Paraguay auf einer “schwarzen Liste“

Paraguay befindet sich auf einer Liste von 10 Ländern in Lateinamerika, in denen es noch keine verbindlichen Gesetze über die Verwendung von Blei gibt.

Die WHO warnt vor dem Gebrauch von Dekorfarben, die dieses Produkt enthalten und ernsthafte gesundheitliche Schäden verursachen können.

Blei ist ein Schwermetall, dem täglich Menschen ausgesetzt sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ermahnt die staatlichen Organe die Gesundheit der Arbeitnehmer, Kinder und Frauen im gebärfähigen Alter gesetzlich zu schützen.

Paraguay, Bolivien, Kolumbien, Nicaragua, El Salvador, Guatemala, Honduras, Peru, Ecuador und die Dominikanische Republik sind die 10 Länder, in denen zwingende Gesetze gegen Blei in Farben fehlen. Laut der WHO sterben jedes Jahr 143.000 Menschen aufgrund von gesundheitlichen Problemen durch eine Bleivergiftung weltweit. In den Entwicklungsländern leben 99% der Kinder mit hohen Bleiwerten im Blut. Seit 1920 hat die Liga der Nationen Blei in den Farben der hoch entwickelten Ländern verboten, dies ist aber in den Entwicklungsländern nicht der Fall.

Schon geringe Mengen von Blei können die Intelligenz, die Neuroverhaltensentwicklung und das Gehör beeinträchtigen, erklärte Dr. Laura Flores von der Generaldirektion für Gesundheit (DIGESA). Sie fügte an, es seien mehr Kontrollen und Überwachungsmechanismen notwendig. Immer mehr Länder reduzieren Farben mit Bleianteil durch gesetzliche Regelungen. Sie existieren schon im Mercosur, nur in Paraguay noch nicht.

Quelle: Ultima Hora

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