Nie Glück mit Frauen: “Deshalb bin ich eine Leseratte geworden“

Asunción: Er hatte nie Glück mit Frauen. Dann begann die Wende in seinem Leben und Carlos Martini, Journalist und Soziologe, wurde zur Leseratte. Zugleich steckte er seinen Finger in ein großes Drama von Paraguay.

Martini machte auf seinen Twitter Account aufmerksam. Dort schilderte er den Grund, warum er ein regelmäßiger Buchleser wurde.

„Es war an einem Freitagmittag. In den neuen Räumlichkeiten des Fernsehsenders. Mit der schönen und talentierten Kollegin Ondina Cantero, aus der nie mehr wurde. Ich hatte auch nie Glück mit anderen Frauen. Deshalb bin ich eine Leseratte geworden und verschlinge ein Buch nach dem anderen“, sagt Martini.

Die Reaktionen seiner Anhänger ließen nicht lange auf sich warten. Viele heben seinen charakteristischen “seltenen Vogel“ hervor, der ein unersättlicher Leser in einem Land darstellt, in dem die Leseraten laut Aufzeichnungen die niedrigsten in der Region sind.

Laut der paraguayischen Bücherkammer aus Asunción (CLAP) ist 0,25 die durchschnittliche Anzahl der Bücher, die jeder Paraguayer pro Jahr liest. Umgekehrt ausgedrückt liest also ein Bürger im Land in vier Jahren ein Buch. In diesem Zusammenhang führt die Kammer eine durchschnittliche Anzahl von Büchern an, die die Nachbarn in Brasilien und Argentinien gelesen haben und die zwischen 4 und 6 pro Jahr liegen.

Eine alarmierende Konsequenz des geringen Lesestands in Paraguay ist in Berichten des Ministeriums für Bildung und Wissenschaft selbst zu sehen, aus denen hervorgeht, dass 6 von 10 Personen lesen können, aber kein Verständnis für das haben, was sie lesen.

Wochenblatt / Hoy

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23 Kommentare zu “Nie Glück mit Frauen: “Deshalb bin ich eine Leseratte geworden“

  1. Gewisse Schreiber können partout nicht beim Thema bleiben.
    Wenn jemand Religionsunterricht möchte, kann er einen Theologen konsultieren und ist nicht auf Kuno oder Joss angewiesen, von denen keine Kommentare kommen, die mit den Artikeln zu tun haben, sondern die immer nur endlos und meistens OT aus der Bibel zitieren.

  2. @Martin @Edgar Ramirez
    Gerade weil Jesus direkt vom Koenig David abstammte war er ja Jude. Siehe Stammbaum Jesu in den Evangelien. Das er die Pharisaeer, also die Juden kritisiert, ist gerade, wie du anspieltest, ein ECHTHEITSBEWEIS fuer die Evangelien und Jesu Messiastum. Er tat was ich auch tu: man verdeckt und vertuscht nichts sondern gerade das Hinweise auf Missstaenden soll die Leute zur Umkehr bewegen. Damals wie heute sah das aber nur die Minderheit ein.
    Und deshalb liegt Ramirez falsch dass „die grosse Mehrheit“ der Mennoniten „es doch gut meine“ und natuerlich nicht so waere wie der poese Kuno hier behaupten will. Das Absacken einer Gesellschaft passiert graduell und meist nicht spontan. Gerade deshalb ist ja der Frosch ein unreines Tier. Weil dieser es nicht merkt wenn die Temperatur almaehlich um ihn herum steigt – steigt sie hingegen spontan so merkt er es; aber fuer almaehliche schleichende Entwicklungen (Sauerteig z.B.) ist der Frosch blind und gefuehllos. Deswegen u.a. ist er im AT ein unreines Tier wegen gerade dieser Characktereingenschaften (zumal er ja auch bisexuell ist)
    Wer wuerde Koenig sein muessen zur Zeit Jesu? Der Adoptivvater Jesu war der davidische Thronanwaerter: also Joseph. Joseph war der legale Thronanwaerter des davidischen Koenigthrons. Danach Jesus selber – er war der legale Koenig Israels in Wirklichkeit durch die Abstammung. Nur wurde dieser Thron von anderen (Herodes. Ismaelitischer indumaeischer Konvertit und Proselyt der Juden. Herodes stammt von den Edomitern ab welche aber z.Z. der Makkabaeer und vorher zwangsjudaisiert wurden und somit als Juden, Proselyten, galten) usurpiert. Jesus war der legale Koenig Israels damals – und weil er noch lebt (im Himmel), bis zum heutigen Tag.

