Nicht nur an der Oberfläche gekratzt

Asunción: Jorge Querey, Präsident der Zweikammer-Untersuchungskommission (CBI) für die Untersuchung von Geldwäsche und anderen damit verbundenen Straftaten, prangerte die Drohung an, die er am Sonntagmorgen über seinen Twitter-Account erhielt.

Am Vortag hatte er Telefuturo mitgeteilt, dass die Ermittler im Zusammenhang mit dem Fall Armindo Vera herausgefunden hätten, dass die Familie González Daher von 2014 bis 2019 über die Basa-Bank, das Finanzinstitut des ehemaligen Präsidenten Horacio Cartes, mehr als 860 Millionen US-Dollar bewegt habe.

Der Senator gab heute an, dass das Opfer anschließend mit dem Tod bedroht wurde. In seinem Tweet veröffentlichte er einen Screenshot einer Textnachricht.

“Herr Senator, heute wurde ich von einem Fremden angesprochen, der mir sagte: ‘Sie zwingen dich zu sagen: Sei ruhig oder wir stopfen dir den Mund! Ich hatte zuerst Angst, aber ich habe keine Angst, im Ernst, ich werde kämpfen, bis ich aufhöre zu atmen, nur für den Fall, dass das eintrifft, man weiß ja nie! (sic)”, heißt es darin.

Querey erwähnte am Samstag gegenüber dem Sender Telefuturo, dass die Zahlen aus dem eigenen Gutachten der Justizbehörde stammen, in dem die Gelder, die die Familie Gónzález Daher in Cartes’ Bank bewegt hat, genau dokumentiert sind.

Er teilte auch die vom CBI gesammelten Informationen mit, insbesondere den Fall Darío Messer und den Fall des iranischen Flugzeugs, die dem ehemaligen Präsidenten zur Kenntnis gebracht wurden, der kürzlich von den Vereinigten Staaten als “erheblich korrupt” bezeichnet wurde.

Er äußerte sich auch dazu, warum das US-Außenministerium ihn auf seine schwarze Liste gesetzt hat. Das Argument der Anklage gegen Cartes bezieht sich auf die Behinderung einer länderübergreifenden Untersuchung als Präsident der Republik.

Wochenblatt / Última Hora

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5 Kommentare zu “Nicht nur an der Oberfläche gekratzt

  1. Der Herr ist wahrhaftig auferstanden, und er ist dem Simon erschienen!

    In den vergangenen Wochen und Monaten ist mir schon ein halbes Dutzend mal das Passwort meines WordPress Kontos geändert worden ohne mein Zutun.
    Manchmal erschien eine eMail vom Wochenblatt daß es geändert wurde andermal keine Warnung.
    Seit ich Prussia is not yet lost führe, sind in zunehmendem Maße die Passwörter unverhoffs anders und ich kann mich dann nicht mehr einloggen noch das Paßwort ändern.
    Ich glaube ich werde gehackt.
    Das ist der Grund meiner Namenswechsel. Ich sitz immer hinter einem VPN/TOR der ein weltbekannter Bezahlservice ist und von dem kaum was durchsickert. VPN ist immer an und ich laufe vor jedem einloggen einen Browserleaktest ob meine IP Adresse auch wirklich nicht geleakt wird.
    Jemand hat mich aufs Korn genommen und versucht mich zu hacken.

    1. Warum sollte sich jemand der die Fähigkeiten dazu besitzt sich ausgerechnet Dich als Opfer aussuchen? Gibt es für jemanden mit diesen Fähigkeiten nichts wichtigeres zu tun?
      Vielleicht hast Du deine Passwörter ja einfach nur vergessen. Ist mir auch schonmal passiert,…nicht hier, aber anderswo.
      Und da wir alle nicht jünger werden, kann sowas schonmal vorkommen.
      Tendenziell zunehmend.
      Außerdem wechselst Du Deine Namen doch sowieso andauernd. Schon seit Jahren.

