Paraguay Fluss wird den Pegel von acht Meter überschreiten

Pilar: Viele Departements sind von dem Hochwasser der Flüsse betroffen. Intensive Niederschläge machen zudem den Bewohnern im Chaco das Weiterkommen auf Straßen und Wege unmöglich. Die Prognosen schauen weiterhin nicht gut aus.

Aus der Direktion für Meteorologie und Hydrologie wurde bekannt gegeben, dass der Paraguay Fluss acht Meter überschreiten werde und vor allem das Departement Ñeembucú betreffe. Die regionalen Behörden sind in Alarmbereitschaft.

Am Samstag lag der Flusspegel bei Pilar bei 7,03 Meter. Laut dem Meteorologen Julián Báez würde ein weiterer Anstieg erfolgen, aufgrund der Regenfälle in den letzten zwei Monaten. Jedoch auch Formosa, in Argentinien, wird von einem Hochwasser wohl nicht verschont bleiben.

Ayolas, in Misiones, stellt sich auch auf eine große Flut ein. Schon jetzt sind in Estero Bellaco, 30 Kilometer von der Stadt entfernt, die meisten Häuser unter Wasser. Die Bewohner versuchen nun wenigstens noch ihre Blechdächer zu retten, brauchen aber dazu Unterstützung der Behörden.

Tomás Garcia, Präsident der Nachbarschaftskommission, erklärte, der intensive Regen habe etwa 30 Familien aus ihren Häusern vertrieben. Kulturen von Maniok, Bohnen, Süßkartoffeln sind verloren. „Wir bitten den Bürgermeister sich der Sache anzunehmen. Bis jetzt haben uns nur zwei Gemeinderäte besucht“, sagte Garcia.

Der Schulbetrieb in der Gegend ist ebenfalls eingestellt. Die Kinder müssen einen Berg passieren, an dem Sturzbäche herunterlaufen. Das ist allen Beteiligten, den Lehrern und Eltern, zu gefährlich und sie hoffen nun auf eine Verbesserung der Lage in den nächsten Tagen.

Quelle: Ultima Hora

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