Paraguayo Cubas: Ein mutiger Faschist der die Todesstrafe will?

Asunción: Seit Tagen ist Paraguayo Cubas vor dem Kongress, der ihn ausgestoßen hat. Viele bewundern ihn für seine Art, andere kritisieren ihn. Doch ist dies gerechtfertigt?

Der Journalist Enrique Vargas Peña Zullow ist deutscher Abstammung und wie viele andere Deutsche hat ere keine Scheu etwas direkt heraus anzusprechen. Payo Cubas sieht er als mutigen Faschisten, da er selbst den portugiesischen Diktator Antonio de Oliveira Salazar und den chinesischen Gegenspieler Mao Zedongs, Chiang Kai-shek als Vorbilder nennt. Cubas will zudem so populär werden wie damals Hitler in Deutschland. Er spricht den Menschen aus der Seele, ist jedoch vollkommen allein.

Cubas sagte am 12. April 2019, dass er kein Demokrat sei und ihm die Wahlurnen nicht gefallen. Dies erklärt zwar einerseits den Wunsch nach offenen Wahllisten aber nicht seine Abneigung die ihn ins Amt brachte.

Als Cubas drohte Marito aufzuhängen, wenn er nicht etwas gegen die Korruption im. Land zu unternehmen, ernste er viel Kritik. Dennoch ist er davon überzeugt, dass in einer idealen Diktatur die Todesstrafe für die berechtigt sei, die den Staat berauben. „Einmal die Todesstrafe gebilligt, werde ich persönlich Marito, Galaverna & Co. abknallen.

Auf die Frage zu dem beschlossenen Gesetz der Wahllisten, auch wenn es von der Partei geliebtes Vaterland stammt antwortete Cubas, “dass es ein großer Fortschritt sei und ohne sein Projekt es nie zur Behandlung gekommen wäre. Die würden 2020 noch mit geschlossenen listen zur Wahl antreten“.

Wochenblatt / Abc Color / Radio Ñanduti

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8 Kommentare zu “Paraguayo Cubas: Ein mutiger Faschist der die Todesstrafe will?

  1. faschist ist gut gesagt … einerseits bewundere ich ihn, andererseits sprengt er schon manchmal mit seinen aussagen das limit. aber generell ist die aufstellung seines „movimientos“ nicht so gut geplant wie das wettern im senat. da hat er noch nachhohlbedarf das er mal eine richtige partei wird.

  2. Bis zum heutigen Tage war er mir ja sympathisch. Vor allem seine angeblich gewalttätigen Aktionen vor den Büros korrupter Politiker sein Stoffwechselendprodukt los zu werden liesen ihn mir in einem guten Ideenreichtum und Einfühlungsvermögen erscheinen.
    Nun fragt sich natürlich ob es sich bei in diesem Artikel erwähnten Aussagen des Herrn um Übersetzungsfehler handeln könnte oder er wirklich etwas blöd in der Birne ist solche Aussagen zu treffen (bekannt wie Hitler zu werden) und erwähnte Todesdrohungen auszusprechen, bei denen man annehmen kann, dass es sich um einen Scherz handelt, wenn auch um einen schlechten.
    Vielleicht möchte es der Herr gar selbst nicht so gerne haben, wenn die jetzige Regierung die Todesstrafe einführen würde und solche wie ihn persönlich abknallen würden.
    Also entweder ist da was nicht korrekt übersetzt oder er hat es sich damit aber ganz sicher vermurkst jemals Präsident des Landes zu werden. Welche Regierung wird so einen als Staatsoberhaupt anerkennen. Naja, paragauyscher Politiker eben.