  3. Oh je!
    Natürlich mußte auch dieser Artikel wieder zu einer religiösen Abschweifung mutieren.
    Und natürlich mußten auch wieder die „Weiber“ geschmäht werden, die ja an allem Übel der armen Männer Schuld sind.
    So langsam komme ich mir hier im Wochenblatt vor wie in einem muslimischen Staat, wo sich die Frauen in schwarze Säcke kleiden müssen, weil die Männer ihre Triebe nicht unter Kontrolle haben, es noch nicht einmal lernen oder vesuchen müssen.
    Zurück zum Artikel.
    Es ist sicherlich richtig, das ein gewisser Prozentsatz der Menschen hier funktionale Analphabeten sind.
    Das ist allerdings nicht nur hier so.
    Lesen LERNEN allein genügt eben nicht.
    Wer nach der Schule nicht weiterhin liest, oder lesen muß, kommt aus der Übung. Mit dem Rechnen sieht es ganz genauso aus.
    @franz
    Ja, es gibt auch noch andere Bücher zu kaufen und es ist auch möglich, welche übers Internet zu bestellen.
    ABER………..
    Dazu braucht man Geld, und zwar nicht wenig.
    Schauen Sie doch einfach einmal nach, was Bücher hier so kosten.
    Und sie werden verstehen, warum sich der normale Paraguayer keine Bibliothek zuhause einrichten kann.
    Und bevor Sie fragen – ich lese pro Jahr im Durchschnitt um die hundert Bücher + kostenlose Ebooks ( davon gibt es auch sehr viele im Internet ), wobei ich echte Bücher bevorzuge.

  4. Wisset ihr nicht, daß die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Lasset euch nicht verführen! Weder die Hurer noch die Abgöttischen noch die Ehebrecher noch die Weichlinge noch die Knabenschänder 1. Korinther 6.9
    Gott redet…ich war nur gehorsam….

  5. Man kann den Artikel auch anders interpretieren. Jeder Paraguayer liest innerhalb von 4 Jahren einmal die Bibel. Andere Bücher kennt man doch gar nicht. Oder gibt es noch andere? Zumindest noch nie hier gesehen.

    1. Doch, irgend eine Zeitung bietet donnerstags immer ein Kochbuch an. Die Zutaten, jeden Donnerstag, Locote, Zanahoria, Huhn oder Schwein und viel Zitronensaft, für die besser Betuchten auch manschmal Fisch.

