Paraguay: Großer Aufwand für Suche nach Willi Wabnegg

Nationalpark Defensores del Chaco: Obwohl seit 15 Tagen wie vom Erdboden verschluckt, sucht man auch aus der Luft mit verschiedenen Ansätzen nach dem vermissten Steirer.

Um die mögliche Wanderroute auf dem Areal von 20.000 Hektar abzudecken wird heute Suchpersonal an anderen Stellen abgesetzt, als wo schon vom Boden aus gesucht wurde. Die ersten Flugeinsätze haben bereits um 07:00 Uhr begonnen. Am späten Nachmittag dann, wenn das Search and Rescue Team wieder an der Basis ankommt, soll soweit wie möglich die komplette Strecke des von ihm markierten Wanderwegs abgesucht sein. Dornenbüsche und dichte Vegetation machen ein schnelles Vorankommen nicht möglich.

Dank einer Zeichnung, die Wabnegg vor seiner Wanderung im Lkw zeichnete und da hinterließ, haben die Suchmannschaften ein abgestecktes Zielgebiet. Es wäre untypisch für den Steirer danach eine andere Route einzuschlagen.

Dank der Flugunterstützung zweier Flugzeuge und einem Hubschrauber kann seit dem Wochenende effektiver gesucht werden. Da Wabnegg auch eine Überlebensausbildung hat und ein Wasserflaschenreservoir auf dem Weg gefunden wurde, haben die Retter weiterhin Hoffnung.

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22 Kommentare zu “Paraguay: Großer Aufwand für Suche nach Willi Wabnegg

  1. Da tauchen bei mir immer mehr Fragen auf; 1. Wie schwer ist der Mann in Euro ?
    2. Wer kann Erben ?
    3. Hat er ein Geschäftsteilhaber ?
    4. Oder was hat er ausgefressen?
    Auch am Besten und gütigsten Menschen, kann was passiert sein, dass man anders denkt und wird.
    Das Stinkt was grausig in der Luft.

    1. Willi war pensionierter Lehrer und liedenschaftlicher Bergretter und Weltenbummler. Ich würde mich mit den schwachsinnigen Meldungen zurück halten. Seine Familie kann in der verzweifelten Suche sowas lesen und noch mehr verletzt werden.

    2. Sie sind ein grauslicher und respektloser Mensch. Kennen weder die Familie noch kannten Sie (augenscheinlich!) Willi. Ich übrigens sehr wohl und noch dazu sehr gut. Und es gibt nicht viele einer so feinen Art.

  2. Kein anderes Thema hatte bisher die Berichterstattung im Wochenblatt so dominiert. Das ist, wie schon gesagt, sehr erfreulich und vorbildhaft. Es stellt sich aber auch die Frage, wer kommt eigentlich für diese doch sicher sehr hohen Kosten der Suchaktionen auf? Ein „Normal-Tourist“ oder sonstiger hier lebender Ausländer, wohl auch Paraguayer, fände sicherlich nicht in diesem Maße die Aufmerksamkeit und finanziellen Unterstützungen wie hier.

    1. Nachtsichtgeräte sollten sie bei der Hobby-Übungsgruppe der Taskforce eigentlich haben aus den 20 Millionen USD zur Suche nach den Lageristen, zu Neudeutsch Logistiker, der Terroristen EPP.

  3. Äh, warum liess er seine Zeichnung mit der Wanderroute im Auto zurück??? Das ganze wird ja inmer merkwürdiger….

    1. Er ließ die Route bestimmt deswegen zurück, um eben so einen Fall abzudecken. Er ist selber in der Berg- und Höhlenrettung tätig. Deswegen eben die ganze Vorsorge. Das macht kaum einer. Einfach vorbildlich.
      Die Erbgeschichte.. in meinen Augen Humbug.. da gibts echt leichtere Wege als jemand im Busch verschwinden zu lassen.

  4. Kommen nicht Spuerhunde zum Einsatz? Die koennen doch, so wie ich gelesen habe, noch Tage spaeter, den Weg riechen.

    1. Spürhunde haben sie im Einsatz.
      Hätten sie den selben Aufwand betrieben bei der suche der EPP, hätten sie sie schon längst gefunden.

  5. Es sieht sehr danach aus das da etwas vertuscht wird. Der Mann war grūndlich und plante alles vorher, der ist nicht naiv in die Wildnis gestiefelt. Er wird auch einiges wertvolles in seinem Fahrzeug gehabt haben. Das war kein gefässiger „Jaguar“, der für sein verschwinden gesorgt hat.

    1. @ Marie: Das glaube ich nicht. Meinst du wegen den paar Kröten (kann mir nicht vorstellen, das er tausende von Dollar dabei hatte) tun die ihm was schreckliches an und die Behörden vertuschen hier was und kassieren womöglich Geld von den Tätern damit diese das Maul halten? Das finde ich doch sehr abenteuerlich das ganze – oder wie stellst du dir das vor ?…. ich glaube einfach das er sich verlaufen hat, oder aber gestürzt ist und sich schwer verletzt hat. Auch erfahrenen Leuten kann etwas unvorhergesehenes bzw. ungeplantes passieren, siehe Beispiel Karl-Erivan Haub.

