geschehens eintrafen, unter ihnen auch Espinosa, wurde gerade ein 16-jähriges Mädchen von den Banditen als Geisel in die Wälder verschleppt. Dort verschanzten sich die Kriminellen. Bei dem anschließenden Feuergefecht wurde Salas getötet. Espinosa erhielt mehrere Schusswunden und verstarb im Krankenhaus an seinen Verletzungen, das 16 Jahre Mädchen wurde ebenfalls verwundet. Die weiteren Täter flüchteten.

Quelle: ABC Color

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4 Kommentare zu “Mutmaßlicher Mittäter bei Mord an Mennoniten erschossen

  1. Wie oft muß man lesen „die Täter konnten nach einem Feuergefecht mit der Polizei anschließend flüchten“ Das ist doch schon sehr merkwürdig. Sind die Polizisten wirklich so furchtbar schlechte Schützen und zugleich taktisch völlig naiv, daß ihnen beinahe jedesmal die Täter (oder ein Teil davon) entkommen können? Oder haben sie bei Auseinandersetzungen mit Kriminellen „die Hosen voll“ und bleiben lieber in Deckung? Was für andere Gründe könnte es als Erklärung sonst noch dafür geben?

    1. Polizisten sind auch nur Menschen,für Dienstsport fehlt die Zeit, sie werden etwas Träge.
      Den Schießstand besuchen sie auch nicht so,renne du mal 100m und Schieß dann auf 50m Scheibe.
      Trefferbild?
      Die Verbrecher haben Geisel gehabt, meinst du wirklich das hier einer der Polizisten da Rambo spielt.
      Die Arbeit hast du noch nicht macht.Gehe zu einer Familie hin und sage,dein Sohn/Tochter ist tot. Die Botschaft einer Familie zu bringen ist keine schöne Arbeit für Polizei,Staatsanwaltschaft/Offiziere der Armee.

  2. Angeblich soll es hier auch Maulhelden geben?!?
    Der Polizist ist bestimmt wohl von einem Zufallstreffer in seiner Deckung getroffen worden? Mein Beileid den Angehörigen.

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