Paraguay: Kampagne gegen Sextourismus präsentiert

Ciudad del Este: 400.000 deutsche Männer fliegen Jahr für Jahr als Sextouristen in den Urlaub. Einige Tausend von ihnen schrecken selbst vor Kindern nicht zurück. Solche Verbrechen machen wütend. Aber nicht ohnmächtig.

In Deutschland kämpft missio seit vielen Jahren gegen Sextourismus und Kinderprostitution. In Paraguay tut dies seit neuestem das Tourismussekretariat (Senatur), die Vereinigung von Geschäftsfrauen aus dem Tourimussektor (AFEET) und selbstverständlich die Staatsanwaltschaft. Der Verband der Taxifahrer der Stadt wird ebenso behilflich sein, dieses Verbrechen zu bekämpfen.

Am heutigen Abend um 18:00 Uhr wird im Hotel Acaray in Ciudad del Este die Kampagne öffentlich vorgestellt. Dabei ist es wichtig die Bevölkerung zu sensibilisieren und die Touristen zu erkennen, die eine ganz spezielle Absicht haben, um mögliche Opfer zu schützen. Bei der Aktivität werden neben der Tourismusministerin Marcela Bacigalupo auch Vertreter der drei Staatsmächte anwesend sein.

Die Kampagne wird mit Oberkörper-Schürzen daherkommen, auf denen die Haltung verdeutlicht wird. Ebenso sollen diverse Flyer ausgegeben und Taxis mit Aufklebern verziert werden. Des Weiteren folgen noch Ansprachen bei denen möglichst viele derer anwesend sind, die zukünftig Opfer werden könnten.

Wochenblatt / Senatur / AFEET

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13 Kommentare zu “Paraguay: Kampagne gegen Sextourismus präsentiert

  1. La „Campaña contra el turismo sexual en menores“ wurde schon im März 2015 „vorgestellt“, so die Netzseite der AFEET. Es muß sich um eine andere Campaña handeln weil, wie auf dem Foto zu lesen, ein dickes NEIN gegen minderjährige Sextouristen geht.
    Was nun angeblich 400000 pöse deutsche Sextouristen damit zu tun haben, erschließt sich mir nicht. Kann natürlich sein, daß der Hauptstrom auf dem Weg nach Thailand in Paraguay zwischenstoppt, nach Hinweisschildern zum nächsten „Tourismuszentrum“ sucht und dann verzweifelt weiterfliegt, das wäre aber eine aus der Luft gegriffene Behauptung. Als Kommentator darf ich das, will ich aber nicht. Bei Medien scheint es umgekehrt.

  2. Der neu eingefügte Screenshot beweist die Aktualität und mein Link das es aufgewärmter Kaffee ist. Das Ganze ist eine Verarsche, da wollen sich Leute profilieren! Das ganze hat in Paraguay nichts zu suchen, hier haben sie eigene Probleme in diesem Zusammenhang. Es gibt keinen Sextourismus in Paraguay, die Paraguayer sorgen selber für frühe Entjungferung… OK, nun generalisiere ich aber gefühlt…ich weiß es nicht.
    Ich kenne viele Geschichten und eine will ich hier niederschreiben.:
    Ein 20-jähriger an AIDS oder Medikamenten erkrankt, sagt zu seiner Mutter auf seinem vermeintlichen Sterbebett: Trenne dich von meinem Stiefvater, er hat mich als Kind vergewaltigt und wie ein Stück totes Vieh im Bad blutend liegen lassen!
    Dieser 20-jährige hat seine sexuelle Ausrichtung von seinem Schwiegervater eingedrückt bekommen, so ist er natürlich im HIV Verdächtigenkreis….usw.

  3. Ich stimme Tom zu, ich hab selber noch nie gehoert dass sich Sextouristen in Paraguay an Kindern vergehen.

    Was WEITAUS mehr vorkommt, sind Stiefvaeter oder -onkel, die ihre Stieftoechter/-nichten sexuell missbrauchen. Hier waeren Kampagnen und eine ernste Strafverfolgung angebracht.
    Die Dunkelziffern duerften besorgniserregend sein.

