Salz auf Tischen bald verboten?

Coronel Oviedo: Durch eine neue städtische Verordnung Nr. 023/2020 soll Salz auf den Tischen von privaten oder öffentlichen gastronomischen Orten wie zum Beispiel Bars, Konditoreien, Speisesäle, Cafés, Pubs, Restaurants und jede andere Art von Ort für den Verkauf und den Verzehr von Lebensmitteln verboten werden.

Das Projekt wurde von der Colorado-Stadträtin Marisol Espínola aus Coronel Oviedo vorgestellt.

Sie argumentierte, dass es notwendig sei, Maßnahmen zur Regulierung der Salzaufnahme zu ergreifen, wobei zu berücksichtigen sei, dass der übermäßige Verzehr zusätzlich zur Entwicklung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen den Blutdruck erhöhe. Sie wies auch darauf hin, dass in der Verordnung festgehalten sei, dass das Verbot nicht gelte, wenn der Kunde einen Salzstreuer verlange.

Die Nichteinhaltung des städtischen Dekrets, wenn es beschlossen wird, sieht Sanktionen vor. Beim ersten Verstoß gibt es eine Verwarnung, als zweite Maßnahme erfolgt eine Geldbuße in Höhe von 3 Tagessätzen des Mindestlohns (253.020 Guaranies), beim dritten Mal eine Geldbuße von 6 Tagessätzen in Höhe von 506.040 Guaranies und beim vierten Verstoß droht die Schließung der Räumlichkeiten.

Wochenblatt / Prensa 5

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13 Kommentare zu “Salz auf Tischen bald verboten?

  1. Irgendwie scheint es, dass die Politiker hier nix zu tun haben.
    Py entwickelt sich langsam aber sicher in einen Merkelstaat, der sich in alle Belange des privaten Leben einmischt. Nur bei der Bildung tut sich nix, wie in der DDR 2.0.

    1. Ganz meine Meinung. Immer mehr Verbote, immer mehr Einschränkungen und Regulierungen.
      Der Unterschied: Der Deutsche nimmt das ernst und denunziert, der Paraguayer nimmt das bestenfalls zur Kenntnis, sagt „Esta bien“, macht dann aber was anderes.
      Der Polizei oder Kontrollbehörde freuts: Wenn man wieder Geld braucht, geht man in ein paar Lokale und fordert Schmiergeld – oder vielleicht auch ein gratis Essen.

  2. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    Ich mach es Zuhause immer so. Es wird immer ohne Salz gekocht und gebraten – oder wenigstens mit sehr wenig Salz. Jeder salzt sich das Essen dann auf dem Tisch a gusto nach. So ist es allen zu wenig salzig und keinem zu salzig. Das reduziert sofort die Salzsucht der Menschen. Paraguayeressen kann ich kaum essen da weit zu versalzen. Frueher haette ich es noch essen koennen. “Salz Die Haelfte“ nennt sich die Diät.
    So reduziert sich der Salzgenuss immer mehr weil der Geschmack immer sensibler wird eben durch die untersalzung beim kochen.
    Ganz ohne Salz zu kochen ist die Devise. Dann kann jeder sich das auf dem Tisch nachsalzen.
    Dasselbe Prinzip koennte man ja mit dem Bier machen. Im Handel gibts immer nur Alkoholfreies Bier. Dagegen hat ja der Herrgott nichts. So werden auch die Kinder und Jugendliche davor geschuetzt zu einer Nation von Saeufern zu werden wie es die Deutschen sind. Abgebruehte Trunkenbolde koennen sich ja dann Alkohol bei der Tankstelle besorgen und es ins alkoholfreie Bier a gusto kippen.
    Damit waere der Landplage namens Alkoholismus schon mal gehoerig Riegel vorgeschoben.

    1. Entschuldige mal!!!
      Was ziehst Du eigentlich immer über die Deutschen her?
      Hast Du schon gesehen was die meisten Paraguayer saufen und wieviel???
      Also ehrlich, wenn Du nicht über irgendjemand herziehen kannst, bist Du scheinbar nicht glücklich – man bekommt ja schon einen Gehirntumor bei Deinem gequirlten Schei…..
      Zum Salz: Etwas Salz braucht der Mensch und je mehr man schwitzt, desto mehr Salz braucht er auch!!!
      Wie Paracelsus schon sagte: „Die Menge macht das Gift“!!!
      Übrigens zitierst Du ja immer so schön viel von Gott und vergißt doch verdammt viel; denn „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider Deines Nächstens“, wenn Du die Deutschen schreibst, schmeißt Du ALLE in einen Topf – also auch mich; da triffst Du bloß die Falsche!!! Ich trinke auch mal was, aber eher selten und nie viel!!!
      Also!!!
      Pack Dich doch mal an Deine Nase!!!
      Ich hoffe Du lernst es noch!!!

