Neuer US-Botschafter in Paraguay unterstützt den Kampf gegen die Korruption

Asunción: Der neue US-Botschafter, Marc Ostfield, zeigte die Fortschritte beim Bau des neuen diplomatischen Hauptquartiers und hofft, dass es bis Ende des Jahres bezugsfertig sein wird. Der Kampf gegen die Korruption wird bei ihm zum Steckenpferd.

Der neue Botschafter der Vereinigten Staaten, Marc Ostfield, stellte sich in einem in seinen sozialen Netzwerken veröffentlichten Video in Paraguay vor und nutzte die Gelegenheit, um den Fortschritt beim Bau des neuen diplomatischen Sitzes vorzustellen, dessen Projekt sich noch im Bau befindet, und kündigte an, dass man hoffe, das neue Gebäude Ende dieses Jahres beziehen zu können.

Der Diplomat traf am 9. März im Lande ein und überreichte dem Präsidenten der Republik, Mario Abdo Benítez, sein Beglaubigungsschreiben.

Botschafter Ostfield wies darauf hin, dass der neue Sitz der US-Botschaft “ein bedeutendes Zeichen des großen Engagements der Vereinigten Staaten für die Zukunft unserer Beziehungen zu Paraguay und eine Verschmelzung der Kunst und Kultur unserer beiden Länder ist”.

Er drückte auch seine große persönliche Genugtuung darüber aus, dass das Bauprojekt des neuen diplomatischen Sitzes die Achtung der Umwelt und den Schutz der Natur zu einem seiner Hauptziele gemacht hat. In diesem Sinne wies er darauf hin, dass seine Arbeit während seiner gesamten Tätigkeit als Diplomat darin bestand, die Welt gesünder, sicherer, gerechter und gleichberechtigter zu machen.

“Als neuer Botschafter werde ich Hand in Hand mit Paraguay arbeiten, um die Korruption zu bekämpfen, das Land sicherer zu machen und den gegenseitigen und integrativen wirtschaftlichen Wohlstand zu fördern. Wie jede Nation, die seit mehr als 150 Jahren starke Beziehungen unterhält, erwarte ich auch von uns, dass wir offen über Bereiche sprechen, in denen wir Verbesserungsbedarf sehen”, sagte Botschafter Ostfield.

Er nutzte auch die Gelegenheit, um zu erwähnen, dass er und sein Ehemann Michael bereits wenige Wochen nach ihrer Ankunft in Paraguay von der paraguayischen Bevölkerung auf das Herzlichste empfangen wurden. “Dies ist ein wunderschönes Land mit einer wirklich faszinierenden Kultur und Geschichte. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, die Verbindung zwischen Paraguay und den Vereinigten Staaten zu vertiefen, ich freue mich darauf, diese Reise gemeinsam zu erleben”, schloss er.

Wochenblatt / Twitter

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8 Kommentare zu “Neuer US-Botschafter in Paraguay unterstützt den Kampf gegen die Korruption

  1. Oh, das ist aber ein schenes Oberbeatmeten- bzw -behördetenhäuschen. Da kann der olle arbeitende Steuerzahler nur staunen, dass er sich das nicht leisten kann. Naja, muss ja auch besonders gekennzeichnet, teuer und möchtegerne-originell sein so ein schenes Oberbeatmeten- bzw -behördetenhäuschen. Sieht jedenfalls wie neu aus.
    Da sitzens nun vor sich hin, die Schreibtischtäter in ihrem schenen Beatmeten- bzw -behördetenhäuschen, machen die Welt noch gesünder, noch sicherer, noch gerechter und noch gleichberechtigter als dass sie schon ist, die Natur und die Umwelt noch geschützter als sie schon ist und den gegenseitigen und fördern ihren integrativen wirtschaftlichen Wohlstand noch mehr als sie es bisher schon taten.
    Was man nicht alles bewirken kann, wenn das offizielle Aufgabengebiet darin besteht irgendwelche Wörd-Vorlagen zu laden, den Namen des Kleinviehs, welches auch Mist macht, sprich der Steuerzahler:*in einzusetzen und im amtlich bewilligten Behälter auszuhändigen! Einfach Wahnsinn.
    Ist aber auch ein harter Job. Nicht zu beneiden. Müssens wenns sonst nix zu tun haben noch täglich neue Weisungen und Verordnungen in den amtlich bewilligen Behälter einreiheln, damits nachgucken können, was wie sie wann zu tun haben. Dabei wäre es mir neu, wenn Diplomaten, Kekse und Erdbeertörtchen sich in die Angelegenheiten anderer souveräner Staaten einmischeln dürfen. Aber geht doch.
    Jedenfalls nicht wirklich zu beneiden der täglich Kampf ums finanzielle Überleben mit US-Zahltag im Paraguay.

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  2. Es wäre mir völlig neu, wenn die USA Botschafter wirklich etwas ” Gutes ” bringen würden, oder gebracht haben.
    Sollte es hier anders, wohl doch eher nicht, er ist doch auch nur ein Mann des Systems……
    Aber der Mensch läßt sich ja gerne mal ein Märchen erzählen……

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  3. Paraguay ist gegen die USA ein Kindergarten. Er mischt sich lediglich in die inneren Angelegenheiten Paraguays ein, um die Interessen seines Landes zu verfolgen. Und wenn Paraguay nicht brav ist, dann müssen sie nur zurückblicken, was zu den mehr als 220 Kriegen der USA seit ihrem 246-jährigen Bestehen geführt hat. Die Ukraine ist der aktuelle Kriegsschauplatz der USA. Das Schlachtfeld Europa ist bereitet. Es kann losgehen. Was sein Präsident allerdings vergessen hat, die Russen sind den USA waffenmäßig überlegen und werden die großen Städte der USA einäschern.

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    1. Interessant, dass man einmal hört russland hat fast nichts und dann wieder sind überlegen. Was stimmt da jetzt eigentlich und wie kommt man auf so eine spannweite?
      Ich bin kein freund der amis aber auf dem amerikanischen kontinent akzeptiere ich es noch obwohl ein gemeinsames südamerika ohne yankee besser wäre. Aus europa bin ich nicht wegen putin gegangen, auch nicht wegen afd oder le pen oder orban sondern wegen den anderen.

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  4. Die amerikanischen Botschaften sind die Befehlszentralen, in denen sich die einheimischen Politiker ihre Anweisungen abzuholen haben.
    Der Botschafter will gegen die hiesige Korruption vorgehen?
    Da sollte er lieber bei sich zuhause vor der eigenen Tür kehren, und sich kundig machen, was sein Präsident und dessen Sohn getan haben und wahrscheinlich immer noch tun.
    Beide korrupt bis ins Mark.
    Aber die Amis dürfen das ja.
    .
    Vielleicht schaffen sie es ja auch hier in unserem Land, den Menschen Freiheit, Sicherheit, Frieden und Ruhe zu bringen.
    Die Freiheit, das zu tun, was die Amis wollen.
    Die Sicherheit, vernichtet zu werden, wenn sie nicht gehorchen.
    Und ja. Natürlich auch Frieden und Ruhe.
    Friedhofsruhe.

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  5. “Der Kampf gegen die Korruption wird bei ihm zum Steckenpferd.”
    Dann kann ich dem Herrn Botschafter nur dringendst empfehlen nach Hause zu fahren und sich um seinen Präsidenten und dessen Sohn zu kümmern!

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  6. Das ist, wie die Deutsche Botschaft, alle mehr oder weniger hierher gelobt. Nicht Zwangsversetzt. Klar, der Ami kümmert sich um Seine Leute, was man von den Deutschen nicht sagen kann.

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