  3. Kuno Gansz von Otzberg

    Antworten

    Was? Salazar war ein Faschist? Tschiang Kai Schek auch? Das kann nicht sein. Das waren Ultranationalisten aber keine Faschisten. Klar wuerde ich mich auch mit Antonio de Oliveira Salazar besser verstehen als mit den heutigen Zeitgenossen und Tschiang Kai Schek war uebrigens Christ – was wenige wissen.
    Salazar und Kai Schek vertreten so quasi das Gegenteil wie die heutigen Politiker, Kooperativisten, Mennoniten und allgemeines Volk.
    Salazar wollte den Portuguisen das Weltreich erhalten (er glaubte zu recht dass die Neger unter der Herrschaft der Portuguisen besser dran waeren als wenn sie unabhaengig waeren. Tatsache ist auch dass die Neger in Deutsch-Ost- und Nordwest-Afrika besser dran waren unter den Deutschen als heute in ihrer Unabhaengigkeit) und Tschian Kai Schek wollte China zu einer christlichen Nation machen mit kapitalistischem System.
    Hier ein Excerpt der Rede Salazars: https://www.youtube.com/watch?v=HdUCu0iOXOA.
    „Excerpt from the speech „My Statement“ made on January 7th, 1949 in Porto.
    „I owe to Providence the blessing of being poor: without valuable goods, I’m barely attached to the wheel of fortune, and I never longed for lucrative positions, wealth, ostentations. And to earn, in the simplicity I’m used to and able to live with, my daily bread I don’t have to entangle myself in business schemes or compromising solidarities. I’m an independent man.
    I never laid eyes on political clients nor have I sought to form a party that supported me but, in return for its support, defined for me the orientation and limits of governmental action. I never praised men or the masses, in the face of which so many bow themselves in today’s world, a submission that is hypocritical or an abjection. If I tenaciously defend their interests, if I occupy myself with the demands of those of modest means, it is for its own merit and an imposition of my conscience of statesmen; not due to political relationships or electoral compromises that hinder me. I am, as best as one can be, a free man.
    I never employed insults or aggression so that worthy men thought collaboration to be impossible. In review of the sad times that preceded us I always strived to show how little the qualities of men were worth against the implacable force of the errors they were obliged to serve. And it’s not my fault, if after twenty years of an enlightened experiment, they continue to present themselves as entirely responsible for the previous debacle, since they insist on proclaiming the goodness of principles and their correct application to the Portuguese Nation. I was human.“

  4. Und wenn Ihr schon Begriffsklauberei betreiben wollt, dann lernt doch erstmal die Bedeutung der Begriffe, um die Ihr Euch da streitet, ohne zu wissen, um was Ihr Euch da streitet. Jetzt wird Payo Cubas schon als Faschist bezeichnet, Salazar ebenfalls und Tschiang Kai Chek. Nun mal ruhig Blut. Die “ Partito Nazionale Fascista“ = PNF, gab es nur in Italien, wurde von Benito Mussolini gegründet und von ihm von 1921 an bis 1943 geleitet. Der Faschismus hatte vollkommen andere Ideale als z.B. der Nationalsozialsmus Deutschlands. ,An erster Stelle des Faschismus stand stets der Staat, es war also in erster Linie „Staatsvergötterung“ was da in Italien betrieben wurde. Dagegen stand beim Nationalsozialismus in Deutschland an erster Stelle das Volk, der Staat war lediglich ein Mittel zum Zweck. Selbst Adolf Hitler hat einmal öffentlich ausgesprochen, als Antwort auf eine Erklärung aus England, die Anwesenheit Hunderttausender von Deutschen bei den Reichsparteitagen sei nur aufgrund eines staatlichen Befehls möglich;: „Sie irren Sich!!!! Denn nicht der Staat befielt uns, sondern wir befehlen dem Staate. Nicht der Staat hat uns geschaffen, sondern wir schaffen uns unseren Staat!“ Das beweist schon, daß der Faschismus und der Nationalsozialismus vollkommen zwei verschiedene Paare Stiefel waren,

    1. Mussolini hat die Fascis, eine Axt im Rutenbündel, in seiner Fahne getragen und darum wurde die Bewegung Faschismus genannt. Man sollte zur Kenntnis nehmen, daß auf den bedeutungslosen Begriff „Faschismus“ eine Bedeutung gelegt wurde, die den Begriff „Ethnozentrismus“ umgangssprachlich macht. Wenn ich jemanden sage, daß er ein Ethnozentrist sei, sagt der doch höchstens „toll, dann bin ich schon mal was“. Im Grunde genommen sich Faschisten Gruppen aber auch Einzelpersonen welche sich über andere erhöhen; Einzelpersonen als Anhänger von Faschistischen Ideologien, wie dem des auserwählten Volkes; oder besser dessen Zionisten oder dem Islam. Aber auch das Christentum hat seine faschistischen „Nuancen“ indem es Heiden nah an die Tierwelt rückt. So kann man ja mal prüfen, ob man nicht selbst ein Faschist ist und irgend eine Gruppe für minder-WERTIG hält.

      Cubas hätte vielleicht sagen sollen, daß er so berühmt werden möchte wie Jesus, da dieser, als erster, vor Hitler, in der Liste steht. In seinem Fall hat Cubas aber mindestens das Problem, Paraguay erst einmal so bekannt zu machen wie Hitler.

  5. Wow, zwei ausgesprochen gute Kommentare, danke an Martin und Tom, mal was anderes als Müllverbrennung und Streichhölzer*.
    *Damit ich Müllverbrennung und Streichhölzer doch noch in jedem meiner Kommentare erwähnt habe.

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