Paraguay: Letzte Wanderroute von Wabnegg bekannt

Nationalpark Defensores del Chaco: Eine geplante Wander- oder Trekkingrunde des vermissten Wilhelm Wabnegg wurde dem Suchtrupp bereitgestellt. Mittlerweile sucht man auch aus der Luft nach ihm.

Neben unzähligen Polizisten, die aus Asunción in den 900 km entfernten Nationalpark entsendet wurden, suchen auch Soldaten und freiwillige Mennoniten nach dem 62-jährigen Steirer. Mit digitalen Karten kann man nun den Weg abgehen, den Wabnegg vermutlich geplant hatte zu gehen. Ebenso wird durch eine private Initiative von der Luft aus dieser Bereich versucht visuell zu kontrollieren unter anderem um eventuelle Funksprüche aufzufangen.

Willi Wabnegg brach Ende April in den Nationalpark Defensores del Chaco auf um eine Runde im Massiv des Cerro León zu drehen. Von dieser kehrte er auch nach 11 Tagen noch nicht zurück.

Suchmannschaften sind seit dem 8. Mai damit beschäftigt seinen Aufenthaltsort ausfindig zu machen, nachdem Wabnegg nicht zu einem Treffprunkt in Campo Grande, Brasilien, erschien.

Wochenblatt / Franz Jesche

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21 Kommentare zu “Paraguay: Letzte Wanderroute von Wabnegg bekannt

  1. Ich finde es sehr gut und auch richtig, daß man nach dem verschollenen Wabnegg so intensiv sucht. Allerdings frage ich mich gleichzeitig, warum wird gerade nach Herrn Wabnegg so aufwendig, mit viel Personal und technischem Gerät, gesucht. So viele andere Ausländer bzw. Einwanderer verschwanden in der Vergangenheit schon spurlos ohne daß man eine Großaktion zur Suche eingeleitet hätte.

  2. Ganz ehrlich, das habe ich mich auch gefragt. Dieses Vorgehen ist für Paraguay eher unüblich.
    Das brauchst du dich nicht zu fragen, Man muss nur an der richtigen Strippe ziehen!
    Wabnegg ist ein bekannter Name.Der Vermisste ist denke mal Dipl-Ing und hat eine Firma Richtung Fölz. Da sind Anwälte und einiges andere dabei andere dabei die können schon mal Druck an der richtigen Stelle machen und mit Geld etwas bewegen. Ich nur nur zu faul bei Google zu suchen da mehr zu finden.

  3. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Antworten

    Bei dieser immensen Suchaktion liegt es nahe, anzunehmen, dass er bereits von Schergen des Narcotraffico verscharrt (inkl. verwischtte Spuren) wurde, wie das im Utube-Clip eines vorhergehenden Beitrags hier von den Moderatoren vermutet wurde… sonst wäre er – oder seine Leiche – schon längst gefunden worden….

  4. Das liegt daran, das die Schweizer- Botschaft noch für Ihre Leute, im Ausland tätig wird, genauso die amerikanische Botschaft es vollzieht. Nur von der Deutschen Botschaft hat hier keiner etwas zu erwarten. Die nur damit beschäftigt, Paraguayische Feten zu organisieren und zu sponsern.

    1. Da haben Sie was vertauscht. Österreich hat nicht einmal eine Botschaft in Paraguay. Das Konsulat ist nicht zeichnungsberechtigt. Viel Spass also wenn Sie etwas organisieren müssen.
      Man kann als Deutscher lamentieren, es ist berechtigt, aber Ösis zählen im Normalfall noch 10 mal weniger als Deutsche, weil das Land kleiner ist und weniger Bevölkerung und keinen Bankensektor wie die Schweiz hat, also sprich absolut unwichtig auf internationaler Bühne.

      1. @Zardoz,
        „aber Ösis zählen im Normalfall noch 10 mal weniger als Deutsche, weil das Land kleiner ist und weniger Bevölkerung“

        ah geeeeh,
        …im Normalfall – was ist der Normalfall?
        Prozentuell zahlen wir wesentlich mehr als Deutschland in den EU-Moloch ein (an Einwohnern gemessen 1:10) – bitte recherchieren.

