Paraguay gibt Kandidatur für den Menschenrechtsrat der UN bekannt

Genf: Der Außenminister Antonio Rivas Palacios ist in Genf, Schweiz, wo er vorgestern mit hochrangigen internationalen Vertretern an der 43. Tagung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen teilgenommen hat. Dabei gab Palacios die Kandidatur seines Landes für das Gremium bekannt.

Der paraguayische Außenminister bekräftigte sein Engagement für die Förderung und den Schutz der Menschenrechte und legte dem Menschenrechtsrat die Kandidatur Paraguays für den Zeitraum 2022-2024 vor, bis die Mitgliedstaaten bei den Wahlen 2021 Unterstützung leisteten.

Er wies darauf hin, dass die Rolle der internationalen Gemeinschaft darin bestehe, multilaterale Antworten auf kollektive Menschenrechtsherausforderungen zu entwickeln. „Es gibt keine wirksamen einseitigen Lösungen. In diesem Rahmen ist es wichtig, den Menschenrechtsrat zu stärken, indem seine Ressourcen, seine Sichtbarkeit, seine Relevanz und seine Auswirkungen auf die Mitgliedsstaaten verbessert werden“, sagte Palacius.

Er fügte hinzu, dass es keine Entwicklung ohne Menschenrechte gebe und betonte die Bedeutung der Achtung und des Schutzes der Menschenrechte für alle Personen. „Wir müssen unsere Anstrengungen verdoppeln und strategische Allianzen neu beleben, um uns um die Menschen, den Planeten und den gemeinsamen Wohlstand zu kümmern“, sagte der Außenminister.

Darüber hinaus stellte er die These in den Raum, dass die Effizienz und Effektivität des Rates nicht an der Anzahl der verabschiedeten Resolutionen gemessen werden könne, “sondern an ihren tatsächlichen Auswirkungen auf die Verbesserung der Menschenrechtssituation vor Ort“.

Wochenblatt / Ultima Hora

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3 Kommentare zu “Paraguay gibt Kandidatur für den Menschenrechtsrat der UN bekannt

  1. Paraguay bewirbt sich um einen Sitz im „Menschenrechtsrat“ der UN? Das ist eine wirklich sehr gute Idee. So kann sich Paraguay wenigstens vorbildhaft einbringen und etwas bewegen.

  2. Wie gut das alles funktioniert sieht man in Europa bei der Asylkrise. Grosse Reden ohne Loesung weil es mit diesen Regeln keine gibt. Aber wichtig ist, dass der Steuerzahler blecht.

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