    1. Danke @Philipp, das bestätigt meine Erfahrung und besorgniserregend ist das allemal…
      Der Artikel aber, und das habe ich nun durch den Link zu „missio“ erkennen müssen, sind zwei Artikel und haben miteinander nicht viel zu tun, außer ebend mit einem Begriff. Es ist ja schon Vorsatz beide Teile nicht einmal mit einem Absatz zu trennen, geschweige denn die Trennung klar zu benennen.
      Sei’s drumm, wenn die Kampagne wie auf dem Foto :„Campaña contra el turismo sexual de menores“ und nicht „Campaña contra el turismo sexual en menores“ heißt, ist die Verarsche offensichtlich…

  4. Für die Vögel sind doch ganz ander Ecken dieser Welt gebucht!
    Paraguay ist da nicht Aktuell. Hier möchte man nur Ablenken von den eigenen Sittenstrolchen!
    Stiefvater und co.

    1. Genau so ist es, hier kommen nicht einmal 400.000 Touristen aus DE her, geschweige dann noch diese Zahl an Sextouristen. Entweder hat die Redaktion etwas falsch verstanden oder einen Artikel von Thailand gelesen und diesen hier her gebracht. Klar gibt es hier Sextouristen, die kommen aber wohl kaum aus Europa, zumindest die wenigsten.

      1. Hallo Eggi….wer lesen kann ist klar im Vorteil…..400.000 Sextouristen weltweit sind gemeint…nicht auf Paraguay bezogen….die Redaktion hat das richtig verstanden…..du hast das falsch verstanden…….erst lesen dann schreiben

    2. Genau so ist es, hier kommen nicht einmal 400.000 Touristen aus DE her, geschweige dann noch diese Zahl an Sextouristen. Klar gibt es hier Sextouristen, die kommen aber wohl kaum aus Europa, zumindest die wenigsten. Aber im Artikel steht ja auch nichts von Paraguay, sondern in den Urlaub fliegen die Männer. Wohin wird ja nicht geschrieben. Ab spätestens dem 15 Lebensjahr, werden die Mädels hier sogar bei einem eventuellen “ Geldsack “ von den eigenen Eltern angeboten.

      1. Nörgler und Eggi danke für den Beitrag ihr habt ja recht mit Welt weit!
        Was mich aber Ärgert an Artikel,Männer werden bezeichnet.Das Diskriminierung, Frechheit! Wo sind denn die Frauen die sich ua. in Kenia, Dominikanische Republik von von einen jungen knackigen farbigen Jungen im Urlaub verwöhnen lassen.So jung wie es nur geht! Die alten Schachteln lassen es aber heftig Krachen.

  5. Ich kann keine öffentliche Prostitution in Paraguay erkennen.
    Ich war noch nie in Thailand, aber da soll das Ganze öffentlich sein, d.h. dort können sich die Mädchen und Männchen als Mädchen verkleidet wahrscheinlich legal öffentlich anbieten. In Paraguay sehe ich sowas nicht. Wenn also einer extra hierher fliegt muss er erst einmal suchen wo diese Etablissements sind, die es sicher gibt.
    Ich finde die Kampagne dennoch gut. Doch würde man besser eine Sondereinheit bilden, denn der Staat hat das Gewaltmonopol, und diese Leute müssten das Geld nicht in die eigene Tasche stecken, sondern einfach in diesen Kreisen Kontrollen durchführen, so wie man es in der Drogenkriminalität auch tut. Und wenn dann ein über dem Schutzalter mit einer unter dem Schutzalter erwischt wird dann gibt es halt Aufenthalt in Tacumbú, egal welche Nationalität.

    1. Fili Grano danke für den Beitrag.
      In Thailand konzentriert sich die Prostitution auch auf Bars, Masagesalon, Straßenstrich,Vergnügungsviertel.
      Auch hier hat sich etwas getan, man geht gegen Kinderschänder hart vor, da Hocken einige im Gefängnis.
      So wie einer Pfeifft!
      Männchen als Mädchen das ist ein heißen Eisen, sie sind perfekt umgebaut, mit allen. Von der Brust bist zur Vagina.
      Die haben nix mehr in der Hose!Den Rest machen Hormonpillen.
      Da muss man schon genau hinsehen um nicht Verarscht zu werden.

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