Nestle verstärkt seine Investitionen in Paraguay

Asunción: Mit einer Investition von mehr als 2,2 Millionen US-Dollar, die 2019 vom multinationalen Unternehmen Nestlé in Paraguay geplant ist, werden zunächst mehr als 200 neue Arbeitsplätze geschaffen.

Das gab der CEO des Unternehmens in Paraguay, Francisco Gimeno (Beitragsbild) bekannt.

Nestlé Paraguay will in Paraguay ein neues Service-Center errichten, das 21 Länder unterstützen wird, um dem steigenden Bedarf des Unternehmens in dieser Hinsicht abdecken zu können.

Es wird ein neues Satellitenzentrum von Nestlé Business Services (NBS) als Teil eines neuen, einzigartigen und integrierten Modells des multinationalen Unternehmens sein. Das Projekt wurde in diesem Jahr angekündigt und befindet sich laut den Daten derzeit in einem erheblichen fortgeschrittenen Stadium.

Gimeno erklärte, dass es das Ziel sei, der Firma und den Ländern der Region interne Dienstleistungen von Paraguay aus anzubieten. Die Herausforderung besteht darin, dies in Bereichen wie Humanressourcen, Monitoring, sozialer Netzwerke und anderen Aspekten mit Mehrwert zu erreichen.

Er betonte, dass Nestlé nicht nur in Paraguay tätig sei, sondern vor allem einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung leiste. In diesem Sinne ist die Ausbildung junger Menschen ein Teil dessen, was das Unternehmen durch dieses neue Projekt in das Land einbringen will. „Wir arbeiten daran, die Arbeitsmöglichkeiten in allen betroffenen Bereichen zu verbessern“, sagte Gimeno.

Als er nach der Realität in Paraguay gefragt wurde, betonte der CEO, dass das Land in den letzten zehn Jahren einen sehr interessanten Prozess durchgemacht habe. Die Formalisierung schreite voran, aber eine angemessene Bekämpfung des komplexen Problems, der Schmuggelware, müsse forciert werden.

Er weist darauf hin, dass Unternehmer aus vielen Ländern der Welt Paraguay nicht nur im Industriesektor, sondern auch im Dienstleistungssektor, wie der Maquila-Industrie, ins Visier genommen haben.

„In Paraguay gibt es viele Neuinvestitionen in den verschiedenen Sektoren, vor allem in der Industrie und das Landesinnere hat sich sehr weiterentwickelt“, sagte Gimeno.

Der CEO fügte an, dass die Entwicklungsprozesse jahrelang andauern und er schätze, dass sich Paraguay in die richtige Richtung bewegte und es dem Land gelinge zu wachsen, um einen strategischen Weg einzuschlagen, der sich von seinen beiden großen Nachbarn abhebe.

In einem anderen Zusammenhang brachte Gimeno das Regionaltreffen junger Menschen zur Sprache, das diesen Monat von Nestlé und anderen Unternehmen in Montevideo, Uruguay, veranstaltet wurde. Er berichtete, dass eine paraguayische Delegation, bestehend aus 30 jungen Menschen mit Nestlé Paraguay verbündeten Organisationen und Bildungseinrichtungen an dieser Aktivität teilgenommen haben.

Dazu zählen die Amerikanische und Katholische Universität, die Fundation Paraguaya und weitere Organisationen.

„Im Rahmen der globalen Jugendinitiative wird Nestlé zu einem Abkommen über Beschäftigungsfähigkeit für Jugendliche beitragen. Bis Ende 2020 werden mehr als 40.000 neue Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen. In Paraguay sind 350 neue Arbeitsplätze geplant“, erklärte Gimeno.

Wochenblatt / ABC Color

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16 Kommentare zu “Nestle verstärkt seine Investitionen in Paraguay

  1. Toll, 200 Arbeitsplätze aber Millionen Menschen vergiften und das hiesige Wasser aufkaufen, nöö danke! Lasst die mal schön draussen…jaa, ich weiss, die sind längst drinnen…

    1. Was uns in Paraguay hautnah betreffen könnte ist die Tatsache, daß NESTLE bereits in zahlreichen Ländern die Grundwasserrechte mittels Bestechung von Politikern aufkauft. Danach vermarktet NESTLE das gewonnenen Trinkwasser zu hohen Preisen, die Grundwasserspiegel fallen, die einheimische Bevölkerung leidet zusehends unter Wassermangel und wird von NESTLE nicht einmal entschädigt. Dazu gibt es viele Berichte in YouTube – bitte informieren, damit jeder weiß was auf uns zu kommt. Jedenfalls NICHTS GUTES!