    2. Darum solltest du im WP-Profil deinen öffentlichen Namen ändern. Wenn du ihn so stehen lässt, weiß ja jeder Doggie der NSA vom BND mit welchem Namen er sich einzuloggen hat. Dann wären die hunderte von Millionen €nen für die Stecknadel im Heuhaufen zu suchen des deutschen Steuerzahler:*ins völlig für die Füx gewesen. Wenn du also »Der Herr ist wahrhaftig auferstanden, und er ist dem Simon erschienen!« so stehen lässt, hat der verhinderte Sozialfall schon mal deinen Benutzername. Das Passwort sollte dann nicht schwer zu erraten sein. Ich tippe auf: «henoch», «Jesussandale», «qwerty» oder «1234». Stimmts.

      1. Lukas 24 V 34 "Der Herr ist wahrhaftig auferstanden, und er ist dem Simon erschienen!"

        Nein ich vergesse kein Passwort beim WB da dahinter ein bestimmtes System steckt.
        Nein Nick, nur du wirst alt. Versuch nicht deine morschen Knochen anderen unterzujubeln.
        Mein öffentlicher Name ist fast nie mein Log in Name sondern der Spitzname. Das VPN war immer an und vor jedem Kommentarsenden laufe ich den Browserleaktest nochmal durch.
        Ich tippe auf einen brute force Angriff auf das Passwort.
        Warum jemand sich die Mühe macht mich zu hacken ist auch mir schleierhaft.
        Ich glaube eher es kommt aus dem inneren Zirkel des Wochenblattes. Die Angestellten da müssen was damit zu tun haben da mir schon manchmal das WB eine email schickte daß das Passwort geändert wurde und wenn ich mich dann per email beschweren will ist meine Absenderadresse geblock so daß keine email durchkommt. Ich benutze allerdings Aliase als eMailadresse die ich jedesmal ändere. Jetzt z.B heißt meine email pinyl@uymail.com und der eigentliche Sendername ist Prussia is not yet lost (pinyl).

  2. Ich verstehe deinen neuen Nickname »Der Herr ist wahrhaftig auferstanden, und er ist dem Simon erschienen!« Der Herr hat sich ja gar nie niedergelegt. Wie kann er dann wahrhaftig auferstanden sein? Die verwechselst ihn sicher mit seinem Sohn Jesus. Der soll sich mal niedergelegt haben und dann wieder auferstanden sein und einen tonnenschweren Stein vor seiner Gruft ganz alleine weggeschoben haben. »Der Herr«, ich denke du meinst DEN Herrn, der ist so viel ich weiß putzmunter täglich im Namen seines südamerikanischen Stellvertreters Herrn Bergoglio unterwegs Plata einzusammeln. Früher war gar ein deutscher Flak-Kannonier Namens Ranzinger sein Stellvertreter. Von irgend etwas muss Herr Bergoglio & Firends (Amigos) auch leben. Nur vom lateinische Verse auswendig lernen und mit Weihrauch wedeln, davon haben se in ihrem Biotop in ihren Prunkbauten dem Volke Commun abgeknöpft noch nicht gegessen. Man kann also gut schreiben, ein sehr lebendige Head of Hirngespinst, was dem Klerus heute noch gute Plata einbringt zur Überbrückung ihres nichtsnutzigen und nichts-leistenden Daseins. Ich weiß ja nicht, was da dem Herrn Simon für Herren begegnet sind. Aber eins bin ich mir sicher, wenn ich auf die Straße stehen und bekunden würde, ich hätte einen Señor gesehen, würden mich alle für etwas bescheuert halten. Und ja, ich habe schon viele Señores an meinem Haus vorbei laufen sehen. Doch das behalte ich lieber für mich als gleich einen Aufsatz darüber zu schreiben. Nur soviel, einmal hat mir ein Señor gesagt, ich solle allen sagen, sie sollen in einen Brunnen springen. Das habe ich dann auch getan. Und das haben einige auch wirklich getan und sind in den nächsten Brunnen gesprungen. Deshalb schreibe ich jetzt aus der Klappsmühle. Weiß aber auch nicht genau wieso. Ich habe denen doch nur gesagt, was mir der Señor gesagt hat, was ich denen sagen soll. Also ich versehe es nicht.

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