Pandemie genutzt, um in den Kartoffelanbau einzusteigen

Carapeguá: Zwei Universitätsstudenten aus der Nähe dieser Stadt, einer im Fachbereich Agrartechnik und der andere in Agrarindustrietechnik, beschlossen ab diesem Jahr, sich in den Kartoffelanbau zu wagen. Sie gaben an, ausgezeichnete wirtschaftliche Ergebnisse erzielt zu haben.

Die Produktion der Knolle hinterlasse eine gute Rentabilität und sei eine Option zur Schaffung einer Arbeits- und Einkommensquelle, sagte der Student Diego Orihuela.

Orihuela (20), Absolvent der Landwirtschaftsschule von San Juan Bautista, strebt nun eine Karriere im Agraringenieurwesen an der Fakultät für Agrarwissenschaften der Nationalen Universität von Asuncion an.

Ariel Rodríguez (22), der ihn begleitete, um gemeinsam in den Kartoffelanbau einzusteigen, studiert im zweiten Jahr Agro-Industrieingenieurwesen an der Universität Villarrica del Espíritu Santo (Unves).

Die Kartoffelproduktion bietet auch eine Beschäftigungsquelle für die lokale Bevölkerung in der Gegend von Pacheco bei Carapeguá.

Orihuela wies darauf hin, dass sie zunächst drei Monate vor der Kartoffelernte den Boden mit Düngemittel und landwirtschaftlichen Kalk vorbereitet hätten. Im folgenden Monat führten sie den Anbau auf einem Viertel Hektar durch.

Orihuela betonte, er sei mehr als sicher, dass die frühe Vorbereitung des Bodens für die Kartoffelernte ihm einen guten Ertrag ermöglicht habe. Es gibt Knollen, die 900 Gramm erreichten und weil es das erste Mal war, sagten viele der Techniker der Direktion für landwirtschaftliche Beratung (Deag), dass dies sogar die beste Kartoffelproduktion sei, nicht nur in Bezug auf die Qualität, sondern auch auf den erzielten Ertrag.

Ariel Rodríguez seinerseits berichtet, dass sie während des Produktionszyklus einige Schwierigkeiten überwinden müssten, wie etwa eine Wasserknappheit für die Bewässerung, die für Kartoffeln von grundlegender Bedeutung sei.

Die Leiterin der Agentur für Lokale Technische Hilfe (ALAT), Yesica Santacruz, erinnerte daran, dass das Ministerium für Land- und Viehwirtschaft auf das Engagement der beiden jungen Leute aufmerksam geworden sei und sie mit dem Kartoffelsaatgut der Sorte Spunta begünstigt habe. Ihnen wurde auch lokales Saatgut zur Verfügung gestellt.

Der Kartoffelanbauzyklus dauert 90 bis 120 Tage. Auf diesem Viertel-Hektar-Grundstück hatten sie eine Gesamtausgabe von 6.500.000 Guaranies und ein Bruttoeinkommen von 22.100.000 Gs. Der Verkaufspreis pro Kilogramm betrug 3.400 Gs.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu “Pandemie genutzt, um in den Kartoffelanbau einzusteigen

  1. mal einige wenige die doch etwas hirn haben und keine eucalyptus monokulturewn anlegen, aber muss man sagen seht gute rendite, kann man nur hoffen das dies so weiter geht und mehrere daran interesse fnden auch wenn der preis der kartoffel dann vermutlich sinken wird aber das ist wiederrum gut für die inflation der aufgeblasenen preispolitik der grossindustrien

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    Solange vom Staat ihnen alles zur Verfügung gestellt wird ist alles io. Müssens nur noch einbuddeln, Hängematte, Feuerchen, Bierbücks, ausbuddeln. Aller Gewinn für sie.
    Nun ist es ja das erste Jahr. Habens voller Motivation gearbeitet, wie ein hiesiger Handwerker am ersten Tag. Mal schauen, wie es dann am zweiten Tag, pardon, im zweiten Jahr ist. Da lässt man sich dann gerne die viel Arbeit mit einbuddeln und ausbuddeln weg, nur noch Hängematte, Feuerchen, Bierbücks und natürlich erhofft man sich dadurch den dreifachen Gewinn.

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