      1. Sie vertrauen wohl eher dem Sirenengesang von Coca Cola (ist ja vom Weltverbesserer USA)
        https://wochenblatt.cc/coca-cola-und-das-wasser-in-paraguay/
        Tatsache ist, dass die USA sich seit Jahren die Guarani-Aquifer Wasserreservoirs aneignen wollen.
        https://wochenblatt.cc/wasser-als-grund-zum-krieg-in-suedamerika/
        https://wochenblatt.cc/die-pluenderung-von-dem-wasser-in-suedamerika/
        Die Gefahr ist schon längst erkannt
        https://wochenblatt.cc/abgeordneter-warnt-vor-einer-privatisierung-vom-guarani-aquifer/

        1. Die bösen, bösen USA. Ist Anton vielleicht ein heimlicher FSB-Agent? Übrigens: Der FSB ist der russische Inlandsgeheimdienst und hat mit Auslandsaktivitäten nichts zu tun.

  2. ein Boykott von Nestle Produkten ist die einzige Waffe die wir Menschen haben. Nicht so einfach beim größten Ernährungsunternehmen der Welt. und dann bleibt noch der 2.größte, 3.größte….die sind auch nicht besser.
    Da muss ich mannies Aussagen unterstreichen. Ist aber nichts wirklich neues. links-grüne NGO´S haben die Machenschaften von Nestle schon vor 15 Jahren offengelegt. ach alles linkes Geplapper von Kulturbereicherern. Es hat eben keinen Interessiert. Aber es ist sicher in welche Richtung die Entwicklung geht, denn Geld regiert die Welt. vor 100 Jahren, heute, in 100 Jahren. Es muss erst knallen, damit die allermeisten checken was da passiert. Immer erst wenn es zu spät ist. Dann herrschen ganz andere Zustände und die Migration wird das exponenziell verstärken. zurecht, dann geht es nicht mehr um soziale Sicherung, was nachvollziehbar ist. Sondern viel mehr noch ums
    blanke Überleben. Andererseits werden die Böden und das Grundwasser auch in Deutschland massiv versalzen. Alle verlassen sich darauf, dass die Wissenschaft schon irgendwann ein Ass aus dem Ärmel zaubert. Nur gibt es bisher nicht den Ansatz einer Lösung, wie wir unseren Lebensraum dauerhaft „reinigen“ können. Die ökölogische Zukuft lässt sich in jedem Fall nicht mehr zum Guten wenden.
    Wer das alles für Humbuck hält kann glauben was er will. Jeder ist selbst verantwortlich, wie er sich für die Zukunft aufstellt.
    Die Gier hat den Verstand KO geschlagen, bevor der Verstand gemerkt hat, dass es losgeht.

    1. Ja, genau, das habe ich auch gedacht.

      Aber jagd dieses Nestlé aus dem Haus, bevor Latainamerika (Paraguay) so wird wird wie Europa und der Schweiz (Zentrale von Nestle) in ihrem Zentrum!

      Genfood braucht kein Schwein, nicht einmal als Soja.

  3. Nestle ist schon ne üble Sache. Die mischen überall in den Entwicklungsländern mit und verkaufen dort auch Minipackungen von Gewürzen und allerm Scheiß – Hauptsache ist Megagewinn für die Herren Aktionäre. Gibt tolle Dokus im Internet über Nestle und wie sie mit „Vertretern“ auf Dummenfang gehen, um jeden Cent aus den Allerärmsten herauszuquetschen.

  4. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Antworten

    Das Problem liegt eher darin dass sie in Kompetenz zu den Mennoniten treten. Wann wird Nestle ins Fleischgeschaeft eintreten? Sie koennten sich leicht den Markt fuer Milch, Fleisch, Weizen (Mehl), Reis und Soya aneignen.
    Das waere das „Aus“ fuer die Mennoniten und Gusti’s neuem Spielzeug, der Pulvermilchfabrik in Loma Plata.

    1. Wer mit Fremdwörtern Eindruck schinden oder seine überdurchschnittliche Intelligenz zum Ausdruck bringen will, sollte
      diese auch selbst verstehen.
      Nicht Kompetenz sondern Konkurrenz!