  6. @9mm
    In der Tat ist es so wie obig im Bibeltext dass ein Diakon und aber auch sonst geistlicher Fuehrer NICHT im Amt sein darf wenn dessen Kinder missraten sind. Bei unartigen Kindern muss der Prediger, Gemeindeleiter, Diakon oder sonst ein Geistlicher vom Amte enfernt werden. Eigentlich sollte man das auch auf die Politik ausweiten, aber zumindest ist sowas Gesetz in den christlichen Kirchen.
    Nur in der Praxis konnte man das bei Mennoniten noch nie beobachten dass diesem Gebot folge geleistet wurde. Predigerkinder hingegen haben zu einem grossen Prozentsatz bei den Mennoniten einen relativ laxen bis gottlosen aber oft biedermeierischen Lebenslauf – Papi deckte immer durch seine Position die Taten oder bog die Dinge kraft seines Amtes gerade – weil das eben eine gesellschaftliche Position war und nicht eine Geistliche. In der Praxis wird diesem nirgendwo folge geleistet und zudem hat gerade dieses Duckmaeuser und Schleimschlecker hervorgebracht denn oft unter elterlichem Druck mussten die Kinder die Braven spielen sonst haette das gesellschaftliche Ansehen der Eltern gelitten. Einem Kind kann eben Gesellschaft und Eltern nichts vorheucheln – auch das steckt dahinter. Fuer die einen sind eben die Kinder Aushaengeschilde des elterlichen Erziehungserfolgs und wo die Sproesslinge dann nicht so wohl gerieten, so kaschiert man es wo man nur kann welches beides aber eine Verwaesserung der Moral und Doktrin verursacht im gewichteten Durchschnitt der ganzen Gesellschaft. Es ist nicht unueblich dass eben Kinder Geistlicher in Sport und Gesellschaft was Volkspopulaeres werden das die Massen des Volkes bewegt (in der Mennonitengesellschaft). Frueher waren ja die Kinder bei den Mennoniten schlicht und einfach gratis Arbeitssklaven – und das auch noch heute bei den Altkoloniern (Ostparaguay).
    Dieses Vorige um den Kontrast und verschiedene Facetten zwischen Ledigsein und was es alles mit sich bringt Kind und Familie zu haben, hervorzuheben.

  7. Ist das nicht seltsam, was ein solch banaler Artikel im WB für eine Resonanz auslösen kann? Dagegen oftmals „Stille im Walde“ wenn es wirklich um wichtige Nachrichten aus PY geht. Aus Unkenntnis über die hiesigen Verhältnisse, weil man einfach keine eigene Meinung hat oder weil man zu feige und schon Merkel-geschädigt (eingeschüchtert) ist?

    1. Über das Verhältnis Männlein Weiblein lassen sich viele und aus den verschiedensten Motiven gerne aus.
      Dass hier in Paraguay jemand durch Frau Merkel eingeschüchtert ist halte ich für unwahrscheinlich. Bis 2007 habe ich mich in D. auch gegen die dortige Regierung geäußert, wenn es mir danach war und das ohne irgendeinen Nachteil zu erleiden.
      Das ständige kritisieren der hier vorhandenen Missstände ist offensichtlich nicht hilfreich weshalb die Kommentare schon an Zeitverschwendung grenzen. Die Politiker und sonstigen Schmarotzer schütteln sich ab, falls sie gegenteilige Meinungen nicht einfach ignorieren. Übrigens zur Grundwasserverseuchung durch Tankstellen wurde schon vor über einem Jahr berichtet und ausgiebig kommentiert. Hat sich etwas geändert? Wenn sie nichts mehr zu saufen haben werden sie schon wach werden.

