Paraguayer echauffieren sich über Deutschen

Colonia Independencia: Ein deutscher Einwanderer wird von Paraguayern wegen dem Schutz seines Grundstücks kritisiert. Anscheinend hat der Deutsche die Grundstücksgrenze an einem Bereich, der Pozo Hondo heißt, unter Strom gesetzt.

Wie man auf dem Video weiter unten gut sehen kann, regen sich Personen wegen eine Drahtzaunes auf, der unter Strom stehen soll. Zudem gibt es eine Überwachungskamera und ein Hinweisschild, dass auf Eindringlinge geschossen wird, falls sie es doch wagen. Für Ortskundige ist der Salto Pa’i gemeint, der Kaskaden und kleine Becken für Badegäste bereit hielt und sich ungefähr zwei Kilometer von Melgarejo aus auf dem Weg zum Cerro Akatí befindet.

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11 Kommentare zu “Paraguayer echauffieren sich über Deutschen

  1. Es ist sein Grundstück, was regen sich die Leute also auf? Wenn es ihm gehört, ist es sein gutes Recht. Ob das mit dem erschießen ebenfalls ok ist … keine Ahnung. Auch wenn es sich um einen Ort handelt, der gerne mal von Leuten besucht wird, wenn er es erworben hat, ist das Recht doch sicher auf seiner Seite.

    1. Die Kommentare unter den spanischen Berichten sind auch der Hammer. Ach du meine Güte!
      Aber es gibt auch viele, die es eben auch auf Vermüllung zurückführen und darauf, dass es Privateigentum ist. Die Gegenseite kommt jedoch mit den Argumenten an, dass natürlich entstandene Gewässer keinen Eigentümer haben könnten und berufen sich teilweise auf die Passagen im Código Civil del Paraguay.

      | “Art.1898.- Son bienes del dominio público del Estado:
      […]
      b) los ríos y todas las aguas que corren por sus cauces naturales, y estos mismos cauces;
      c) las playas de los ríos, entendidas por playas las extensiones de tierras que las aguas bañan y
      desocupan en las crecidas ordinarias y no en ocasiones extraordinarias;
      d) los lagos navegables y sus alveos; y […]”
       
      Vor Ort soll es auch eine Goldmine geben, zu welcher der Zugang ebenfalls versperrt wurde.
      Bei dem Auszug aus dem Código Civil weiß ich auch nicht so recht, denn so wie ich das verstehe, könnte also ein Bach durch mein Grundstück laufen und alle dürften durch diesen Bach mein Grundstück durchqueren… Das ist mir zu hoch und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass dem wirklich so ist. 😀
        
      ABC schrieb in ihrem Artikel noch:
      | “El sitio no está habilitado por la Secretaría Nacional de Turismo (Senatur), pero igualmente cientos de turistas llegan hasta allí.”
      Also ist es auch schonmal kein Touristen-Ort.
            
      Und Herr Uwe Soyk schrieb unter dem Beitrag selbst:
      | “[…] bitte richtig lesen! Eigentümer des pozo hondo ist die Kirche. Touristen gehen aber illegal auf Grundstücke der Nachbarschaft. Vielen Dank”
         
         
      Und jetzt geh’ ich weiter Kommentare schnüffeln, weil’s einfach Spaß macht. Wenn alle Europäer hier echt so viel Geld hätten, wie die meisten Kommentatoren behaupten, dann müssten wir uns wohl alle keine Sorgen mehr machen. 😀

  2. Ich werde aus dem Bericht nicht so recht schlau. Wo liegt nun genau das Problem?
    Wollen die Paraguayer das Grundstück des Deutschen betreten? Zu welchem Zweck?
    Fühlen Sie sich in einem Durchgangsrecht aufgrund von einem Gewohnheitsrecht, oder weil sie ihre eigenen Grundstücke anders nicht erreichen, durch den Zaun gehindert?
    Denn erstmal, ohne genauere Informationen zu haben, die aus dem wirren, wahrscheinlich schlecht übersetzten Artikel nicht hervorgehen, sehe ich den Deutschen im Recht, denn erstmal ist es sein Grundstück und er muss fremde Leute nicht dulden.
    Auf der anderen Seite sollte man, um ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis zu haben, bei einem berechtigten Interesse der Anwohner, darüber nachdenken, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, den Zutritt/Durchgang zu einigen Teilen des Grundstücks zu gewähren.
    Besitz verpflichtet. Eigentum, insbesondere wenn es sich um große Flächen handelt, sollte auch immer das Allgemeinwohl berücksichtigen.
    Es handelt sich da ja wohl um sowas wie einen kleinen Wasserfall, der sicher auch ein Naherholungsziel der Anwohner ist.
    Andererseits kann es aber auch sein, dass eben diese Anwohner genau solche Plätze gerne völlig zumüllen. Denn genau an solchen Stellen machen die gerne Picknick oder grillen und werfen ihren ganzen Müll einfach in die Büsche oder ins Wasser, nach dem Motto “Der dumme Deutsche wird es schon wegräumen”.
    Denn das ist leider eine traurige Wahrheit, dass Paraguayer solche Plätze zwar schön finden, aber alles zumüllen und sich schlimmer als Schweine aufführen.
    Und ja, dann würde ich das auch einzäunen. Und ich vermute mal, dass das der Grund für diesen Zaun ist und wenn das so ist, dann sollen sich die Paraguayer nicht beschweren, denn dann ist es richtig diese Umweltsäue auszusperren.
    Ich kenne das. Die laden ihren Müll überall ab unjd der dumme Deutsche muss sich dann darum kümmern.
    Lange Rede kurzer Sinn:
    die Infos in diesem Bericht sind viel zu knapp. Und solange da nichts anderes an Infos kommt, muss ich aus Erfahrung sagen, der Zaun steht mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit zu Recht dort, eben weil ich die Paraguayer kenne.

