“Paraguay, das letzte Lager für Altmetall in Südamerika“

Asunción: Nur Paraguay befindet sich unter den Ländern in der Region, das die kostenlose Einfuhr von Gebrauchtwagen ermöglicht. Victor Servin, Vizepräsident der Kammer für Kraftfahrzeuge und Maschinen (Cadam), ist besorgt.

62% der importierten Gebrauchtwagen sind irgendwo im Land geparkt. „Nur Paraguay darf solche Fahrzeuge mit einer mehr als zehnjährigen Nutzung ohne Steueraufschläge einführen. Das Land wird zum letzten Lager für Altmetall von Südamerika“, sagte Servin. Er fügte an, die Situation könne dazu führen, dass noch mehr “Wrackautos“ importiert werden, die zur Umweltbelastung beitragen.

„Der Kauf eines Gebrauchten ist ein großes Risiko. Wie in der Lotterie kann der Motor in Ordnung sein aber es folgt manchmal schnell eine andere Reparatur“, erklärte Servin.

Er stellte die Handlungen der Regierung in Frage, da seiner Ansicht nach, kein Wille bestehe, das Problem zu lösen.

„Wir schaffen einen Friedhof mit alten Reifen und Batterien. Die Schrottplätze werden in Zukunft noch viele Probleme weiteren Generationen bereiten“, betonte Servin.

Wochenblatt / Ultima Hora

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4 Kommentare zu ““Paraguay, das letzte Lager für Altmetall in Südamerika“

  1. „Die Schrottplätze werden in Zukunft noch viele Probleme weiteren Generationen bereiten“, betonte Servin.
    Der Erste weise Mann in Paraguay der dies erkannte.
    Wobei man das auch so sehen kann, dass z.B. in meinem Barrio einfach nichts weggeworfen wird. Man könnte es vielleicht noch irgendwann brauchen. Man weiß auch gar nicht wohin werfen, geschweige denn wo abgeben oder er holt es ab.
    Alte Leuchtstoffröhren:
    Nimmt Müllabfuhr nicht mit (Verletzungsgefahr). Aber schlau ist der Europäer, tut Leuchtstoffröhre in Mülltüte, tritt drauf, wird mitgenommen. Paraguayisch fachgerechte Müllentsorgung, soll ja für Mensch und Umwelt gesundes Material beinhalten.
    Altes Fahrrad:
    Waren schon beim Kauf so barato, nach wenigen Monaten sind alle Plastikteile des Fahrrads kaputt. Der Rest wir die nächsten 2000 Jahre im Hinterhof weiter rosten.
    Das oben Genannte, gebrauchte Batterien, Windeln, Glas, Metall, E-Lampen und sonstig Brennbares: Entweder verbrennt es oder liegt die nächsten 2000 Jahre im Kinderspielplatz, pardon, Patio.
    Der Müll der abgeholt wird und in den Tschungel geworfen wird, wird eines Tages von dort wieder entfernt werden müssen, falls er bis dahin nicht schon mit dem Regen nach Argentinien geschwommen ist.

  2. „ohne Steueraufschläge einführen“ … also eigentlich verbietet das Gesetz die EInfuhr von Autos älter als 10 Jahre, aber es ist dennoch gängige Praxis. Somit stellt sich die Frage, hat da wer falsch recherchiert oder darf man es jetzt doch oder ist alles nur lug und trug ? Dennoch sagen wir mal werden im Schnitt so ca. 15 – 20 Mio fällig beim Zoll, was „ohne Steuer…“ ja anscheinend doch nicht so ist, oder sagen wir mal getrost eher nicht in den Geldhahn der Regierung fliesst ? Irgendwo doch etwas sehr abnormal das ganze hier in Paraguay, aber dafür kann man sich sicher sein, das Paraguay wenn der Preis für Eisen und Blei hoch ist dann gut verdient sofern es dann nicht schon verrostet ist und lediglich nur noch das Grundwasser kontaminiert was es schon seit Jahrzehnten tut jjj

  3. Am Zoll vorbei der die Staatskasse und die der Zöllner füllt scheint doch wohl ein schlechter Witz zu sein.

  4. Wie soll das gehen! Alte Autos über 10.Jahre dürften nicht eingeführt und abgaben sind heftig.
    Hier muss man Zöllner sein!
    Man kann es um gehen und führt die Autos zerlegt ein als Ersatzteile.Damit bekommt man sie güstig durch den Zoll.
    Das ist in Osteuropa gang und gäbe!

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