Nationaler Metallbaubetrieb kann bald Busse fürs Land herstellen

Asunción: Mit der Investitionssumme von 2 Millionen US-Dollar erhält das Unternehmen Cabipal Metalmek S.A. die Maschinen aus Brasilien und China geliefert, die nötig sind um Busse und Aufbauten für Lastkraftwagen aus Metall zu produzieren. Mit dieser Initiative beabsichtigen sie 50% des nationalen Bedarfs zu mit guten Preisen zu decken“, erklärte Marco Schussmüller, Geschäftsführer des Unternehmens.

„In der Provinz Central werden ungefähr 1.000 neue Omnibusse benötigt während es im Inland auch rund 1.000 sind. Zusammen sind das 2.000 Einheiten, die durch neue ersetzt werden sollten, um aktuelle Sicherheitsstandards zu erfüllen“, fügte er hinzu.

Schussmüller erklärt auch, dass die Busse aus paraguayischer Produktion dem brasilianischen Standard entsprechen, der sich bewährt hat. Aus dem Nachbarland wie auch aus Chin würden Teile des Chassis, der Achsen und Motoren kommen, um den Bus mit den restlichen nationalen Teilen hier zu komplettieren. Der Vorteil den der Busunternehmer dadurch hat liegt im Anschaffungspreis. Während ein Bus in Brasilien mindestens 150.000 US-Dollar kostet kann einer unserer Linie schon ab 80.000 US-Dollar erworben werden.

Für den kommenden Dezember wird beabsichtigt die ersten Einheiten zu fertigen. Die Regierung hat von dem Projekt erfahren. Jetzt steht noch die Erlaubnis des Umweltsekretariats aus um bald auf 3.000 m² mit der Produktion zu beginnen.

Schussmüller erklärt auch, „dass die 2.000 Busse, die sie produzieren wollen etwa 50% der Busse des Landes sind. Über die Bestückung der Busse mit Elektromotoren wird derzeit auch nachgedacht, da auf Dauer darin die Lösung liegt. Alle Teile die wir für die Busse einkaufen kommen von großen Zulieferern, die auch andere Busproduzenten auf der Welt versorgen“.

(Wochenblatt / La Nación)

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7 Kommentare zu “Nationaler Metallbaubetrieb kann bald Busse fürs Land herstellen

  1. Es gibt Firmen in China, welche bereits mit Erfolg Elektrobusse herstellen lassen, da sie sowohl über die Technik für Elektromotoren als auch über die entsprechenden Energiespeicher verfügen.
    Beispielsweise die Firma BYD.

  2. Ja klar gibt es schon in den anderen Ländern die Technik, nur hier ist das Problem das die Teile nur billig sein müssen, siehe die Teile der Mottos oder die Ersatzteile aus China.
    Selbst die Sturzhelme sind lebensgefährlich wenn Sie zerspringen.

    1. ist noch lange nicht alles schlecht was in china produziert wird. man kann wohl nicht qualität erwarten für nichts, oder?

      1. Der Witz ist nur, dass man hier für den Schrott aus China einen viel höheren Preis zahlt als für „gute Markenware“ in DACH. Da fragt man sich dann nur, wo das Geld hier versickert – sind es die Zwischenhändler, die Großhändler oder andere, die erst einmal abzocken?
        In DACH kann man viele gute Artikel aus China kaufen – Garantie 3 Jahre und so lange halten die dann auch. Wenn man Glück hat, sogar noch sehr viel länger. Und hier? Null Garantie oder max. 1 Jahr und so lange halten diese Dinger dann auch. In China gibt es wie in Euro-Land unterschiedliche Qualitätsstandards. Und wir hier bekommen den Schrott.

  3. jeje , Habe ich gelesen Elektrobusse !!! dann sollte man bei der Ande vorher die Bonzen rauswerfen. kaum fallt der Strom aus, liegen die Busse mitten auf der Strasse .-)

    1. Jetzt wissen endlich, warum die ANDE die Strompreise anheben will.
      Was die Qualität der Busse betrifft, möchte ich anmerken, dass man nicht immer gleich alles verteufeln soll, was hier produziert wird. Es gibt hier einige Firmen, die Wert auf Qualität und Service legen.
      Und wenn die anderen nationalen Unternehmen ihren Schrott nicht mehr loswerden, dann müssen sie umdenken oder vom Markt verschwinden.
      Auch in DACH gibt es mehr als genug Unternehmen die Schrott produzieren.

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