Neues Zeitalter an Bushaltestellen

Asunción: Das Vizeministerium für Verkehr installiert 30 neue Bushaltestellen für öffentliche Verkehrsmittel mit nachhaltigen Kkriterien, um den Nutzern inklusiver mehr Sicherheit zu bieten.

Die Haltestellen sind Teil eines Pilotplans, der es ermöglicht, ihre Implementierung und Verwendung zu testen, bevor dieselben Kriterien auf neue Strukturen in der Metropolregion Asunción angewendet werden.

Die Einrichtungen verfügen über Sitzplätze, Beleuchtung in allen Bereichen, separate Abfalleimer für recycelbaren Abfall oder Restmüll, Karten der Buslinien sowie Hinweise von öffentlichem und ökologischem Interesse.

Die Haltestellen sind behindertengerecht eingerichtet und bieten Stellplätze für Rollstühle, in einigen wird eine Wi-Fi-Verbindung angeboten. Die 30 nachhaltigen Bushäuschen werden in Asunción, Luque, San Lorenzo, Mariano Roque Alonso, Fernando de la Mora und Capiatá installiert.

Eine Besonderheit ist, dass die Haltestellen nach Baumarten benannt werden, die für die Metropolregion Asunción repräsentativ sind, wie Jacarandá, Tarumá oder Yva Povo.

In jeder Einrichtung befindet sich eine detaillierte Karte mit Informationen zu den Routen der Linien, die an dieser Haltestelle Passagiere aufnehmen. Auch relevante Informationen zum elektronischen Ticket, Tipps zum Umweltschutz und Kampagnen von öffentlichem Interesse.

Die Installation von Haltestellen für den öffentlichen Verkehr wird im Rahmen des Projekts “Asunción – die grüne Hauptstadt Amerikas“ entwickelt, das vom Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), dem paraguayischen Netzwerk für nachhaltige Städte und Guyra Paraguay mit Finanzmitteln der Global Environment Facility (GEF) und des Ministeriums für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) durchgeführt wird.

Das Projekt zielt darauf ab, die Lebensqualität in Asunción und seiner Metropolregion zu verbessern, indem nachhaltigere Städte entstehen, wobei der, Verkehr, die Abfallentsorgung und Bewirtschaftung von Grünflächen in die Stadtplanung integriert werden.

Wochenblatt / La Nación

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4 Kommentare zu “Neues Zeitalter an Bushaltestellen

  1. Das ist ja gar nicht mal so neu. Diese Zeitalter hatten wir schon vor Jahren. Heute sind diese geschichtsträchtigen, ehemaligen Bushaltestellen immer noch zu bewundern. Werden sogar immernoch als Bushaltestellen genutzt. Leider ist außer dem abgefackelten Fundament nicht mehr viel zu sehen. Wird bestimmt auch nicht lange dauern für die neuzeitlichen Bushaltestellen immer noch zu bewundern. Die neuen Touristenattraktionen.
    Das neue Stadtbild wird einige dazu verleiten während der Fahrt immerzu auf diese Bushaltestellenhäuschen zu starren und unter gscheit Grinsen beide Daumen nach oben zu halten. Na, wenigstens wird dann niemand mehr die zerbrochenen Scheiben nach Hause mitnehmen. Betreffend Lampen wird sich nun manch einer überlegen einen dreimonatigen Kurs beim «Servicio Nacional de Promoción Profesional (SNPP)» im Lampen ein- und ausschrauben tätigen soll, oder sie unter Lebensgefahr gleich herausschrauben soll, bevor es ein anderer tut. Außer die stellen da einen Kindergartenpolizisten neben jedes neue Bushaltehäuschen. Wobei die Kindergartenpolizei hierzulande bei Wandalismus ja nicht einschreiten kann aus Angst selbst zum Opfer zu werden.
    Und betreffend Bänke wird sich nun manch einer überlegen,
    ob er sich noch einen Schraubendreher kaufen, einen SNPP-Kurs im Schraubendreher-richtigherum-halten absolvieren soll (anm. ist im Wesentlich nicht viel anders als es mit einem Streichhölzl auch funktioniert) und das Ganze abmontieren soll, bevor es ein anderer tut. Soll ja gut zum Anfackln des Hausmülls sein, so ein Bänkchen aus Kunststoff.

    1. Das Problem ist, dass sobald die Handwerker bezahlt sind und 14-Tage vorbei oder es einmal geregnet hat – je nachdem was zuerst eintrifft – diese Poller sehr einfach mit nach Hause genommen werden können.
      Nun wird mir natürlich wieder irgend ein PY-Sonnenbrilly-Willy oder PY-Sonnenbrilly-Willyinchen unterstellen, dass ich Mist schreiben. Da kann ich Willy/Willyinchen nur empfehlen mal die PY-Rosa-Sonnenbrilly abzunehmen und sich darauf achten WIE manch Wellblechdächer „befestigt“ bwz. beschwert sind. Ja, Nägel sind eben auch hier caro. Kann man beim Wackeln über alphaltierte Feldwege manchmal gut beobachten, naja, außer man ist Beatmeter/in vom Beatmetenhäuschen, zu spanisch „Munispalidades“, die sehen sowas nicht oder sind Eingeborene, die das auch verstehen können, dass sich nicht alle Nägel leisten können. Oder eben PY-Rosa-Willy/Willyinchen.

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