      1. Kuno zur Sau, vom Eber, auf der Palme, Fürst zu Siegen Nassau u.v.a.m. ist halt ein schwer bewaffneter Schwafelheini, der die Schwafelei dazu nutzt, seine Minderwertigkeitskomplexe abzubauen. Wenn man mit seinem Gelabere nicht einverstanden ist, setzt er noch mehr Geschwafel obendrauf. Er denkt, damit andere beeindrucken zu können. Ein guter Christ kann er nicht sein, weder ein Christ noch ein guter. Also, bei ihm ist Hopfen und Malz verloren. Wie kann der „Herr“ nur an so einem Typen gefallen finden? Der „Herr“ wird sich auch von seinem ständigen Zitieren von Bibelsprüchen nicht beeindrucken lassen.

  3. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    @Jasmin
    Mir wurde von einem Deutschen so quasi gesagt dass das Bier und Oktoberfest zur Volksidentifikation, Kulturerbe und Markenzeichen der Deutschen gehoert.
    Mir wurdeso quasi gesagt dass jeder Deutscher ein Trinker waere. Zugegeben das kam von der Bierbranche im Zuge des Artikels ueber die deutsche Bierbrauerei.
    Ich vertrag so quasi die Meinung von Jasmin was dann als belwidigung des Deutschen Kulturerbes aufgefasst wurde.
    Die Bierbrauerei bleibt ja mit alkoholfreiem Bier bestehen und bekaeme sogar weit mehr Kunst und dann Kultur.
    So wie es jetzt ausschaut geht man nur in den Alkoholschank um sich lansam eins anzutrinken wo der Russe sich auf die Schnelle unter den Tisch bringen will um die Misere zu vergessen. Da Alkohol ja ein Gift und eine Droge ist so gehoert die verboten.
    Das einzige Ziel der deutschen Braukultur ist eine ganze Nation zu versklaven und fuer immer zu binden an den Alkohol.
    Das Reinheitsgebot ist ja mittlerweile mit 60+ Zusatzartikeln ergaenzt (u.a. PVPP) so dass ich kein Problem hab dieses durch den 61. Zusatzartikel zu ergaenzen: “der Koenig der Juden und Deitschen von anno Domini 0.00% befiehlt dass jegliches Bier nicht mehr als 0.001% Alkohol enthalten darf, – auf das das Volk nicht dem Suffe verfalle und man nicht Migranten bringen muss weil die Suffbrueder nichts mehr hinbekommen da der Verstand weggespuelt wurde“.
    Das Problem ist das man durch die Saufkultur systematisch Jugendliche, Kinder und Teenies in den Alkoholismus treibt wovon sie dann nicht mehr los kommen.
    Ich dachte immer zum Laden zum Gutenberg und Martin Luther waeren das Kulturerbe der Deutschen. Aber nicht die Versiffung eines ganzen Volkes.
    Also ab jetzt gilt Zusatzartikel 61 im Reinheitsgebot.
    Paraguayer sehen die Deutschen so dass sie Morgens zum Fruehstueck schon 1 Maaß Bier aus haben, dann beim Neunbrot nochmals ein Maaß, dann zu Mittag noch eins, das naechste Maaß kommt zur nachmittagschen Kaffepause und dann gehts erst richtig ab bei Feierabend. Das ganze soll der Deutsche aushalten weil er ja ein Teutone ist, also von Natur aus trinkfest.