        …und wir sind kein Ösis sondern Österreicher(!) — u know the difference?

        und was Willi betrifft:
        er war viele Jahre lang (bis zu meinem Ruhestand) mein Arbeitskollege.
        Als Höhlenretter hatte er nicht nur einmal sein Leben riskiert um andere aus Notsituationen zu bergen.

        Wenn es auch schon ziemlich spät ist, hoffe ich doch, daß er noch eine Chance hat, er hätte es verdient.

        @Rolf,
        „Es könnte ja auch was vorgespieltes sein????“

        Willi hatte es nie nötig, etwas „vorzuspielen“ – was soll diese Aussage?

        @Wolfgang,
        „Der Mann ist ja was Gefahrenpotenzial betrifft, sicherlich sehr erfahren. “

        stimmt

        „Wildes , gefaehrliches Getier halte ich eher fuer ausgeschlossen, da wuerde ich mehr auf koerperliche Probleme jedweder Art tippen.“

        Er war sicher gut trainiert, das ist Tatsache – über andere Möglichkeiten (da gibt es leider etliche) können
        wir hier nur spekulieren

        „Ich hoffe, dass die Angelegenheit einen guten Ausgang nimmt.“
        Wir – Verwandte, Freunde, Bekannte – hier in Österreich hoffen jedenfalls darauf, wenn es auch schon verd. spät ist 🙁

        In dem Sinne,
        es wäre schön, wenn man hier sachlich bleiben könnte, schon alleine der Familie gegenüber.
        Danke.

        1. Normalfall heisst, wenn es um einen Otto Normalverbraucher aus dem Fussvolk geht.
          Zwischen Ösi und Österreicher besteht für mich selber Österreicher, kein Unterschied, daher brauchen Sie auch keinen zu suchen.
          Wieso kommen Sie mir mit Zahlungen an die EU? Es war so gemeint, dass Österreich nirgends wo etwas zu melden hat, sogar noch weniger als Deutschland. Das ist das eigentliche Problem. Diesen Makel nehmen wir überall hin mit und kann durchaus nachteilig werden..
          Von Herrn Wabnegg persönlich, habe ich gar nicht gesprochen, weil ich ihn nicht kenne und hoffe ebenfalls, dass ihr Freund noch lebend gefunden wird.

          1. @Zardoz,
            Hello,
            „Zwischen Ösi und Österreicher besteht für mich selber Österreicher, kein Unterschied, daher brauchen Sie auch keinen zu suchen.“

            naja,
            selber Österreicher?
            ja ne, is klar – Ein Österreicher schreibt mit einer anderen Satzbildung 🙂

            und ob ICH ich einen Unterschied suche oder nicht, können sie bitte ruhig mir überlassen 😉
            Ich beschimpfe auch niemanden als Piefke!

            „Wieso kommen Sie mir mit Zahlungen an die EU?…“
            warum? – erst im Nachsatz konnte man erkennen, was sie meinten.
            „aber Ösis zählen im Normalfall noch 10 mal weniger als Deutsche…“

            Betreff Herrn Wabnegg,
            leider kann man hier bei den Kommentaren den Text nicht gut formatieren,
            soll heißen, diese Info war nicht für sie persönlich bestimmt.

            In dem Sinne,
            todavía bellas vacaciones de Pentecostés
            Saludos cordiales 🙂

    2. Die Schweiz hat nicht zu sagen. Das ist ein Österreicher. Neben bei die gesamt Familie Wabnegg ist bekannt
      und gute private Beziehungen.Geld und Rechtlich.
      Grundsätzlich halten sich die Botschaften an das Recht des Gastlandes das ist der Rahmen des Handels.
      So wie das aussieht ist der Mann nicht mehr am Leben. Sie haben braune Flecke gefunden, ein Schnelltest sagt doch gleich Tier oder Menschenblut man schweigt. Entweder hat die liebe Schmusekatze hunger bekommen oder die Schergen des Narcotraffico haben sich gestört gefühlt.
      Bei der Sachlage setzt man normal Leichenhunde ein, Hundeführer voran, eine Gruppe sichert ihn.Unteroffizier/Corperal 4.Soldaten.Davon ein Scharfschütze. Sollte ärger geben macht der Scharfschütze bei den Störenfrieden das Licht aus.
      Die Tierwelt ist die Seite, der Drogendreck die viel gefährlichere Seite.

