Paraguay, das “neue Juwel des Mercosurs“

Buenos Aires: Es gibt nicht nur dunkel Seiten in Paraguay, auch wenn das viele Bürger im Land so sehen. Die argentinische Zeitung El Cronista hob Paraguay als das “neue Juwel des Mercosurs“ hervor.

Der Bericht aus dem Nachbarland Argentinien, das sich in einer schweren wirtschaftlichen Lage befindet, stellt das anhaltende Wirtschaftswachstum, die Öffnung für die Aufnahme von ausländischem Kapital, das private Unternehmen und staatliche Werke voran bringt und die “schweigend“ das Land verändern, in den Vordergrund.

In dem von Eduardo Petetta verfassten Artikel heißt es: “Es ist nicht mehr neu, dass Paraguay kontinuierlich und kontinuierlich wächst, mit einem durchschnittlichen jährlichen BIP-Wachstum von 4,5%“.

Der Autor fügt hinzu, dass die Mehrheit der Paraguayer beschlossen hat, das Modell des Wachstums und der wirtschaftlichen Umstellung beizubehalten, indem die Bürger Mario Abdo Benitez als nächsten Präsidenten von Paraguay wählten.

Petetta weist jedoch darauf hin, dass Präsident, Horacio Cartes “derjenige war, der dafür verantwortlich war, die gegenwärtige Situation des Landes zu schmieden“. Der Autor des Textes wagt sogar zu behaupten, dass “während des Mandats von Cartes die richtigen Entscheidungen getroffen wurden, um das umzusetzen, was für viele seiner Vorgänger unmöglich war“.

In diesem Zusammenhang wird in dem Dokument der Beginn des Entwicklungsplans 2014-2030 mit vier grundlegenden Säulen hervorgehoben. Die Maquila-Industrie ist in diese Diversifizierung mit einbezogen und besagt, dass in den letzten Jahren 150 Industriezweige zusammen mit umfangreichen Verarbeitungsanlagen installiert wurden.

Neben anderen Vorteilen des Landes spricht Petetta die niedrigen Steuerbelastungen an, eine hohen Kapitalrendite (höher als in anderen Ländern der Region) und dem Vorteil einer jungen Bevölkerung: 40% der Einwohner sind unter 40 Jahre alt.

Darüber hinaus betonen der Journalist die Bedeutung des fluvialen Verkehrs und weist darauf hin, dass Paraguay die drittgrößte Handelsflotte der Welt besitzt. Der Artikel drückt auch die Vorteile der Wasserstraßen im ganzen Land aus.

Schließlich wird das Bestreben der Regierung, das nationale Straßenerbe in Bezug auf die Infrastrukur beträchtlich zu erhöhen, erwähnt. “In einem Land, in dem viel zu tun ist, werden Dinge getan, in Stille, mit Ausdauer sowie großen Anstrengungen. Nach einer geraumen Zeit werden die Ergebnisse bemerkt und beginnen angenehm zu überraschen“, schließt der Bericht.

Wochenblatt / La Nación

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11 Kommentare zu “Paraguay, das “neue Juwel des Mercosurs“

    1. In der Tat befindet sich Argentinien in einer schlechten wirtschaftlichen Lage. Man hat vor einigen Tagen den internationalen Währungsfonds um Hilfe gebeten. Das Mises-Institut, USA, ist der Meinung, dass Argentinien noch immer viel zu viel Beschäftigte hat, die am staatlichen Tropf hängen.

      1. Im IWF und diesen Bla Bla instituten sitzten ebenfalls Beamte, nur arbeiten sie nicht für einen Staat sondern für eine supranationale Geldangelegenheit. Insgesamt aber sind alle diese internationalen Weltretterinstitute wesentlich teurer als ein paar Beamte in Argentinien oder Paraguay.
        Aber die Kosten sind egal, weil es nur um Geld zu sich verteilen geht und die wirklichen Superreichen brauchen natürlich sehr sehr viel um sich zu erhalten.

        1. Der Internationale Währungsfonds ist ein Instrument des US-Imperialismus, das mit Vorsicht zu genießen ist. Im Jahre 1970, als Salvador Allende demokratisch gewählter Präsident von Chile wurde, sagte Richard Nixon zu Henry Kissinger, die USA würden kein alternatives wirtschaftliches Modell in Lateinamerika dulden und gab Anweisung, die chilenische Wirtschaft „zum Schreien zu bringen“. Als alle Boykotte und Sanktionen erfolglos blieben, wurde Allende durch Pinochets Putsch im September 1973 beseitigt.
          Quelle: Professor Pasqualino Curico

  1. Wenn Herr Cartes in seiner Amtszeit für bessere Ausbildung der jungen Leute gesorgt hätte, wär auch was zum feiern da!

    1. Selten lesen wir in den Medien von dem Wirtschaftskrieg, der seit 1998 gegen Venezuela geführt wird, über den international inspirierten Putsch von 2002, über Sabotage der Wirtschaft durch Monopole und den Privatsektor, über das Horten von Nahrungsmitteln und Medikamenten, die dann auf dem Schwarzmarkt weiterverkauft werden, über das enorme Ausmass von Schmuggel und subventionierter Nahrungs- und Arzneimittel nach Kolumbien, Brasilien und Aruba und über die Auswirkungen der Sanktionen von Obama und Trump, über die Sanktionen Kanadas und der Europäischen Union, die alle das Leiden des venezolanischen Volkes verschlimmern. Dazu kommt die künstlich herbeigeführte Inflation, die Manipulation des Risikofaktors des Landes, die Weigerung von Banken, die internationale Transaktionen Venezuelas zu verarbeiten, die Hindernisse beim Erhalt von Insulin und anderen Medikamenten. Hinzu kommt die Weigerung Kolumbiens, die Anti-Malaria-Medikamente auszuliefern, u.a.m., um ein Regime-Change zu erreichen. So wurden die Anti-Malaria-Medikamente letztlich aus Indien importiert. Ex inuria non oritur ius.(Aus Unrecht entsteht kein recht)
      Quelle: Dr. A. Serrano, Spanien, Leiter des Centro Estratégico Latinoamericano de Geopolitica.

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