Nicht allen Paraguayern ist die Ehrlichkeit fremd

Yabebyry: Ein ehemaliger Beamter des Ministeriums für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC) war der Protagonist einer großen Geste des Adels, als er eine Brieftasche voller Geld fand.

Weit davon entfernt, das Geld zu ergreifen, brachte er die Brieftasche seinem Besitzer zurück.

Bei dem ehrlichen Finder handelt es sich um Miguel Marín, 51. Er war lange Zeit ein Beamter im MOPC. Mitten während seiner Arbeit als Fahrer eines Lastwagens entdeckte Marin eine Brieftasche im Straßengraben.

Der Mann war überrascht, als er feststellte, dass die Geldbörse 10 Millionen Guaranies enthielt. Sofort rief der Arbeiter beim örtlichen Radiosender in der Gegend von Yabebyry, an um den Fund mitzuteilen und den Besitzer zu erreichen.

Auf dem Weg zum Radiosender hielt ihn ein Mann an, der ihn verzweifelt fragte, ob er keine Geldbörse gefunden habe. Daraufhin antwortete Marín, dass er diese gefunden hätte und übergab sie seinem Besitzer.

Die ehrliche Geste fand großen Anklang in den Medien und sozialen Netzwerken. Viele Nutzer betonten, dass die Ehrlichkeit in Paraguay doch nicht aussterben werde.

Marin sagte, er habe niemals daran gedacht, das Geld zu behalten. Er würde beim nächsten Mal wieder genauso handeln.

Wochenblatt / Paraguay.com

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5 Kommentare zu “Nicht allen Paraguayern ist die Ehrlichkeit fremd

    1. Heiliger Strohsack

      Antworten

      Ach ja? Das könnte so sein. Und nicht alle Kommentare haben etwas mit einem Artikel zum Thema: „Nicht allen Paraguayern ist die Ehrlichkeit fremd“. Vielleicht können Sie uns nächstes Mal mitteilen wie viel drei Äpfel mal zwei Birnen sind? Vielleicht lautet das Ergebnis: In Alaska schneit es nicht jeden Tag? Schon etwas befremdend einen solch Kommentar von Ihnen zu lesen, wo Sie doch unter jeden Artikel über den Großen Diktator Adolfo Stroessner einen Kommentar abseilen, dass der Große Diktator Adolfo Stroessner Deutscher gewesen sei, obwohl er in Paraguay geboren und eine paraguyschen Pass besaß, so nehme ich an. Ich denke Sie sind genau so wenig Deutscher wie ich. Und wir sehen das irgendwie gleich: nicht allen Deutschen sind fremdfeindlich, aber doch irgendwie von einer anderen Perspektive.

    2. Richtig muss es heißen: Nur bei Deutschen ist fremdenfeindlich überhaupt ein Kriterium. Alle andere dürfen auch Rassisten sein.

  1. Ich finde es toll, dass Ehrlichkeit wieder zurück kommt – es wäre nur schön, wenn das zunächst mal bei der Justiz endlich so weit kommt…. – und das hat etwas mit Stroessner zu tun – aber einen Satz in Paraguay wie nicht alle Deutschen seien fremdenfeindlich (NICHT fremdfeindlich) ist doch Eulen nach Athen tragen; denn die Deutschen leben hier doch als Deutsche in der Fremde, wobei ich mittlerweile Paraguay eher als Heimat ansehe als das heutige Deutschland. Aber eins möchte ich doch noch sagen:
    Ich hoffe, dass der Finder einen ordentlichen Finderlohn bekommen hat!!!!!

  2. Im Artikel steht nicht, ob der ehrliche Finder sie dem rechtmäßigen Besitzer zurück gegeben hat oder einem zufälligen Radiohörer …

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