Neugeborene wissen nichts von der Ande

Horqueta: Ein Frau wurde gestern Abend ins Krankenhaus des Ortes eingeliefert, da sie ein Kind per Kaiserschnitt gebären wollte. Ein Stromausfall wollte das verhindern, doch die Ärzte ließen sich davon nicht beeindrucken.

Während bei vielen der erste Gedankengang in Richtung Stromgenerator führt, wissen die Ärzte des kleinen Krankenhauses zwischen Concepción und Yby Yaú es besser. Generatoren gibt es keine hier. Die Frau bzw. das Baby konnte nicht warten. Demnach mussten alle Handy Taschenlampen herhalten, damit genügend Licht zur Verfügung stand.

Einerseits ein Armutszeugnis und andererseits ein Zeichen von Improvisationsvermögen, lief diese Geburt per Kaiserschnitt nicht anders ab, als alle anderen. Nur die Beleuchtung war anders.

Dem Kind geht es sehr gut. Es wurde mit 3 kg Gewicht geboren. Die Mutter Diana de Belén Arce Cristaldo ist nach dem Eingriff wohl auf und auch der Vater y Edelmir Cañete aus dem Ort Brasil Cue ist froh, dass alles gut verlaufen ist.

Wochenblatt / Abc Color

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8 Kommentare zu “Neugeborene wissen nichts von der Ande

  1. „Geburt per Kaiserschnitt“ ist ein Paradoxon.
    Entweder die Frau gebiert ein Kind, oder es wird per Kaiserschnitt geholt, was keine Geburt ist.

  2. wie sagt man so schön, per kaiserschnitt verdient der chirurg was, bei einer normalen geburt halt leider nicht wirklich … hier gehts nur ums geld in den meisten fällen. nur ganz wenige fälle gibt es wo man um einen kaiserschnitt nicht hinwegkommt, aber wie gesagt das zählst dir auf einer hand ab.

    1. Klug und gebildet

      Antworten

      Mich wundert das eher gar nicht, da Sie beide eine Gemeinsamkeit haben, der Mangel an Bildung und Klugheit.

  3. Das stimmt, sehr viele Frauen bekommen hierzulande ihre Kinder per Kaiserschnitt. Habe ich nun schon öfters vernommen. Ich vermute mal im Durchschnitt mehr als in Europa, genau weiß ich das natürlich nicht, weil ich keine solche Statistik gelesen habe.
    Ob Kaiserschnitt nun gut oder schlecht ist kann ich auch nicht beurteilen, da ich die Schmerzen der Wehen nie durchmachen musste. Aber ich bin der Letzte, der von den Frauen verlangt, diese Schmerzen durch zu machen, wenn es auch ohne geht. Schon klar, Jahrhunderte lang haben die Frauen die normale Geburt auch überlebt. Ich wurde in Europa mal in der Nacht am Bahnhof K. von dreien zusammengeschlagen, einfach so, grundlos, dabei wollte ich bloß frische Kippen holen. Ja, es hat weh getan, ich hab’s überlebt. Das Weh hätte trotzdem nicht sein müssen.

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