  8. @9mm
    Anders als es populaer beim Volk ist, so wird der Eremit (Johannes der Taeufer, Simson, viele der Propheten und Apostel) in der Bibel eher als hoehergeistlich angesehen als der verheiratete Pfaffe.
    Die Idee des Ledigseins ist es ja gerade sich „vom Weltlichen“ zu loesen und nicht Zeit noch Energie dahineinzuverschwenden. Man konzentriert sich ganz auf Gott und hat keinerlei Sorgen wegen den quengligen Kindern, der keifenden Ehefrau, der rechthaberischen Schwiegermutter, der Gesellschaft die die Kinder als Heiratsobjekte (sprich Objekte ihre Gelueste zu befriedigen) ansehen wenn diese in den Augen der Welt schoen geraten sind, man jagt dem Geld hinterher um die Familie zu ernaehren, usw.
    Die Bergthaler waeren durchaus aufgebracht wenn die paraguayerinnen sich ihnen z.B. nicht als Objekte anboeten sondern auf einmal ploetzlich zu Nonnen wuerden – wo soll man dann seiner Lust nachgehen? In etwa darauf laeuft das mehrheitlich hinaus im praktischen Leben.
    Wenn ein grosser Prozentsatz der Gesellschaft verheiratet ist, kirchlich getraut und nie fremdging aber gottlos ist, dann verfehlt wiederum die Ehe ihren Sinn und ist wertlos – siehe Fall Bergthaler. Es waere fuer solche besser gewesen keine Frau zu haben aber dafuer christlicher Eremit zu sein.
    1. Korinther 7 V 25 ff.
    „25 Wegen der Jungfrauen aber habe ich keinen Befehl des Herrn; ich gebe aber ein Urteil ab als einer, der vom Herrn begnadigt worden ist, treu[vertrauenswuerdig] zu sein. 26 So halte ich nun um der gegenwärtigen Not willen [das] für richtig, daß es für einen Menschen gut ist, so zu bleiben [wie er ist]. 27 Bist du an eine Frau gebunden, so suche keine Trennung [von ihr]; bist du frei von einer Frau, so suche keine Frau. 28 Wenn du aber auch heiratest, so sündigst du nicht; und wenn die Jungfrau heiratet, so sündigt sie nicht; doch werden solche Bedrängnis im Fleisch haben, die ich euch gerne ersparen möchte.“
    Die Idee ist dass wer verheiratet ist sich um die Belange der Welt kuemmern muss und auch wird und daher praktisch keine Zeit noch Lust hat sich zu riskieren fuer das Reich Gottes – u.a. Kommentare im WB zu schreiben die seinem Business schaden koennten die dann auch noch einen schlechten Ruf auf seine Kinder und Familie werfen koennten, Kunden zu verlieren weil den Meisten die Kommentare wie Steine im Schuh sind wenn diese die Realitaet wiederspiegeln was man gerne verdeckt gehalten haette, usw.
    „32 Ich will aber, daß ihr ohne Sorgen seid! Der Unverheiratete ist für die Sache des Herrn besorgt, wie er dem Herrn gefällt; 33 der Verheiratete aber sorgt für die Dinge der Welt, wie er der Frau gefällt.“
    Das gerade steckt dahinter. Man sieht es ja gerade tagtaeglich im Leben der Mennoniten – selbst die Pfaffen klotzen sich grosse Palaeste auf, kommen aber betreffs der Organtransplantation nicht mehr auf die Idee dass die Organe dem Menschen entnommen werden WENN ER NOCH LEBT und das Herz normal pumpt (ausser die Hornhaut beim Auge und einige andere die ein paar Stunden noch nach dem Tod entnommen werden koennen als Ersatzteil fuer einen anderen Menschen) und daher die Organtransplantation biblisch gesehen verboten ist. Wenn jetzt ein paraguayisches Gesetz alle Paraguayer zwingt Organe zu spenden, dann muessten gerade die Pfaffen krach schlagen und die Gemeinde warnen. Aber eben, es gibt ja so viele Dottore in der Kirche mit denen man es nicht verscherzen will obzwar diese regelrechte Mezger des Schlachthofes sind die Menschen bei lebendigem Leibe und vollem Bewusstsein ausschlachten – aber er is schon tot also kann er nicht mehr aufstehen und behaupten dass er alles gefuehlt hatte, nicht wahr? Der „Hirntod“ wurde ja erfunden als die Organtransplantation aufkam wo vorher der Tod nur mit stillstehender Pumpe (Herz) bestaetigt wurde aber wenn das Herz erst stillsteht, so sind die Organe nicht mehr zu gebrauchen – eben daher muessen die Organe entnommen werden waehrend der Mensch noch lebt sonst sind ja die Organe tot und fangen an zu verwesen.
    Deshalb trachtete die Katholische Kirche in ihren Urspruengen danach NUR Ledige als Pfaffen zu erlauben – sie wollten die Besten haben in Sachen Glauben. Das bedeutet nicht dass der Verheiratete minderwertig ist, aber dessen Herz wird meist geteilter Natur sein – Frau, Vieh, Gesellschaftsposition, Bankkonto, Ansehen… und dann noch irgendwo (hoffentlich) Gott.

