Papageien aus dem Zoo gestohlen

Asunción: Wieder brachen Fremde in das Vogelhaus vom Zoo ein und entwendeten zwei Papageien. Man hofft, dass Hinweise aus der Bevölkerung kommen, um die Täter zu finden.

Die gestohlenen Vögel sind ein blauer und gelber Ara (Ara ararauna) namens Luque und ein weiterer roter Ara (Ara macao) namens Rafa, die anscheinend verletzt worden sein könnten, weil ihre Federn im Käfig verstreut waren, wie von der Maris Llorens Fundation berichtete wurde.

Die Anzeige über den Vorfall reichten die im Zoo tätigen Pfleger und Tierärzte bei der 12. Polizeistation in Asunción ein.

Laut dem Protokoll seien die Fremden mit Gewalt in das Vogelhaus eingedrungen, wo sich die beiden Papageien befunden hätten.

Die Leiterin des Zoos und der gleichlautenden Stiftung, Maris llorens, bittet die Bürger, unter der Notrufnummer 911 der Polizei oder der Nummer 0800 119900 des Umweltministeriums Hinweise zu geben, wenn jemand Kenntnis davon hat, wer diese Tiere verkaufen will.

Wochenblatt / Ultima Hora / Foto Archiv

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5 Kommentare zu “Papageien aus dem Zoo gestohlen

  1. Kuno Gansz von Otzberg

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    Papageien sind bei der aermeren Bevoelkerung und auf dem Lande sehr beliebt als Ersatz fuer den Hund. Der Hund frisst weit mehr als der Papagei, geht also ins Geld. Man klaut alte Ventilatoren und braucht deren Drahtgitter als Vogelkaefig den man unterm Schattendach auhaengt. Kommt jeman faengt der Papagei an zu schreien und man weiss dass da ein Fremder ist.
    Den Papagei kann der paraguayer zum glueck nicht vergewaltigen zumal der Hund oft als Sexobjekt gehalten wird von den Lateinern.
    Im Chaco allerdings ist die Vogelfauna so quasi ausgerottet da heute kaum noch Tauben, Papageien und andere ehemals in Tausenden anwesend, mehr aufkreuzen. Sogar die Weihnachtskaefer (Zikaden) sind kaum mehr anwesend und sterben so langsam wohl aus.

  2. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Das mit dem Papagei als „Wachhund“ hab ich schon mal gesehen und die Verbreitung dieser Methode zum Schutz vor Eindringlingen wurde mir von paraguayern bestaetigt (insofern eben glaubhaft).
    Wenn der Fremde nicht weiss was das ist so geht der Papageienalarm sofort los ohne dass der Eindringling was dagegen machen kann. Denn dem hochhaengenden Tiere habhaft zu werden ist oft schwierig und ne Schrotflinte hat man gewoehnlicherweise nicht mitgebracht.
    Also ich finde das fuer eine tolle Idee. Der Papagei ist immer still wenn ihm bekannte Personen (Eigentuemer) um ihn herum sind und faengt nur bei Fremden endlos an zu schreien.
    Grosse Wachhunde sind leider etwas zu kostspielig weil sie fressen wie eine Person und bei Rottweilern, Schaeferhunde, etc hat man das ewige Problem dass diese an manigfaltige Gebrechen und Krankheiten staendig irgendwie kraenkeln.
    Wildpapageien aus dem Chaco (die uebrigens kaum mehr aufkreuzen wegen dem intensiven Gebrauch der Mennoniten von ehemals verbotenem Vogelgift – wohl jetzt durch Lobbygruppen und reichlichem „Bakschisch“ erlaubt) eignen sich vorragend als Wachtier, sind also guenstig einzufangen und leben genauso lange wie ein Hund, wenn nicht noch laenger.
    Motto der Paraguayer: Rein in den Ventilatorenpferch das guenstige Tier und das wars dann.
    Intensive Rodungen und Giftanwendungen haben die ehemalige Landplage der Papageien, Tauben, Fliegen und Muecken fast gaenzlich in einer „Endloesung geloest“ – auch die harmlosen Zikaden genannt Weihnachtskaefer, sind kaum mehr vorzufinden geschweige denn in der Masse wie sie einst kamen (man konnte kaum sein eigenes Wort verstehen auf dem Hof um die Weihnachtszeit wenn die Baeume und Straeucher voll von dieses Insekten waren).
    Generell duerfte sich die Insekten- und Tierfauna im Chaco in den letzten 10 Jahren mindestens um die Haelfte reduziert haben an Quantitaet (Quantitaet duerfte um etwa 80% reduziert sein bei vielen Tier- und Insektenarten) und auch eventuell an Vielfalt. Biologische Gleichgewichte duerften dadurch mit der Zeit empfindlich gestoert werden wie z.B. das Aufkommen neuer Virusarten die den Menschen befallen weil eben Insekten fuer den Menschen unverstaendlich dessen Quelle und Entstehung nicht mehr beseitigen, usw.
    Ich bin sonst kein Oekofreak aber z.B. die Weihnachtskaefer: was fressen die? Gerade der Weihnachtskaefer ist ein Bioindikator weil er sofort auf Veraenderung seines Habitats reagiert.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zikaden
    „Besonders Zikaden weisen vielfach eine ausgeprägte räumliche und zeitliche Sensitivität auf, das heißt, sie reagieren relativ schnell und kleinräumig auf Veränderungen ihres Habitates. Zikaden eignen sich aufgrund dieser Eigenschaften besonders in der Natur- und Landschaftsplanung als sogenannte Zeigertiere bzw. Bioindikatoren.“
    Der „Weihnachtskaefer“ des Chaco ist wohl die klassische Singzikade wie hier https://de.wikipedia.org/wiki/Singzikaden.
    Ich schliessen mit den Dichtern der alten Griechen: „Dass die Gesänge hauptsächlich von den Männchen ausgehen, war schon den alten Griechen bekannt und verleitete den griechischen Dichter Xenarchos zu dem Ausspruch: „Glücklich leben die Zikaden, denn sie haben stumme Weiber“.“

  3. Oh man Kuno, Du sabberst ein Müll, ein Papagei geruht des Nachts zu schlafen, wie die Hühner, das ist das erste, das zweite, jeder Arme hat mindestens 2 Hunde, die auf den Straßen rum lungern , oder wo meinst Du, kommen die ganzen Straßenköter her? Meinst Du die reichen und schönen lassen Ihre “ Scheckheft“ gepflegten Hunde auf die Straße alleine? Wenn ein Papagei des Nachts aufgeschreckt wird und nicht im Käfig sitzt, haut er ab. sitzt er im Käfig, macht er krach. Da reicht nur ein Schatten einer Bananenpflanze oder eine andere Bewegung eines Baumes durch Wind. Wenn Du jedesmal beim Gekreische eines Papagei hoch bist, bist Du der “ Wachhund“ und nicht der Papagei. Ich kenne das, habe selber einen. Und einen in meinem Kopf (kein Papagei) einen “ Vogel“, weil ich mich hier vor über 12 Jahren auf Investitionen eingelassen habe und das Land nicht mehr verlassen kann, ohne weitere und schwer wiegende Federn zu lassen.

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