Ziegeleibesitzer will Entschädigung

Trinidad: Robin Schulz, ein deutscher Kolonist und Ziegeleibesitzer, ist verärgert. Sein florierender Betrieb musste schließen. Schuld daran soll das binationale Wasserkraftwerk Yacyretá (EBY) sein.

Schulz stellte nicht nur Ziegel sondern auch Fliesen her. Der Betrieb musste aber wegen dem Mangel an Rohstoffen schließen. Er macht die Führung von Yacyretá dafür verantwortlich, einen großen wirtschaftlichen und sozialen Schaden verursacht zu haben.

„Das EBY hat mir ernsthafte Probleme verursacht und erkennt meine Rechte nicht an. Das Problem mache ich nun öffentlich, dass das EBY ein für alle Mal meine Beschwerden hört und darauf reagiert“, sagte Schulz.

Seine Fabrik befand sich in Cerro Corá, in einem Viertel, das Santa Maria genannt wird, Trinidad. Von dort lieferte Schulz Baustoffe in die vereinigten Kolonien mit hoher Qualität und guten Preisen. Doch alles ist nun verschwunden.

An der Betriebsstätte florierte es früher von Menschen und Maschinen. Nun aber gibt es dort nur noch Unkraut und Ruinen. „Unsere kleine Industriestätte wurde durch die Errichtung von EBY zerstört“, sagte Schulz.

Es dürfte wohl auf einen Rechtsstreit hinauslaufen. Schulz ist der Neffe des Direktors von EBY, Federico Schulz.

„Ich habe unzählige Mal die Büros von Yacyretá besucht und meine Ansprüche dargelegt. Und das immer wieder, seit Jahren. Sogar mein Verwandter ist anscheinend ein Komplize der Justiz und gibt keine positiven Antworten. Das EBY hat Schäden verursacht und es muss seiner binationalen Verpflichtung nachkommen, diese zu regulieren“, betonte Robin Schulz.

Quelle: Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Ziegeleibesitzer will Entschädigung

  1. Was ist das nur für eine merkwürdige Denkweise. Es liegt allein im unternehmerischen Risiko, wo und wie er seine Betriebs- und Produktionsstoffe her bekommt. Genauso wie er allein das Risiko für den Absatz seiner Ware trägt. Ich kann dieses Gejammere in Paraguay schon nicht mehr hören. Ständig werden für das eigene Versagen andere Schuldige gesucht – im Zweifelsfall soll der Staat einspringen. Wenn der gleiche Unternehmer hohe Gewinne einfährt, dann kommt er ja auch nicht auf die Idee seinen Gewinn zu vergemeinschaften.

  2. Welche Schäden hat denn das Kraftwerk für eine “ florierende Firma “ gebracht ? Nur weil diese keine weiteren Gelder raus gerückt hat, um die Firma am Leben zu erhalten? Manni hat wieder mal recht, wenn ich zu dumm zum arbeiten bin, oder nur auf andere Hilfe angewiesen bin, muss ich mich nicht beschweren. Aber wenn er Erfolg hat, werde ich ich auch die Ande, die Essap, die Ersan und das Wasserkraftwerk auf Schadensersatz verklagen. Ach so ich vergaß den damaligen Bürgermeister und die Stadt, die mir durch überall Brunnen bohren mir die Lebensgrundlage nahm. Ich habe nicht aufgegeben. Heute sitze ich wieder halbwegs oben.

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