    1. ..zum glück kann man der organspende des ausschlachtens ja als Allergiker entkommen. .man muß ja nicht mal angeben worauf man allergisch ist..vieleicht gegen ignoranten..oder arrogante ignorantenn aber das wären ja dan wieder menoniten ;b

  9. Hab auch oft kein Verständnis für das was ich lese. Nach diesem meinem Nichtverständnis verstehe ich den Artikel so, dass der Herr Martini von einem Drama ins nächste Drama wandelte um dann, zu guter letzt, „…seinen Finger in ein großes Drama von Paraguay.“ zu stecken. Damit scheint die „schöne(n) und talentierte(n) Kollegin Ondina Cantero, aus der nie mehr wurde.“ gemeint zu sein. Wird in Zukunft wohl noch mehr lesen der Gutste.

  10. Beim 2. Leseanlauf versteh ich die Position von @Joss.
    Als Mennonit versteht @Joss den Artikel so als ob dieser Herr ein gescheiterter Frauenheld und Lebemann waere, bei dem die Beziehungen eben nicht lange anhielten dafuer aber umso zahlreicher waeren – bis zu dem Punkt wo er sich hinter Buecher verkroch.
    Ich hingegen verstand den Artikel so dass dieser Herr „nie zum Zuge“ kam und daher nie zum „Paarungsakt“ gekommen waere – er strich letztendlich die Fahnen und verkroch sich hinter Buechern. Er waere also der perfekte Kandidat fuer das Pfaffenamt in der Katholischen Kirche. Nach Paulus hat dieser Herr offensichtlich eine „natuerliche Tendenz“ des Einsiedlers – waere er Christ wuerde die Bibel das „Gabe des Ledigseins“ bezeichnen; da wir nicht wissen ob er Christ ist, so kann man das dann nicht so bezeichnen denn Geistesgaben erhalten nur bekehrte Menschen.
    Wenn „es einfach nicht funkt“ so bedeutet das noch lange nicht dass dieser Gentlemen ein hartes Herz haette oder anderwertig verirrt waere (man suggeriert unterschwellig Homosexualitaet).
    Bei den Mennoniten ist so ein spassiger Kauz durchaus verdaechtig dass „mit dem was nicht stimmt“. Waehrend solche Bergthalerkollektivhurerei regelrecht als „Heldentat“ und „Kavaliersdelikt“ angesehen wird. Bis zum Komiteemann wuerde solcher bei den Mennoniten nie kommen wegen generellem „Volksverdacht dass was nicht stimmt“.
    Dieses „Mann EINER Frau“ verstehen die Mennoniten dahin dass man jetzt zwangsweise verheiratet sein MUESSE, wobei Pauli im Griechischen da die Zahl 1 stehen hat, also eine Kardinalzahl steht da im griechischen Text.
    1. Timotheus 3,2 Nun muß aber ein Aufseher untadelig sein, Mann einer Frau, nüchtern, besonnen, anständig, gastfreundlich, fähig zu lehren;
    δεῖ (was MUSS sein ist) οὖν (deshalb) τὸν (dass die) ἐπίσκοπον (Aufseheher, gr. Episkopon) ἀνεπίλημπτον (nicht anders gefunden werden) εἶναι (als zu sein), μιᾶς (1ner; Zahl 1) γυναικὸς (Frau) ἄνδρα (Mann)
    1. Timotheus 3,12 Die Diakone sollen jeder Mann einer Frau sein, ihren Kindern und ihrem Haus gut vorstehen;
    Titus 1,6 wenn einer untadelig ist, Mann einer Frau, und treue Kinder hat, über die keine Klage wegen Ausschweifung oder Aufsässigkeit vorliegt.
    12Διάκονοι (Diakone) ἔστωσαν (lass sein) μιᾶς (1ner, d.i. Zahl 1) γυναικὸς (Frau) ἄνδρες (Mann, d.i. „Andres“ steht da wo der Name „Andreas“ herkommt welches „Mann“ bedeutet),
    Also in der Bibel steht niemals dass der Diakon jetzt verheiratet sein muesse sondern die Kardinalszahl im Griechischen hebt vor allem die EINZAHL versus die Mehrzahl hervor. Der Diakon darf nicht mehrere Frauen haben, aber er darf 1 Frau haben oder eben gar keine.
    Die ganzen neuen Bibeluebersetzungen verwirren die Sache und verursachen dass ganze Glaubensgemeinschaften die Dinge vollkommen falsch verstehen – sogar alle Uebersetzungen der Bibel sind anzuzweifeln weil nicht mal der Sinn des Uebersetzten richtig ruebergebracht wurde.
    Man kann 1 Frau haben oder 0 (keine) Frau, aber man kann nicht mehrere Frauen (plural) haben.
    Das genau verstehen die meisten Mennoniten falsch. Allerdings hat ein Glaeubiger nicht die Gabe des Ledigseins, so gibt der Apostel Paulus diesen sogar den Befehl sich ne Frau zu suchen (1 Frau pro Mensch und Lebenszeit – nicht mehrere).