    1. Ach Kuno!
      Das ist aber absolut falsch!!!
      Es gibt etliche Deutsche die nur Abends was trinken – Ausnahmen bestätigen die Regel!!!
      Allerdings finde ich es schon extrem krass, dass Du alles mögliche verbieten willst – die NWO kann das schon ganz gut alleine und ich selber kann doch mein Leben, wie ICH will. Warum sollen immer nur Verbote ausgesprochen werden???
      Viele trinken, aber aus den verschiedensten Gründen; ich kenne sogar trockene Alkoholiker!!!
      Ich selber trinke ja auch ab und zu – weil ich es dann gerade mag oder, oder, oder – ist doch auch eigentlich egal. Wer mit seinem Leben nicht klar kommt, kann Alkoholiker werden, aber auch ein Psychopath werden. Dann wäre mir ein Alkoholiker dennoch lieber…
      Also, mal ganz ehrlich: Jeder ist Seines Glückes Schmied und Verbote reizen eigentlich immer dazu, das man sie übertreten will; deshalb bin ich dafür wenig bis keine Verbote auszusprechen. Ich selber bin z.B. der Meinung das die 10 Gebote für das gesamte Leben ausreichen – ohne weitere § etc.
      Also bleiben wir doch bei dem Motto:
      „Jedem Tierchen sein Plesierchen“!?
      Einverstanden?

  4. @Jasmin
    mit dem Herrn von Habenichts und Istnichtviel kann man nicht diskutieren.
    Seine absonderlichen Vorstellungen, wie die Welt sein sollte, kann ein normal denkender Mensch nicht nachvollziehen.
    Z.B. sein Vorschlag, die Straßenhunde einsammeln zu lassen und dem Militär und der Polizei als living target zur Verfügung zu stellen.
    Oder – ganz schariakonform – eine Sittenpolizei aufzustellen, die mit Gewalt die Menschen dazu bringen soll „bibelgerecht“ zu leben.
    Da hat er wohl ein Propagandavideo der Taliban gesehen, in dem selbsternannte Sittenwächter durch die Straßen gehen und alle verprügeln, deren Schuhfarbe ihnen nicht gefällt, oder wenn bei der Frau die Gucklöcher im Schwarzen Sack zu groß sind……..
    Wenn er was zu sagen hätte, wäre ALLES verboten, was den Menschen Freude macht.

    Dann sollen sie halt die Salzstreuer weglassen. Ich werde mir dann eben einen ins Restaurant mitbringen.
    Denn die Speisen hier sind generell viel zu wenig gewürzt und zumeist ist auch zu wenig Salz dran.

  5. Ja. Im Kindergarten haben wir auch auf lokaler Ebene dringende und wichtige Probleme gelöst. Nach unserem besten Wissen und Können. So sind einige von uns nicht an Natrium-Chlorid-Kollaps gestorben, sondern nur an Müllabfackel-Gestank.
    Wer schon einmal einen Handwerker gefragt hat, warum das Werkzeug jetzt kapudi ist und die Antwort bekommen hat: «xq se rompio, xq se callo…» (weil es kapudi gegangen ist, weil es heruntergefallen ist…), der kann sich die Ausrede schon vorstelle: «Ah, oh, uh, jo, ach, ne, doch, habe wohl Zucker mit Salz verwechselt».
    Ok, innerhalb der nächsten 30 Jahre finden bestimmt Kontrollen statt. Dann gibt es wenigstens eine Verwahrung. Und es wird wieder 30 Jahre bis zur nächsten Inspektion dauern. Problem: Verordnung wird nächste Woche wieder gestrichen, weil nicht durchsetzbar, weil der einzige Inspektor eh Salz und Zucke nicht unterscheiden kann.
    Jetzt kommt er aber in die Bredouille, wenn er jemandem eine Verwarnung erteilen will: Die Servierdüse kennt nämlich die Tia des Rechtsanwalts des Präsidenten. So ist der Inspektor gut beraten mit beiden Daumen hoch und gscheit Grinsen unverreichteter Dinge abzuzotteln, will er den Rest seines Lebens nicht Gratisstrichlölzl zum Müllabfackeln an die Bevölkerung verteilen seine Streichhölzl, Shwuddi 120 dB CDs und Bierbücken verdienen.