      1. Der tut doch immer nur so. Wenn er einmal was intelligentes zur Schau stellt, ist es aus dem Internet übertragen. Wir haben ihn schon lange durchschaut. Die Leute sollen nicht wissn, dass er gerade mal so die Hilfsschule geschafft hat, mit Hängen und Würgen. Aber afür liebt er den heiland und der Heiland liebt ihn. Er meint es zumindest.

      2. Johan Moritz van Nassau-Siegen

        Antworten

        In Paraguay wird das Wort „Kompetenz“ (competencia) und „Konkurrenz“ austauschbar gebraucht. Man sagt „hay mucha competencia“ und meint damit aber dass es „viel Konkurrenz gibt“.
        Ich dachte in Spanisch, schrieb aber in Deutsch. Ein Resultat des multi kulti und Produkt des mennonitischen Schulsystems (an allem sind ja bekanntlich die „Laehrer: schuld).

  5. Nestle ist ein Krake, der anderen das Wasser klaut.Ein Konzern voller Verbrecher.Fort damit!
    In einigen Ländern haben sie ganze Arbeit geleistet, das die Menschen ,Trinkwasser von Tankwagen bekommen.
    Weil Nestle das Grundwasser abpumpt.Wer aus der Regentone&Wasserpfütze in Paraguay trinken möchte soll sich Nestle befreunden!

  6. Nestle weis genau was in Zukunft passiert und will nun seine Figuren (Rede hier vom Schach) in Stellung bringen .Ein Riesiger Süßwassersee ist unter Brasilien und zu 25% unter Paraguay. In Afrika hat Nestle schon viel Elend verursacht durch den Kau der Grundwasser Rechte.In einigen Ländern ist es zu massiven Protesten gekommen und die Rechte auf Grundwasser wurden wieder frei. Das Perverse war sogar das Regenwasser nicht genutzt werden durfte. Nun wie dieser Anton schreibt alles bekannt,stimme da mal zu. Ohne Proteste und Widerstand ist Nestle nicht zu stoppen ,hier geht es um Milliarden Wasser wird ein Grund sein Bürgerkrieg und Krieg zwischen Nationen zu verursachen. Wir dürfen nicht Müde werden diese Gefahr immer und immer wieder bekannt zu machen. Wasser muss ein Gut und ein Recht sein das jeden Menschen frei zugänglich ist.Es ist ein Produkt das nicht erwirtschaftet wurde sondern von der Natur bereitgestellt ist.Also ein Menschenrecht. Das beinhaltet das die UNO dieses so festschreiben muss.

  7. Johan Moritz van Nassau-Siegen

    Antworten

    Um unliebsame Konkurrenten auszuschalten koennte Nestle feindliche Angebote an Molkereien, Schlachthoefe und Agrarfirmen machen um diese zu schlucken. Nestle hat wohl den Braten gerochen dass die Viehzucht zwischen 1000% und 2500% Gewinnmargen hat.
    Nestle 800 gramm Pulvermilch kostet rund 60000 Gs wo die billigste von Chortitzer ist die gerade mal rund 29000 Gs kostet (dann ohne A, D und E Zusatzvitamine). Also wie Nestle mit der lokalen Produktion konkurrieren will das ist mir noch schleierhaft. Die Pulvermilch aus Ostparaguay ist preislich mittendrin (40000 Gs bis 50000 Gs) was wohl bedeutet dass die Milchpreise in Ostparaguay den die Molkereien an die Milchbauern zahlen so um 55% teurer ist (also die bekommen fast doppelt so viel, d.i. wenn der mennonitische Bauer im Chaco 2000 Gs bekommt, bekommt der Bauer nach den Pulvermilchpreisen nach in Ostparaguay so rum 3100 Gs pro Liter Milch bezahlt welches sich auch deckt mir Aussagen von Leuten). Daher widmen sich nur relativ arme Mennoniten der Milchwirtschaft wo so bei 0% Gewinnmargen sind und gehen nur ueber zu der 2500% Gewinnmargen Viehzucht. Da die Mittelschicht bei den Mennoniten auch immer kleiner und aermer wird, so gibt es doch immer genuegend Idioten die sich aus blanker Not und wegen kleiner Produktionsflaechen der Milchwirtschaft widmen um gerade so am Existenzminimum dahizuvegetieren (von diesen schroepft die Kooperative die meisten % Steuern).
    Daher wird es wohl in Zukunft ein „Kampf der Kartelle“ (Konsortien) geben.

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