    1. Auch griechisch ist nicht das Original. Jesus war Jude und in Israel. Hebräisch (oder aramäisch) ist nicht griechisch. Über eine so lange Zeit, kann sich vieles verändern.

      Was jedoch ziemlich klar aus den obigen Zitaten herausgeht ist, daß Homosexualität nicht besonders empfohlen wurde. Was man in der christlichen Kirche aber dank dem Zölibat überproportional findet. Von daher ist die Frage, ob einer 1 Frau hat oder mehrere, eigentlich von geringerer Wichtigkeit; solange die Person nicht Homosexuell ist UND Kinder hat(!), ist der Vorschrift grundsätzlich entsprochen. Ein kinderloser zölibatär lebender (vielleicht Homosexueller) andererseits entspricht sicher nicht der obigen Definition.

      Auch der Ansatz den wahren Charakter des Menschen aus dem Verhalten seiner Kinder abzuleiten ist sehr weise. Dazu braucht man klarerweise eben auch Kinder. Von daher läuft der Zölibat an sich, total an dieser Regel vorbei. Es würde erklären warum so viele geistliche mit fragwürdigen Characterqualitäten es in Führungspositionen der Kirche schaffen.

      Wenn man das so betrachtet, dann ergeben diese Anhalte aus der Bibel durchaus einen Sinn und man sollte sich ernsthaft überlegen, diese auch einzuhalten.

      1. Jesus war weder Grieche noch Jude, er war Kanaaniter. Kanaan war ein kleines Ländchen, das direkt an den Norden des heutigen Israel (damals: Palästina) grenzte, sein Bevölkerung, war, im Gegensatz zu den übrigen orientalischen Völkern, hochgewachsen, und mit blauen Augen, Kanaaniter gehörten der Völkerfamilie der Indogermanen an, auch Arier genannt. Wäre er reiner Jude gewesen, soi hätte er mit Sicherheit nicht seine Brüder und Schwestern als „Schlangen und Otterngezücht“ bezeichnet und sie aus dem Tempel verjagt. Von der Abstammung her war er sehlr wohl zur Hälfte jüdisch, denn seine Mutter war Jüdin, der Vater war ein römischer Besatzungssoldat. Es war auch damals schon so, wie noch in heutigen Kriegen, daß Frauen und Mädchen eines besetzten Landes sich Besatzungssoldaten hingaben, um irgendwelche Vorteile zu erlangen, und wenn es nur etwas zu essen für sich und/oder die Kinder war. Sie wurde aber, da sich sich mit einem römischen Besatzungssoldaten eingelassen hatte, aus dem jüdischen Volke ausgestoßen und galt dann fortan als Staatenlose. Sie hat sich dann aber in Kanaan, als sie bereits hochschwanger war, mit mit einem Kanaaniter, einem bereits bejahrten Schreiner namens Josef zusammengetan, und dort ist dann auch ihr außerehelicher Sohn geboren. Auf die Frage, wer denn der Vater ihres Kindes sei, hätte sie gerne den Tattergreis Josef benannt, aber das hätte ihr niemand geglaubt. So sagte sie einfach „der Heilige Geist“, und sie sei noch Jungfrau, und diesen Schwindel glaubt bis heute noch die ganze Christenheit, Die Auskunft „der Heilige ‚Geiste“ wäre auch heute noch vorstellbar, wenn eine Mutter bei einem Vaterschaftsprozeß dieselbe Frage gestellt bekäme, denn bei HWG (häufig wechselnden Geschlechtespartnern) kann das Mädchen auch nicht wissen, welcher Zahn einer Kreissäge ihr die kleine Wunde am Finger zugefügt haben könnte. Es ist überliefert, daß diese kleine Maria vor Jesus bereits mehrere Kinder hatte und auch nach ihm noch mehrere gebar. Aber das Märchen von der angeblichen Jungfrauengeburt wurde trotzdem zum Geschäft der Weltgeschichte überhaupt und ist dies bis heute geblieben, gleich wie die christliche Sekte immer auch heißt, die nach wie vor davon faselt.