  6. Kommentare lesen macht hier mal Freude, mal weniger Freude…. Heute erinnern sie mich an die Verordnung, um die es geht, in den Kommentaren, sie sind sich ähnlich, haben keinen Sinn und keinen Verstand……

  7. Jeremia Ritter von Ochs vor dem Berg

    @Jasmin
    Verbote reizen eigentlich technisch gesehen nur die Gottlosen denn die Lust der Gesetzlosigkeit agiert durch das Fleisch. Beim Christen soll technisch gesehen das Fleisch tot sein so dass die Suende, also der Reiz Gesetze also Verbote zu uebertreten, nicht vorhanden ist.
    Sie sprechen da ein Thema an das sehr wichtig ist und ich auch erst durch ihren Gedankenanstoss die Sache klar erkenne.
    Verbote wird ein Christ begruessen denn er sieht das Gesetz als Helfer und Schuetzer und empfindet in dem Maasse keinen Reiz diese zu uebertreten je mehr er echter Christ ist.
    Deswegen begruessten noch um 1915 die Paraguayer die Todesstrafe an dem Franzmann weil sie wussten dass das Gesetz sie schuetzt und empfande kein Verlangen das zu uebertreten. Damals sprach auch niemand von Korruption unter den Lateinern. Es gab in vergangenen Generationen unter Paraguayern kaum Korruption. Warum? Nun sie waren zumeist fromm und lebten ihr Christentum aus, Auch die Deutschen waren damals ganz anders eingestellt.
    Die Prohibition funktionierte in den USA nicht weil dort vor allem in den Staedten die Gottlosen sich konzentrierten und den Reiz verspuerten das Gesetz zu brechen. Auf dem Lande wurde die Prohibition freiwillig weitgehend eingehalten wo die Protestanten lebten.
    Gesetztlosigkeit hat NUR was mit Christentum zu tun. Ich hab noch nie den Drang verspuert irgendein Gesetz zu uebertreten.
    Galater 5,17 Denn das Fleisch gelüstet gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; und diese widerstreben einander, so daß ihr nicht das tut, was ihr wollt.
    Römer 8,5 Denn diejenigen, die gemäß [der Wesensart] des Fleisches sind, trachten nach dem, was dem Fleisch entspricht; diejenigen aber, die gemäß [der Wesensart] des Geistes sind, [trachten] nach dem, was dem Geist entspricht.
    Römer 7,5 Denn als wir im Fleisch waren, da wirkten in unseren Gliedern die Leidenschaften der Sünden, die durch das Gesetz sind, um dem Tod Frucht zu bringen.

    Römer 7,18 Denn ich weiß, daß in mir, das heißt in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt; das Wollen ist zwar bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten gelingt mir nicht.

    Römer 7,25 Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn! So diene ich selbst nun mit der Gesinnung dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.
    Korruption nimmt immer zu bzw taucht ueberhaupt auf wo Gottlosigkeit da ist.
    Deswegen erkennt man einen Gottlosen immer daran dass er was gegen Gesetze hat denn diesen ist er feindlich eingestellt gegenueber weil sein Fleisch aufgelebt ist.
    Das sollten die Mennoniten auch mal begreifen wenn Menschen nicht mehr althergebrachte Gottesdienstordnungen die biblisch sind wollen sondern Veraenderungen. Da regt sich der Verdacht dass es sich um Gottlose handelt. Wenn die Leute erst nichts mehr mit der Predigt an fuer sich anfangen koennen wenn diese Bibeltexte zitiert sondern Musiiiiik bitte! wollen um ihr Fleisch in Schwung zu bringen. Oder wenn man alkoholhaltiges Bier will anstatt alkoholfreies – dadurch wird die latente Feindseligkeit den anderen Saeufern gegenueber unterdrueckt und es kommt Geselligkeit auf die so ohne Alkohol in Hass sich manifestieren wuerde. Das ganze waehrt dann solange man angetrunken ist. Der Alkohol als Friedensstifter da er das nach Gesetzlosigkeit strebende Fleisch daempft da der Alkohol auf dem Fleisch aktuiert. Ein Besoffener suendigt nicht solange er sturzbetrunken ist weil gerade sein Fleisch ausgeschaltet wurde. Deswegen ist die Trunksucht indirekt ein Hilferuf nach dem Christentum um das Fleisch endlich mal tot zu kriegen.

    1. Kuno, Du weißt alles und vor allem weißt Du alles besser. Geht Dir Dein langatmiges Gesabbere nicht so langsam selbst auf den Wecker? Hast Du Deine Minderwertigkeitskompexe immer noch nicht abgebaut?
      Minderwertigkeitsgefühl: negatives Selbstwertgefühl, bei dem das eigene Selbst als mangelhaft und unzureichend empfunden wird.
      Psychrembel, klinisches Wörterbuch

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