Paraguay, das Land der Möglichkeiten

Asunción: Die Zeitung El Pais aus Spanien sieht Paraguay als das Land der Möglichkeiten in einem Presseartikel. „Unser Land wurde als das amerikanische Geheimnis dargestellt“, kommentierte die Tourismusministerin Marcela Bacigalupo den Bericht.

Paraguay ist von Grenzen geprägt. Fast sieben Millionen Einwohner konkurrieren geographisch mit Mächten wie Brasilien oder Argentinien, beginnt die Journalistin Amalia Castilla ihre Veröffentlichung in der Beilage “The Traveller“ von der Zeitung El Pais.

Im ersten Teil von dem Artikel werden die Jesuitenmissionen als die größte Attraktion von Paraguay hervorgehoben. „Ein Land, in dem die üppige Natur und die Enklaven wie Asunción und Ciudad del Este den Reisenden überraschen“, schreibt Castilla.

Die paraguayischen Beziehungen zu den mächtigen Ländern Brasilien und Argentinien stechen hervor, mit deenen einst um Wasser und Territorium gekämpft wurde. Jetzt sind aber die Einwohner aus den Nachbarländern die Haupttouristen und in einigen Fällen macht man Witze über sie.

Castilla stellt den Cocido (Mate Tee mit Milch und viel Zucker) in den Vordergrund, der schon ab 06:00 Uhr in der Früh auf den Straßen in Asunción angeboten wird.

Die Journalistin unterstreicht in ihrer Präsentation ein wenig die Geschichte des Landes und erwähnt als etwas sehr Eigenartiges die Tradition der Hängematte in vielen Höfen.

„Paraguay, zwischen den Anden und Dschungel gelegen, hat keinen Zugang zum Meer. Seine Geschichte ist im Haus der Unabhängigkeit von Asunción in großen Zügen zusammengefasst. Eine koloniale Stätte, die an die Stadt des 18. Jahrhunderts erinnert und die Emanzipation des Landes feiert. Wände aus Lehmziegeln behüten das geheime Treffen, bei dem der Sturz der spanischen Regierung geplant wurde. Ohne Blutvergießen legte Gouverneur Bernardo de Velasco die Waffen nieder und erklärte sich bereit, in der Nacht vom 14. Mai 1811 an einer Übergangsregierung teilzunehmen. Damit begann die Unabhängigkeit Paraguays“, zitiert Castilla weiter.

Sie beschreibt auch das Läuten der Glocken, die 21 Salutschüsse zur Feier des damaligen Tages und natürlich die aktuellen Erfahrungen der Einheimischen in Bezug auf das geschichtsträchtige Ereignis.

Wochenblatt / ADN Paraguayo

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3 Kommentare zu “Paraguay, das Land der Möglichkeiten

  1. Paraguay ist doch in keinster Weise für den Tourismus aufgestellt. Wenn die ach so weisen Politiker seit zig Jahren nicht erkennen, was sie mit dem Ypacarai-See für einen touristischen Juwel besitzen, dann ist wirklich „Hopfen und Malz“ verloren. Seit ich in diesem seltsamen Land lebe höre ich jedes Jahr aufs Neue, daß man etwas gegen die Verunreinigung des Sees machen wolle/müsse. Doch noch nie ist tatsächlich, außer dummem Geschwätz, etwas geschehen. Das sind die traurigen Realitäten – und das zieht sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche. Die herbei gewünschten Touristen werden das sehr schnell erkennen. Den berufenen Tourismusmanagern im Lande kann nur entgegen gehalten werden: „Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt“

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