    2. Kuno auffallend ist, dass nur höchstens 3 oder 4% der WB Artikel etwas mit den Menoniten zu tun hat, du aber in jedem deiner hasserfüllten Komentare zu Themen, die nicht ansatzweise was mit Menoniten zu tun haben, diese Leute versuchst in ein schlechtes Bild zu stellen. Dabei wird die ganze Menonitische Gesellschaft in ein Topf geworfen und kräfftig gerührt. Wie in jeder Gesellschaft giebt es bestimmt auch bei diesen Leuten Gute und Böse. Aber die Guten, die das richtige wollen (ethisch, christlich, geselschaftlich usw.) die giebt es. Das kann ich beweisen. Und dieser grösseren Gruppe hast du dich meiner Meinung nach schon zu oft schuldig gemacht indem du unter jedem Xbelibigen Artikel „DIE MENONITEN“ negativ auffūhrst. Da spricht nichts dagegen, auf Fehler hinzuweisen. Aber bei dir ist das alles andere als construktive Kritik.

  11. Das hat nicht mit Glück zu tun sondern mit Egoismus. Die mehrheit der menschen haben dieselbe verirrung. Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Um eures Herzens Härtigkeit willen hat er euch solches Gebot geschrieben; aber von Anfang der Kreatur hat sie Gott geschaffen einen Mann und ein Weib. Markus 10.5

  12. Wow, 6 von 10 Personen können lesen hierzulande. Das ist mir zwar noch nicht aufgefallen, das ist ja gemäß meiner Calcapp 60%, hmm, also mehr als jeder Zweite, aber sicher wichtig, nicht dass sie noch versuchen die Bierbücks anzuzünden und die Streichhölzer zu essen, dann habens nämlich nix mehr zu anfackeln und das würde zu einer verehrenden Rattenplage führen, wenn man diese nicht mit nassem Laub gedeckten den Restmüll abfackeln könnte.
    0,25 die durchschnittliche Anzahl der Smartphone-Bedienungsanleitung pro Jahr zu lesen ist doch schon mal was, schließlich kann man schon recht gut Luz machen, um auch in der Nacht das Lesen zu üben vor dem Feuerchen.
    Oh, dieser arme TV-Moderator, bereitet sich schon auf die nächsten Präsidentschaften vor, ja, wenn mit 60 noch nie keine abgekriegt hast, dann wird es höchstens noch zum hiesig Präsidenten reichen. Oder zum Papst. Ist der schon Kardinal? Ja, in meinen Augen ein kardinaler Follbosten (ach ja, ich lese zwar auch nur 0,25 Pücher bro Iahr, aper immerhin Gutenbergs Totschläger mit geschätzt 7 Millionen Seiten und 7 Billionen Absätzen).

      1. das ist ein Beispiel was geschieht, wenn wenig gebildete „Schwanzwedler“ in ein Land der Träume reisen und dann den Gestank einer Müllhalde ausgeliefert sind. Mit Schriften in einem Wochenblatt wollen sie dann den „Pulitzer“ Preis sich erkämpfen. Eine Empfehlung der „Schriften“ an die Kat. Uni. in Asu als Lehrmaterial für verwirrte Deutsche in Paraguay ist schon ergangen.

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