Nicht anders zu erwarten…

Asunción: Am gestrigen Nachmittag kam es erneut zu einer virtuellen Sitzung des Senats, wo man das Gesetzesprojekt behandelte, in dem es darum ging, dass keiner mehr als der Präsident verdient. Es gab nur drei Gegenstimmen, mit eigenen Interessen.

Eine Sitzung per Computer scheint reibungsloser und weniger aufwendig zu funktionieren, als wenn alle in den Kongress kommen müssen. Bis auf eine Auseinandersetzung, die einem technischen Fehler folgte, war man gewillt zusammenzuarbeiten. Bei dem Gesetzesprojekt, wo es darum ging, dass keiner mehr als der Präsident verdient, nämlich 37 Millionen Guaranies, gab es nur von drei Senatoren Resistenz zu spüren, als sie dagegen stimmten. Zum ersten Senator Juan Carlos Galaverna, der unlängst seine Schwiegertochter und seinen Sohn bei Itaipú unterbrachte, zum zweiten Silvio Ovelar, dessen Frau die die juristische Direktorin bei Itaipú ist und bisher 100 Millionen Guaranies pro Monat verdiente und zu guter Letzt Kollege Juan Dario Monges, der einen Bruder bei Yacyretá unterbringen konnte.

Der technische Defekt bei dem benutzten Programm ließ einiges von Projektbegründer Sergio Godoy lauter hören als wie es ihm lieb gewesen wäre. Da dies just in dem Moment passierte als Juan Carlos Galaverna über die Unnötigkeit des Gesetzes fabulierte, fühlte er sich direkt davon angesprochen und sagte ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, dass er ihn gerne Hurensohn nennen würde, dies jedoch wegen der Wahrung des Anstandes nicht tun kann. Doch sehen sie selbst das Video dazu.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Nicht anders zu erwarten…

  1. Galaverna, ein wandelnder Schornstein, sieht 15 Jahre älter aus als er eigentlich ist, erfreut sich leider immer noch bester Gesundheit und keinerlei Anzeichen von Demenz. Dafür aber wie eh und je mit ausgezeichneten Ungerechtigkeitsbewusstsein. Seine Nachfahren werden wahrscheinlich noch 50 Jahre in Quarantäne überleben können dank des angesammelten Vermögens im Gegensatz zur armen Bevölkerung. Aber wichtiger ist es sich über Gehaltskürzungen zu echauffieren, anstatt das a***, f**** S****** ein bisschen was für seine Landsleute, dessen Steuergelder er seit 30 Jahren abgreift, zu tun.

  2. Diese Namen sind herausragend und stellvertetend für all die anderen Parasiten in öffentlichen Positionen. Niemand dieser Schröpfer der Paraguayer hat jemals etwas positives für dieses Land und seine Menschen getan. Man muss ihre Finger aus den öffentlichen Geldtöpfen ziehen !

  3. Diese Idee finde ich genial, nachdem die „Gewerkschaften“ gedroht hatten bei den angekündigten Kürzungen das Kraftwerk abzuschalten. Dass diese Eingebung nicht unser Prädident hatte, dessen bin ich mir sicher.

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