Notlandung im Chaco

Filadelfia: Im Departement Boquerón kam es gestern zu einer Notlandung. Ein Flugzeug mit drei Besatzungsmitgliedern hatte Probleme mit dem Fahrwerk. Glücklicherweise blieben alle Insassen bei dem Unglück unverletzt.

Der Vorfall ereignete sich am Sonntag, dem 25. Oktober, um 12:10 Uhr auf der Estancia La Huella im Departement Boquerón.

Heriberto Wolf war der Pilot der zweimotorige Propellermaschine mit der Kennung ZP-BPH. Er wurde von zwei weiteren Personen begleitet, die bisher noch nicht identifiziert werden konnten.

Nach Angaben des Piloten sei er in Prietos-Boquerón ohne größere Probleme gestartet und auf dem Flug zur Estancia La Huella gewesen. Als er sich zur Landung vorbereitet habe, gab es Probleme mit dem Fahrwerk. Aufgrund dessen sei es zur Notlandung gekommen. Da die Räder nicht verfügbar waren, konnte das Flugzeug auch nicht gebremst werden, sodass es über die Landebahn hinaus schlitterte und dann zum Stillstand kam.

Glücklicherweise blieben alle Insassen bei dem Flugunfall unverletzt und es gab, nach Informationen, die am Nachmittag des gestrigen Sonntags bekannt wurden, nur materielle Schäden am an der Propellermaschine.

Wochenblatt / La Nación

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5 Kommentare zu “Notlandung im Chaco

    1. Man muß sich bei der hiesigen Arbeitsmoral und selten zu findendem Verantwortungsbewußtsein über nichts wundern. Neue Motorräder sind schon nach wenigen Kilometern ein Fall für die Werkstatt, reparierte Autos muß man in 50 % aller Fälle nach wenigen Tagen schon wieder in die Werkstatt zurück bringen weil schlicht und einfach gemurkst wurde, von Bauhandwerkern will man erst gar nicht reden. Warum sollte es also bei den „Fachkräften“ von Flugzeugmechanikern anders sein? Wo und wer bildet diese Flugzeugmechaniker überhaupt aus? Und wie lange dauert deren Ausbildung? Ich habe schon Angst vor der Wahrheit dazu!

      1. Wundern tut mich das überhaupt nicht, aber die Leute, die diese Flieger oft nutzen, scheinen da absolut sorglos zu sein. Ein Politiker, Gneiting hieß der glaub ich, ist ja schon draufgegangen. Vor kurzem reiste die Justizministerin nach Hernandarias und da gab es wohl beim Landen auch eine heikle Situation.

        Es ist wirklich besser wenn Paraguay keine staatliche Fluglinie besitzt.

  1. Das ist ein klares Techniker Problem. Fehlende Kenntnisse, Faulheit gepaart mit Gleichgültigkeit. Der Verantwortliche Mechaniker bekommt nun zur Belohnung wahrscheinlich auch noch den Reparaturauftrag.

  2. Der Pilot war halt bei hiesig Mecanico-Albañil-Plomero-Pintor-Electrizista (alles in einer Person), um das Landelämpchen zu ersetzen. Ok, Landelämpchen braucht es ja nicht, weil hier eh alle eine helle Leuchtbeue auf dem Hals tragen. Dass halt drei der fünf Radschrauben fehlen – schließlich wollte man das Landelämpchen reparieren lassen – das muss man halt schon kontrollieren. Ich meine, drei Radschrauben, dafür gibt es schon drei Streichhölzl umsonst und noch ne Bücks BilligPolarBier grati dazu.

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