Paraguayisches Rindfleisch bekommt grünes Licht für kolumbianischen Markt

Asunción: Nach der MKS Krise des vergangenen Jahres öffnete der kolumbianische Markt erneut seine Türen für paraguayisches Rindfleisch. Diese Entwicklung wird positiv gesehen da weitere diesem Beispiel folgen werden. Im speziellen ist Chile für Paraguay interessant, da dieses Land neben Russland die größten Mengen einkaufte.

Die Premium Abschnitte des Rindfleischs die nach Kolumbien geliefert werden sind für große Hotels und Supermarktketten bestimmt.

Vor der Maul- und Klauenseuche exportierte Paraguay 1.500 t Rindfleisch jährlich nach Kolumbien. Dafür erhielten die Züchter zusammen 1,6 Millionen US-Dollar.

Für Ende des Jahres hofft der Tierhygienedienst (Senacsa) auf die erneute Öffnung des chilenischen Marktes.

(Wochenblatt / Última Hora)

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5 Kommentare zu “Paraguayisches Rindfleisch bekommt grünes Licht für kolumbianischen Markt

  1. Super.
    Die zusätzlichen Erträge gehen in die Taschen der sowieso schon Reichen.
    Die hiesigen Fleischpreise steigen wegen der erhöhten Nachfrage, was vor allem den ärmeren Paraguayer schmerzen wird.
    Und kein Schwein wird die Produktion erhöhen und mehr Vieh halten – gibt Arbeit, und es könnte ja geklaut werden.

  2. Hans Iseli hat recht. Aber das alles ist das Ergebnis einer unsinnigen Globalisierung. Die Reichen werden reicher und die Armen ärmer, der Mittelstand findet künftig nicht mehr statt. Nur eine totale Regionalisierung insbesondere des Nahrungsmittelsektors kann da helfen. Wäre ich die Rgierung, würde ich Ausfuhrzölle in so beträchtlicher Höhe verlangen, daß sich die Ausfuhr nicht mehr rechnet.

  3. Paraguay hat eigentlich nur Agrarprodukte zum importieren,wieso Ausfuhrzoll?Besser den Schmuggel mit Chinaschrott besteuern.Fleisch ist nicht teuer,nur am richtigen Ort einkaufen.In meiner Region ist die Schweinemast extrem angestiegen.

  4. Zölle gehören generell abgeschafft. Zölle behindern den Freien Markt.
    Wenn ich eine Uhr aus China kaufen möchte, so sollte ich das dürfen, ohne dafür soviel Zoll bezahlen zu müssen, dass diese Uhr wieder gleichviel kostet wie hier, was zwar ein völliger Blödsinn ist, ein Produkt tausende Km weit zu transportieren, wenn es auch hier zu kaufen ist. Markenpiraterie ist aber eine andre Sache und muss von Zoll kontrolliert werden.
    Wenn ich als Produzent ein Produkt verkaufen möchte, so kalkuliere ich den Preis. Dann kommt der Staat und erhebt Zölle darauf, was mein Produkt verteuert und ich beende die Produktion als solch gleich wieder.
    In einem Freien Markt soll der Konsument bestimmen, wo und was er kauft, denn der Preis würde vom Angebot und der Nachfrage geregelt. Doch der Staat muss mit so Unsinn wie Zölle dazwischen Funken um die nationale Produktion zu schützen.
    In der Schweiz ist der Euro für 1.20 CHF zu haben. Trotzdem wird für Zeitschriften und Bücher der Kurs 1:2 verrechnet. Ein Buch für 20 Euro kostet also nicht 12 CHF, sondern 20 CHF. Bestellt man nun das Buch über das Internet direkt aus Deutschland kommt das Buch wegen der Zölle noch teurer. Also für Buch- und Zeitschriftenhändler weiterhin absahnen angesagt.

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