      1. Sei dir man da nicht so sicher.
        Ein süsse Schmusekatze,gefässiger „Jaguar“, hinterlässt spuren wenn er Wild schlägt.
        Bei einen Menschen mindestens Schleifspuren, normal flüchtet die liebe schmuse Katze.
        Ein Raub scheint es auch nicht zu sein,das Auto scheint normal da zu stehen. Unter Wasserflaschen wurden auch für den Rückweg gefunden. In Marschgesetzt hat er sich allso.Es sei den an Flaschen waren Fingerabdrücke/DNA einer zweiten Person.Was nicht bekannt ist.
        Man sich aussuchen was Passiert ist es Passt so gut wie alles:
        Unfall/Schwerverletzt-auf eine Schlange getreten geht schneller als man denkt, auch verlaufen, am falschen Ort zur falschen Zeit gewesen und Drogenverbrecher im Weg gestanden.Die sind unberechenbar und lassen alles sauber verschwinden.
        Ob er Geld gehabt hat oder nicht, ist nicht die Frage,es schon Menschen die für kleine Flasche Alkohol oder für ein paar € bei einen Raub gestorben sind.Nicht vor ums sonst gibt es die Warnung von der Botschaft!
        Indigene waren Böse für den Besuch, nicht jedes Volk wünscht das!
        Selbst wenn er in Berg- und Höhlenrettung sehr erfahrener Mann, das nützt ihn wenig in einen relativ trockenen
        Gebiet ohne genaue Kenntnis der Tier und Pflanzenwelt.
        Natürlich gibt es auch leichtere Möglichkeiten,
        Abgesetzt,Lebensversicherung später mal über Freunde kassiert: Es gibt auch Menschen die wollen nicht gefunden werden und planen das bis ins Einzelne.Manscher wollte nur Zirgaretten holen und war erst nach vielen Jahren wieder da.Ein Freund, sein Vater war seit letzten Krieg verschollen, für Tot erklärt,mehr als 41.Jahre!
        Dann lebte er wieder auf , als er im Standesamt die Geburtsurkunde.Er hatte Kinder;war sogar in Frankreich verheiratet.( schon Tot.)Möglich ist alles, ohne eindeutige Spuren.

  6. Ein in Berg- und Höhlenrettung sehr erfahrener Mann. Und wandert ganz allein durch tiefste Wildnis? Das ist wie wenn ein sehr erfahrener Taucher allein zum Tauchen schwimmt.

    1. Man kann allein durch die tiefste Wildnis gegen.Ja das geht,dafür muss du die Wildnis kennen.Es es gibt Menschen kommen dort auch allein zu recht! Da muss sich aber die Frau oder man auch auskennen um vor Überraschungen sicher zu sein.
      Das ist auch mit wenig Ausrüstung dann möglich, unkontaktierte Indigene konnen das doch auch.

  7. Diese ganze Sache ist sehr merkwürdig. Irgendwie hat man das Gefühl, dass nicht alle Infos gegeben werden. Es stellen sich sehr sehr viele Fragen. Weshalb plötzlich diese riesige Suchaktion nach einem österreichischen Touristen? Weshalb fährt jemand alleine in eine menschenleere Gegend mit einem großen Auto? Dann verlässt er auch noch dieses Auto; aber ein Fenster bleibt offen usw. Hat schon jemand mal bei den Indigenen nachgeschaut? Zuerst dachte ich nämlich, er hätte sich verlaufen. Aber jetzt denke ich, dass er sich dort vielleicht mit jemandem traf. – Ob wir die Wahrheit erfahren werden? Ich wünsche mir jedenfalls, dass man ihn lebend findet.

    1. Paraguay möchte Tourismus haben allso muss man Suchen.Nur so steht man gut da.
      Mit Sicherheit wird man auch von Ostereich mit Beziehungen druck machen das sich was bewegt.
      Vielleich fließt auch etwas Geld von dort und beflügelt die Suche
      Der LKW ist gut damit kommst du überall hin.Der kommt durch jedes Gelände.Hast alles dabei, brauchst kein Hotel,
      ein fahrendes Wohlzimmer.

  8. Immer schön zu sehen wie hier spekuliert wird und man „sich das Maul zerreist“. Wer schon einmal in der Gegend war, weiss das wenn der Wanderer 10 Meter von seiner Route abkommt Ihn keiner mehr findet, auch keine Schleifspuren.

  9. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Reply

    @Wolfgang
    „am falschen Ort zur falschen Zeit gewesen und Drogenverbrecher im Weg gestanden.Die sind unberechenbar und lassen alles sauber verschwinden.“
    Ganz genau meine Vermutung, schon seit dem 2. oder 3. Beitrag hier auf dem wochenblatt, wo die selbe Vermutung auch schon von den Moderatoren im eingegebetteten Utubeclip als plausibelste Möglichkeit geäussert wurde..
    Mit den Vögeln vom Narcotraffico ist nicht zu Spassen – egal ob man nur Pech hatte was Örtlichkeit oder Timing angeht..

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