Paraguayische Pilotin kündigt wegen Machismus bei der LATAM

Asunción: Die erste weibliche Pilotin aus Paraguay, Letizia Ruiz Acosta, hing ihren Job an den Nagel. Die Kollegen von der LATAM und deren Verhalten waren ein Hauptgrund dafür.

Acosta erklärte, die ständigen Belästigungen und der psychologische Missbrauch seien zu viel gewesen.

„Ich bitte um Verzeihung, aber ich kann nicht mehr und wurde krank. Meine größte Sünde ist, dass ich als Frau geboren wurde. Es gibt eine geschlechtsspezifische Ungleichheit“, erklärte Acosta über ihren Facebook Account.

Sie fügte an, dass es in den letzten 22 Jahren bei der LATAM, für die sie gearbeitet habe, es zu moralischen oder sexuellen Belästigungen, Diskriminierungen, Mobbing, körperlichen Missbrauch, Lügen und Verfolgungen aller Art gekommen sei.

„Ich haben meinen Beruf in den letzten 22 Jahren mit Leidenschaft ausgeübt. Aber mein Körper kann den Ablehnungen und Drohungen nicht mehr widerstehen“, sagte Acosta.

1995 kam die Paraguayerin zur Lapsa, die dann 1996 an die TAM verkauft wurde. Von dort machte sie Karriere, erst Stewardess und 1998 war sie die erste paraguayische Pilotin mit kommerzieller Lizenz und Instrumentenflugberechtigung (IFR).

Die LATAM hat noch keine Stellungnahme bezüglich der Vorwürfe abgegeben, wurde aber schon kontaktiert.

Wochenblatt / ABC Color

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