Nein zu Münzen bei bettelnden Kindern

Villarrica: Zuhauf sieht man im ganzen Land, in der Regel Kinder von Indigenen, die um Geld betteln. Meistens fließt der Erlös dann an die Eltern, die es zweckentfremden.

Eine Kampagne in Guairá soll nun für Abhilfe in dem Sektor sorgen.

“Nicht Münzen geben, es gibt einen anderen Weg, um zu helfen“, lautet die Kampagne, die vom Stadtrat in Villarrica, Guairá, ins Leben gerufen wurde.

Gustavo Navarro, Bürgermeister von Villarrica, sagte, dass dieses Projekt durchgeführt werde, weil viele indigene Kinder in einem Zustand der Verwundbarkeit auf den Straßen unterwegs seien. „Es gibt mehrere Personen, die um Almosen an Ampeln betteln. Dabei kann es zu Verkehrsunfällen kommen oder sie sind dem Missbrauch jeglicher Art ausgesetzt“, sagte Navarro.

Er fügte an, dass in vielen Fällen die Eltern selbst die Kinder schicken würden, um nach Münzen zu fragen und sie als Geschäftsquelle nutzen, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen.

Navarro forderte alle Bürger auf, die Aufklärungskampagne zu begleiten und ihnen auf andere Weise zu helfen, indem sie Kleidung und Lebensmittel, nicht Münzen, spenden, um das Wachstum von dem Index der Kinder auf den Straßen zu verhindern.

Gemäß den Daten von dem Sekretariat für Kinder und Jugendliche (Codeni) wurden in Villarrica mehr als 60 Kinder in einem Zustand der Verwundbarkeit gezählt, die an Kreuzungen in der Nähe von Ampeln und auf Plätzen öffentlichen Einrichtungen um Geld betteln würden.

Ricardo González, Leiter des Sekretariats für Kinder und Jugendliche, erklärte, dass er daran arbeite, die Situation der Ausbeutung zu beseitigen, und dass das Spenden von Geld an Kinder nur eine Ausbeutung darstelle. „Das Szenario betrifft uns Tag für Tag und darum appellieren wir an die Bürger. Das Betteln von Münzen wurde zu einem lukrativen Mechanismus für Erwachsene und vor allem zu einer Verletzung der Rechte von Minderjährigen“, sagte er.

Wochenblatt / Ultima Hora

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12 Kommentare zu “Nein zu Münzen bei bettelnden Kindern

  1. Ist aber auch hart der Job der Säuglinge, die stundenlang an einer Ampel im Arm der Mutter all die Abgase schnüffeln müssen, ob sie wollen oder nicht.
    Meiner Meinung nach sollte man diese Mütter einfach abführen und einlochen und die Kinder in eine Obhut geben, die etwas mehr Verstand hat als diese Indios.

  2. Es ist nicht der Verstand der jungen Frau mit dem Kind wo fehlt, es ist leider der Verstand der Person wo der jungen ach soo armen Frau mit ihrem Kind Muenzen gibt wo fehlt. Wenn keiner Muenzen gaebe, wuerde die Frau nicht dort stehen, man muesste also die Muenzengeber bestrafen und nicht die Frau.

  3. Früher bettelten die Kinder vor der Lactolanda als man das Münzen geben unterband und dafür einen Joghurt geben sollte verschwanden diese und bis heute gibt es sie dort nicht mehr.

  4. Zum Vorschlag Lebensmittel zu geben,- wir waren im Supermarkt einkaufen und wurden von Kindern um „Monedas-Monedas“ angebettelt. Die Mutter mit weiteren Kindern stand einige Meter weiter und anstatt ein paar Guaranies zu geben erhielten die Kleinen von uns eine Tüte mit frischen Brötchen. Anscheinend hatten sie keinen Hunger, die volle Tüte wurde sofort auf dem Parkplatz entsorgt. Laut Bekannten ist das leider kein Einzelfall, sie hatten gleiches erlebt.

  5. Als erstes Frage ich immer wo den der Papa sei, ich würde gerne mit ihm reden, da es Erwachsenen verboten sei Minderjährigen Geld zu geben, dann gehen sie wieder: Adonde esta tu papa, quiero hablar con el, por que para adultos no es permitido dar monedas a criaturas. Voy a tener muchos problemas con la Policía.
    Am besten, wie immer, man schwatzt so lange bis sie vollgequatscht sind, dann fragen sie dich nie mehr was, das mache ich mit allen Einheimischen so.

  6. man muss mal erwähnen, dass diese indigenas eigentlich überhaupt nicht aus dem Raum VIllarrica stammen. es gibt da eine dame, die hat von mir den spitznamen „embarazada“ bekommen, weil die ist immer schwanger und schafft die frauen und kinder bei, nämlich aus dem Raum Tavai. die leute dort leben eigentlich ganz gut von „diesem geschäft“ weil es erzwingt ihnen die möglichkeit zu sagen „wir wollen gar nicht arbeiten“, zumindest die männliche bevölkerung. problem ist aber darin, das diese rasse aus dieser gegend sehr abgebrüht ist und anscheinend nur schnorren und betteln können. vermutlich nie was anderes gelernt. weiters liegt es am oberhäuptling (cacique) der ja die befehle austeilt wie und wieviel geld jede woche nach hause gebracht werden muss. ich kenne viele gemeinschaften, aber diese aus tavai sind die schlimmsten von allen, aber es gibt auch viele die wissen wie „arbeiten“ geht und das merkt man dann auch gleich in der lebensweise und was geschaffen werden kann wenn der wille da ist. aber solange hier münzen fliessen, so wird weiter gebettelt.

  7. Einfache Lösung,kein Geld geben,nur Essen geben.Um die Kinder geht nicht, hier soll nur die Faulheit der Erwachsenen finanziert werden.Einsammeln Platzverweis. Spenden die ankommen das ist eine ganz andere Baustelle!
    In Europa hat das auch gewirkt bei der Berufsbettler Mafia aus Osteuropa. Kein Geld nur Essen, das wollten sie nicht.Wer nicht will der hat schon!

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