    1. Das Zumüllen dieses Ortes ist mir auch gleich in den Sinn gekommen. Wenn man da nur ein Schild setzt “Prohibido arrojar basura” dann hält sich daran kein Paraguayer. Dann müssen halt drastischere Maßnahmen her.
      Gefällt den Paraguayer natürlich nicht, dass ein Aleman de M…. “ihr” Land einzäunt. Wenn’s ein Politbandit ist, dann wird das aber sofort respektiert.
      Ist zwar schade, dass dieser nette Ort nicht öffentlich ist, aber etliche schöne Orte in Paraguay sind eingezäunt und ohne öffentlichen Zugang, damit die Reichen ungestört sind und der Plebs draußen ist.

  3. Es muß öfters gesagt werden, auch wenn es den Chefs der Zeitung nicht gefallen wird. Mit Journalismus hat das doch nun wirklich nichts mehr zu tun.
    Was bitte schön wollen Sie dem Leser sagen?
    Das ein Deutscher spinnt, sich strafbar macht?
    Das die Paraguayer sich unberechtigt aufregen…?
    Noch eine Frage, was für einen Sinn machen derartige Beiträge….?

  4. Sehe ich jetzt erst. Die Paraguayer haben an diesem schönen Ort die Felsen mit Grafitis beschmiert.
    Der Zaun steht also zurecht da.
    Wie ich sagte, Paraguayer verhalten sich schlimmer als Schweine.

  5. Vor Jahren begaben wir uns auf einem Grundstück zum Ufer am Fluss. Kein Schild, kein Haus, nur Bäume und was man mit viel Geschmacksverstauchung Wiese nennen kann. Nach ein paar Minuten kam ein Eingeborener und meinte: “Ustedes pueden viajar” (Ihr könnt wieder abhauen).
    Aber das muss man nicht so eng sehen, die sind hier einfach noch auf der geistigen und kognitiven Fähigkeit von IQ82 (gem. int. Statistik). Diejenigen jedenfalls, die diesen auch erreichen. So muss man sich nicht wundern, wenn so ein Köter von denen die ganze Nacht bellt, über Tage, aber wenn dein Fifi mal bellt (meiner ist besser erzogen als viele von klein auf hier), dann stehen sie auf der Matte. Oder wenn ich meinen Müll abfackle, wenn der Wind mal in die richtige Richtung bläst (sonst saufe ich lieber weniger und bezahle dafür Müllgebühr, das heißt, Billigpolarbier kann ich mir nicht leisten, na, ich bezahle Müllgebühr).
    Ich habe das Glück meterhohe Mauern zu haben. Findet sich trotzdem immer wieder allerlei Müll, entsorgt von Bueneducados. Dennoch sollte ich ihnen keinen von meinem Müll in ihr Shwuddi-120dB-Müllabfackel-Patio werfen, sonst könnte es noch ungemütlich werden.
    Nein, das Haus steht nicht im letzten Slumquartier, sondern in einem hundsgemeinen hiesig Quartier mit vielen Häusern. Zwei davon haben einen Portabasura vor dem Haus. Daran erkennt man uns Ausländer. Okay, so weit so gut, müssens halt abfackeln und den Behörden sagen sie täten keinen Müll produzieren. Aber: gehe ich der Straße entlang so finden sich Säckeweise Müll irgendwann in der Nacht hingeworfen. Auch kleineren Müll wie Knochen, Pouletfleisch, Medikamentenverpackungen, Nudelverpackungen, Windeln, Schuhe uvm. quer durchs Beet.
    So wie ich die Deutschen kenne – ich stamme ursprünglich aus Westchina, habe ein paar Jahre in der Schwitzzz viel geschwitzt – sind sie stets bemüht sich gütlich zu einigen. Nach Strich und Faden gelinkt – das Wort eines Einheimischen gilt für mich so viel wie ein Griff in einen Handedruck – reicht es dann für jeden Alemam dem M. mit schöner Jugend und christlicher Erziehung auch einmal.
    Fazit:
    Verhalte dich ruhig, passe dich NICHT an hiesig Kultur und Bildung an und mache es NICHT wie die Einheimischen, das sehen sie nicht gerne (was dabei herauskommt kann man hin und wieder in Kommentaren der langzeit-PY-geschädigten PY-Sonnenbrillywillys und -mayas hier im Forum lesen).
    Als Ausländer bezahlst Müllgebühr, hörst deinen Musikantenstadl 120 dB mit Kopfhörer, veranstaltest dein Krematorium auf der Herdplatte im Haus, besäufst dich mit Heniez und schließt dich während der Müllabfackelzeit im hermetisch abgedichteten Haus ein bei geschlossenen Türen und Fenstern und lässt alles über dich ertragen. So lebt es sich gesund. Sonst siehst dich eines Tages im TV und ein paar Einheimische am heul und plärr oder mit gleichem Schicksal wie eingangs erwähnen Müllsäcken.

