Paraguay stellt Roaming-Gebühren in Mercosur-Ländern ein

Asunción: Die paraguayischen Telefongesellschaften werden ihren Endkunden ab dem 22. Februar kein Roaming in den Mercosur-Ländern mehr in Rechnung stellen, ebenso wie Uruguay. Die Anbieter werden ihren Nutzern das Roaming im Gebiet eines anderen Mercosur-Landes zu den gleichen Tarifen ermöglichen.

Das “Abkommen über die Abschaffung der internationalen Roaming-Gebühren für Endnutzer in den Mercosur-Ländern” wird nach Angaben des Außenministeriums am 22. Februar dieses Jahres in Paraguay und Uruguay in Kraft treten.

Ziel des Abkommens, das 2019 von allen Mercosur-Mitgliedsstaaten unterzeichnet wird, ist es, Richtlinien für internationale Roamingdienste zwischen Telekommunikationsanbietern festzulegen, die Mobiltelefonie, Messaging und mobile Datendienste in den Mitgliedsstaaten des regionalen Blocks anbieten.

Diese Bestimmung wird den Kommunikationsfluss in Form von Anrufen, Nachrichten und Internetnutzung erhöhen. Sie wird auch Vorteile für die lokalen Anbieter bringen.

Im Rahmen dieses Abkommens können die Nutzer den Roamingdienst im Hoheitsgebiet eines anderen Vertragsstaates zu denselben Tarifen nutzen, die für Mobilfunkdienste in ihrem eigenen Land vorgesehen sind, je nach Modalität und Tarif, den der jeweilige Nutzer abgeschlossen hat.

Welche Länder sind Mitglieder des Mercosur?

Die Gründungsstaaten des Gemeinsamen Marktes des Südens (Mercosur) und Unterzeichner des Vertrags von Asunción sind Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Das Land Venezuela ist ebenfalls ein Vertragsstaat, allerdings ist es von allen Rechten und Pflichten suspendiert.

Der Vertrag von Asunción ist offen für den Beitritt anderer Mitgliedsstaaten der Lateinamerikanischen Integrationsvereinigung. Die assoziierten Länder sind Chile, Kolumbien, Ecuador, Guyana, Peru und Surinam. Bolivien befindet sich in einem Beitrittsprozess.

Wochenblatt / Abc Color

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3 Kommentare zu “Paraguay stellt Roaming-Gebühren in Mercosur-Ländern ein

  1. Divine Step (Conspectu Mortis)

    Waaaaas? Nach über 20 Jahren Kundenanzocke schon fertisch Kunden abgezockt? Ja, das ist nett. Wird das Fräulein, welches in der Zentrale über 20 Jahre lang die Kabel umstöpseln musste, weil vom Ausland zu Hause gebliebenes Omi angerufen hast und deshalb diese hohen Kosten rechtfertigten, jetzt wohl arbeitslos. Na sowas!

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    1. Divine Step (Conspectu Mortis)

      @nmp299, cool, dann ist bei dieser Flatrate Roaming grati mit dabei? Ist mir nie passiert, da ich meine Omi nie vom Ausland aus angerufen habe. Habe bloß Zeitungsartikel gelesen, wo Kunden von ihrer iTelefongesellschaft dann eine Telefonrechnung über 30.000+ € bekommen hatten, weil sie vom Ausland aus ihre Omi angerufen hatten und fünf Minuten mit ihr palavert haben. Wegen den Roaming-Gebühren und so. Weil da ein nettes Fräulein viel Arbeit hat, weil sie an der iTelefonanlage einen Stecker rausziehen muss und in die richtige Auslands-Buchse wieder einstecken muss. Ich denke, diese Menschen mussten die iTelefonrechnung dann auch bezahlen, da der Anruf ja von ihrem iTelefonanschluss aus getätigt wurde. Bei denen, die nicht bezahlt haben, kommt ja dann der Pfändungsbeatmete:*@#In vorbei. Da haben sicherlich einige die Abzocke doch lieber bezahlt. Von denen, die die Abzocke nicht bezahlt haben, hört man dann auch nix mehr, weil se keinen iTelefonanschluss mehr haben. Nach kurzer Zeit dürften sie dann auch keine Freunde mehr haben, weil diese für ihre Freunde nicht mehr erreichbar sind. Oder müssten für jeden Anruf eine öffentliche iTelefonkabine aufsuchen.

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