Nichts hat sich geändert

Luque: Oscar Gonzalez Daher ist weiterhin ein angesehener Mann mit viel Einfluss, dem anscheinend der aktuelle Bürgermeister noch ein paar Gefallens schuldig ist. Zwei Mitarbeiter aus dem Rathaus arbeiten als Gärtner bei dem unter Hausarrest stehenden Ex-Senator.

Juan Ignacio Ramírez Ortiz (Beitragsbild) und Pablo Porcingula Varela, die eigentlich bei der Reinigung de Stadt Luque wegen der Dengue Gefahr helfen sollten, sind seit Monaten voll beschäftigt bei González Daher. Jeder von Ihnen bekommt laut Gehaltsliste der Stadtverwaltung 3.100.000 Guaranies monatlich, was kein Verbrechen ist, doch ihr wahrer Arbeitgeber ist González Daher (Honor Colorado).

Beide gehen tagtäglich zuerst zum Rathaus, checken da mit ihren Fingerabdrücken um 05:00 und 06:30 Uhr ein um danach zu González Daher Haus zu gehen, der wegen Geldwäsche unter Anklage steht. Am Nachmittag wiederholt sich da Spiel, wo sie im Rathaus auschecken.

Auch im Haus des Sohnes von González Daher, Rubén González Chaves, müssen beide hin und wieder ran, wie vergangenen Freitag ab 10:00 Uhr morgens.

Wochenblatt / Abc Color

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6 Kommentare zu “Nichts hat sich geändert

  1. Der Herr Ex-Senador Gonzalez Daher, der arme, “sitzt” im Luxus-Hausarrest. In DÖCH könnte er während dieser Zeit schon seine bevorstehende Haftstrafe absitzen. Aber der Herr Ex-Senador Gonzalez Daher und Sohn wird schon erklären können, wie er mehrere Hundert Millionen US$ sich aneignen hat können und vor der Steuerbehörde versteckt hat. Jedenfalls scheint hiesig Staatsanwaltschaft kein besonderes Interesse daran zu haben ihn dann bald mal in seine Luxuszelle in Tacumbu zu bringen. Kann noch Jahrzehnte dauern bis zu seinen 1., 2., 3. Gerichtsverhandlungen, dann ist er noch älter und hierzulande wird das Strafmaß ja auch nach Alter bemessen.
    Merke: Wenn im Paragauy deinen nicht-so-gut-Nachbarn abmurksen möchtest, dann warte noch ein paar Jahre, dann musst weniger lang in den Knast (bitte nicht ausprobieren, es ist einfach so).
    Jedenfalls ist in diesem Artikel wieder genau das, was mich an diesem Land stört (ua.), aber nur ganz wenige Einheimische beunruhigt es: Nicht das reichste Land der Welt – Steuereinnahmen versickern – Fortschritt gleich null (hie und wieder ne neue Autobahn um den Flughafen finanziert durch Staatsanleihen in Milliardenhöhe, welche man heute noch nicht weiß, wie die zurückbezahlt werden. Nicht, dass ich Investitionen in Infrastruktur für nicht notwendig halte. Aber von Eigenmitteln kommt vom Staate Paragauy nicht viel, wenn man von den Gehältern der Amigos absieht. So gesehen, wenigstens sozialer Frieden, da alle Amigos ihr Jöbchen haben).

      1. Leider kann ich nicht abfackeln, da wir Müllgebühr bezahlen, der Müll abgeholt wird und irgendwo in deiner Gegend wieder abgeladen, damit auch du deine Snäpschen bezahlen kannst. Wie, wo und was ich dir lieber war ist mir ehrlich gesagt, pardon, geschrieben, so ziemlich gehupt wie gesprungen. Ja, ist schon schwer so viele Kilometer an Puchstapen zu lesen. Und dann erst noch wieder in der richtigen Folge zusammenzusetzen. Siehst du viele Kilometer nimmst den Atajo (dt. Abkürzung) und gehst gleich zum Komment-Brünzly-Kästly. Verstehe…
        Johannes, bleib bei deinem Zuckerrohrsnäpschen

  2. Natürlich hat sich nichts geändert. Man sagt ja, dass dieser Gonzalez Daher der König Luques ist. Wenn der Bürgermeister ihn nicht täglich seinen fetten Ar*** wischt, ist der sofort weg von seinem Posten. Es ist unglaublich für den vernünftigen Zeitgenossen, dass ein Schurke wie G.D. so viele Anhänger hat, aber wenn man in Paraguay viel Geld hat, wird man verehrt und respektiert, egal wie viel man verbrochen hat.

    Als G.D. ins Gefängnis geführt wurde, dachte ich naiverweise auch dass sich was ändert. Nix da, nur eine Nebelkerze. Nach ein paar Monaten Hotel Luxusgefängnis darf er auf seinem Luxusanwesen verbleiben und kein Cent seiner ergaunerten Millionen muss zurückgegeben werden.

    1. Wie die Swizzerbanken vom Paradeplatz, Zureich, mit ihren gut bewachten Schredderräumen, in welchen Nachrichtenlose Jundenkonten aufbewahrt wurden und nicht mehr werden, damit sie nicht versehentlich geschreddert werden, muss nur lange genug warten. So wird auch der G.D. seine juristischen Schikanen anwenden und warten bis die Zeit vergeht. Und vermutlich weiterhin seine Fäden ziehen.

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