  6. Das Problem ist in diesem Fall wieder der Deutsche benimmt sich sonderlich und seelenfremd den lokalen Sitten und Gebraeuchen.
    Offensichtlich hat er sich da einen oeffentlichen Naturpark “gekauft” den man ihn generoes verkauft hat. Jetzt droht er den Einheimischen mit Erschiessen, Elektrisieren, zu Tode grillen durch elektrischen Strom, Umbringen und simuliert da einen KZ Stacheldraht. Der Kauz erweckt bei den Paraguayern den Eindruck dass nun wirklich alles und jeder kaeuflich sei.
    Offenbar hat jemand den Naivling da ein oeffentliches Naturschutzgebiet fuer teures Geld verkauft dass nicht mal eine Urkunde haben duerfte.
    Aus dem Video geht klar und deutlich hervor dass das ein geschuetztes Naturschutzgebiet ist mit nem Wasserfall. Sowas darf sich nicht mal in privater Hand befinden denn es ist ein natuerliches Gebiet offen fuer alles Publikum.
    Wetten dass in ein paar Monaten oder Jahren ein Artikel ueber die Ermordung dieses Deutschen hier erscheinen wird.
    Das Problem ist das selbe wie beim Oberueber der sich nen ganzen Berg gekauft hatte. Gekauft bedeutet noch lange nicht “Eigentuemer” in Paraguay denn man tut sich hier halt schwer daran wenn jemand kommen wuerde und den Paraguayfluss kaufen wuerde und diesen dann im Stile eines KZ mit Stacheldraht einzaeunen wuerde. Sowas kommt lokal garnicht an.
    Ganz augenscheinlich ist er da Betruegern auf den Leim gegangen die ihm das lausche Plaetzchen, das eigentlich dem Staat gehoert weil Naturschutzgebiet, verkauft haben.
    Der Paraguayer versteht nicht warum der Alemamm herkommt da es mittlerweile genug leerstehende, aussterbende und verfallenden Doerfer in Deutschland auf dem Lande gibt. Zudem zaeunt er da einen Naturpark ein und hindert andere am Ergoetzen der Natur.
    Ich gebe diesem noch einige Zeit Lebenszeit bis was passiert.
    Ich kann auch nicht kommen und in Deutschland ploetzlich den Schwarzwald kaufen, umzaeunen und anfangen die Baeume zu faellen und drohe dazu noch die Deutschen mit nem Arsenal an Waffen sie alle zu erschiessen wenn sie durchs Gehege brechen.

    1. Das stimmt vollkommen was Sie schreiben. Aber in Deutschland wäre es schon gar nicht möglich den Schwarzwald zu kaufen. Hier ist doch alles Meschugge, erst einmal Plata rein, weiß man nie was man nun in Händen hält, wenn Pech Plata weg, Rest unbrachbar. Das ist wie bei einer Bücks Billigpolarbier und einer Frau, bei der Bücks Billigpolarbier kann man wenigstens sicher sein der erste zu sein, der sie öffnet. Bin ja auch nicht für DÖCHsche Zustände wo man 7000 Bauvorschriften beachten muss, um sein Haus neu anzustreichen. Aber so wie hierzulande funktioniert es, wohl mit Absicht die Ausländer übers Ohr zu hauen.

      1. Ich meinte, wenn man hierzulande ein Grundstück kauft, geht das nur über einen Notar. Diese hätten auch ihre Pflichten. Wenn sie denen nicht nachkommen werden sie trotzdem noch Notare (Anwälte und der ganze Rest) sein. Wenn man so einen Anklagen will kommt er mit 200 Zeugen, die das Gegenteil behaupten. So viele Familienmitglieder hat der Alemam dem M. nicht mitgebracht. Das wissen die genau. Kann man vergessen.

  7. Es wäre sinnvoll solche plätze nicht zu verkaufen. Wahrscheinlich ist der titel eh nicht echt. Einerseits immer von naturparks sprechen und dann sind das ptivatgrundstücke. Viel spass beim tourismus. Paraguay eben.
    Die stromrechnung würde mich interessieren, gruß von der ande. Irgendeiner schaltet sowieso den strom ab und dann gehen die leute hin. Es ist unsinn vom staat diese terrenos zu verkaufen genau so wie es unsinn ist so etwas zu kaufen als privater und dann allein gegen die welt im stellungskrieg kämpfen zu wollen. Reine organisationssache. In paraguay gab es eben nie eine weil nur verkaufen und verdienen wollen zu wenig ist. Das ist alles und deshalb auch das müllproblem sowie alle anderen schwierigkeiten.

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