Unterstütze ein Lokal

Asunción: Vor allem die Gastronomiebranche spürt die Auswirkungen der Quarantäne sehr stark. Ihre Umsätze gingen deutlich zurück. Eine Biermarke startete nun eine Kampagne: Unterstütze ein Lokal.

Die Biermarke Stella Artois startete eine interessante Kampagne zur Unterstützung gastronomischer Einrichtungen angesichts der Krise, die durch sanitäre Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus ausgelöst wurde. „Wir befinden uns derzeit in einer schwierigen Zeit und der gastronomische Sektor ist einer der am stärksten betroffenen. Viele Restaurants, Bars und andere Einrichtungen können heute aufgrund des Kontexts nicht betrieben werden. Stella Artois hat darüber nachgedacht und rief die Kampagne ‘Unterstütze ein Lokal‘ ins Leben“, heißt es in der Erklärung.

Die Bewegung versucht, den gastronomischen Einrichtungen Paraguays durch den Vorverkauf von Verzehrgutscheinen zu helfen. Auf diese Weise können Benutzer einen Gutschein für ihren bevorzugten Standort erwerben und ihn nach dem Öffnen verwenden. Für den Kauf jedes Bons verdoppelt Stella Artois die Investition sowohl für den Kunden als auch für den Betreiber. Restaurants, Bars und gastronomische Orte können beitreten, indem sie die Webseite https://apoyaaunlocal.com.py/ besuchen und Teil dieser Kampagne sind. Den Vertretern zufolge gibt es nur begrenzte Gutscheine.

Dem Bericht zufolge ist der Verkauf von Gutscheinen an die Öffentlichkeit seit Montag, dem 13. April, auf derselben Website möglich. Deshalb lädt die Stella Artois die Bürger ein, sich der Kampagne anzuschließen und damit diesem Bereich zu helfen, der Unterstützung benötigt.

Laut Oliver Gayet, Präsident der paraguayischen Restaurant Assoziation, seien rund 1.800 Mitarbeiter unter Vertrag jetzt arbeitslos. Er bedauert, dass der Zuschuss des Arbeitsministeriums große Unternehmen nicht berücksichtigt, nur weil sie mehr als 50 Mitarbeiter haben. Die Auswirkungen des Coronavirus im gastronomischen Bereich sind größer als in den anderen, da nur 40% mit der Lieferung nach Hause arbeiten und im allgemeinen Fast-Food-Geschäfte sind.

D Gayet, betonte, dass die Auswirkungen mehr als 60% betragen. „40% arbeiten mit Lieferung. Diejenigen, die so vorgehen, sind diejenigen, die das vor Jahren hatten, aber sie arbeiten mit 30% ihrer Kapazität. Die Bestellungen sind geringer geworden. Es ist nicht möglich, alle Geräte zu warten, wenn wir uns nur der Lieferung zuwenden. Also werden Verträge ausgesetzt oder sogar gekündigt“, erklärte er.

Wochenblatt / La Nación

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