  5. sehr aufbauende Kommentare für die Verwandten, Bekannten, Freunde, usw. von Herrn Wabnegg.. Ihr solltet euch schämen, einfach nur dumm und widerlich!! Unterstes Schubladenniveau!!

  6. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Antworten

    @paraguayo

    Was soll daran „liegt es nahe, anzunehmen“ unterstes Schubladennivea sein?
    Das ist bloss Realismus.

    @Eggi
    Was hat die Scheizer/US-Botschaft mit einem Österreicher zu schaffen?

  7. Herr Franz Jesche, habe ich schon mit einem anderen Zusammenhang gesehen, aber es kommt mir nicht in den sinn mit was!
    Ich komme sicher noch drauf.

  8. Hallo aus Österreich!
    Warum der Aufwand? Wieso gerade für Willi? Meine Meinug ist, dass so etwas für jeden gemacht werden sollte. Wer Willi kennengelernt hat, weiss was für ein liebenswerter, freundlicher und hilfsbereiter Mensch er ist! Fahren Sie nach Filadelfia! Reden Sie mit allen, die ihn getroffen haben.
    Neben all dem, ist Willi mein bester Freund und ich werde alles unternehmen und nichts unversucht lassen, ihn wieder zu finden!
    Franz Jesche

    P.S.: Ihre Kommentare werden auch von seinen Kinden gelesen!

    1. @Franz: ich finde es sehr gut das Sie sich so sehr für Ihn einsetzen. Das ist vorbildlich und absolut lobenswert. Ich würde das genauso machen. Ich hoffe für Sie, seiner Familie und sonstigen Freunde das er schnellstmöglichst lebend gefunden wird. Allerdings ist die Frage berechtigt, weshalb nicht auch bei anderen Vermissten vonseiten der paraguayischen Behörden so vorbildlich vorgegangen wird. Über die Gründen können wir nur mutmaßen. Finde aber berechtigt wenn diese Frage in den Raum geworfen wird.

      @ Nimmrichter: ich sehe hier keiner der sich in irgendeiner weise abfällig oder respektlos äußert. Ich denke in einem öffentlichen Forum sollte jeder berechtigte Fragen stellen und Anmerkungen machen dürfen. Dies dient ja auch der Aufklärung und Warnung anderer. Ich zb. wusste nicht das man in diesem Gebiet in Nordparaguay so vorsichtig sein sollte, und als eher unerfahrener dorthin eher nicht reisen sollte. Durch solche Warnungen / Anmerkungen können auch leben geretet werden!

  9. Ich wünsche Willi und seiner Familie einen guten Ausgang der Geschichte. Willi war mein Lehrer in der Htl und auch ein Freund durch das Reisen und Campen. Jeder der sich hier nur blöd wichtig machen will, sollte mal nachdenken wenn so etwas in seiner Familie passiert. Nacher sich das Maul zu zerreißen kann gleich mal wer.
    Und Kommentare mit warum und wieso er dorthin u dahin ging sind wohl sein Problem. Er hinterfragte auch nie warum er bei der Höhlenrettung Menschen aus gefährlichen Situationen retten musste.
    Alles Gute den Suchmannschaften, wir in Kapfenberg halten die Daumen.

    Nimmrichter Christian

  10. Der Mann ist ja was Gefahrenpotenzial betrifft, sicherlich sehr erfahren. Wildes , gefaehrliches Getier halte ich eher fuer ausgeschlossen, da wuerde ich mehr auf koerperliche Probleme jedweder Art tippen.
    Ich hoffe, dass die Angelegenheit einen guten Ausgang nimmt.

  11. Ich muss schon sagen das ist echt krass.
    Da war er vor dem verschwinden noch an der HTL-Kapfenberg.

    Ich fand ihn ganz nett auch wenn er seine Macken hatte und da wer bei ihm bei der Diplomarbeit durchgerasselt ist den ich kannte.

    Echt surreal wenn jemand so einfach verschwindet den man kennt.

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