Parkplatz am Flughafen: Ein Autofahrer rastet aus

Luque: Ein Autofahrer rastete wohl etwas aus, als er am Flughafen Parkplatz Silvio Pettirossi ausstieg, die Schranke bei der Ausfahrt einfach gewaltsam abmontierte und ohne zu bezahlen davon fuhr.

Er forderte sogar andere Fahrer auf, ihm zu folgen und dies werde zu einer Anzeige bei der Staatsanwaltschaft führen, sagte Dinac-Präsident Edgar Melgarejo. Der Fahrer soll der ehemalige Leiter von der Behörde Senave während der Regierung von Fernando Lugo sein.

Bisher ist der Grund für die Handlung des Mannes unbekannt, aber klar ist, dass er massive Gewalt anwandte, um eine der Schranken bei der Ausfahrt am Flughafenparkplatz nieder zu reißen. „Wir haben bereits bei der Polizei Anzeige erstattet und wir werden dies auch bei der Staatsanwaltschaft tun, da es sich um ein Verbrechen handelt. Im Anschluss wird die Person zur Rechenschaft gezogen, um den erlittenen Schaden wiedergutzumachen und sicherzustellen, dass sie entsprechend bestraft wird“, bestätigte der Leiter der nationalen Zivilluftfahrtbehörde (Dinac), Edgar Melgarejo.

Der Fahrer des Fahrzeugs und die Person, die die Schranke niederriss, war Miguel Horacio Lovera Rivas, ehemaliger Leiter der Behörde des Nationalen Dienstes für Pflanzen- und Saatgutqualität und -gesundheit (Senave) während der Regierung von Fernando Lugo. Das Fahrzeug ist auf seine Frau, Aukje Simeone Elisabeth Bilderbeek de Lovera Rivas, eine niederländische Staatsangehörige, zugelassen, die später ebenfalls dabei gesehen wurde, wie sie die Schranke anhob, um dem Auto, in dem sie fuhren, einem Nissan Tiida, Platz zu machen.

Obwohl Melgarejo angab, dass sie den Grund für die Reaktion des Paares nicht kennen, betonte er, dass “es keine Gründe gibt, die diese Art von Verhalten, das äußerst verwerflich ist, rechtfertigen können“. Er sagte, er sei überrascht von der Tatsache, dass der Täter sogar andere Fahrer ermutigt habe, ihm bei seinem “Kunststück“ zu folgen.

Der Leiter der Dinac betonte, dass sie diese Anzeige durch alle Instanzen durchziehen werden, da sie hoffen, dass es eine “ernüchternde Aktion“ sein werde, um ähnliche Vorfälle später zu vermeiden.

Melgarejo war nicht in der Lage, die Höhe des Schadens zu spezifizieren, aber auf den Bildern kann man sehen, dass einige der Schrauben und Bolzen, die die Schranke mit dem Motor, der sie betreibt, verbinden, abgerissen wurden.

Wochenblatt / ABC Color

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13 Kommentare zu “Parkplatz am Flughafen: Ein Autofahrer rastet aus

  1. ist Euch schon mal aufgefallen, das dieses tranquilo nur gilt, wenn Ihr was haben wollt ? Alle Zeit der Welt haben die Paraguayer – es sei denn, sie stehen hinter Dir – sei es an der Ampel, oder im Supermarkt.

    1. Roland, ich glaube das es schon jedem aufgefallen ist, der schon länger hier lebt. Mit Terminen oder Zeit allgemein, können Pyler nichts anfangen. Es sagt auch keiner, komme später oder garnicht Nur wenn man anruft. Aber im Gegenzug, sind Sie sehr schnell wenn es um Ihren “ Vorteil“ geht. Ampeln respektieren die eh nicht. Supermarkt, ich hab nur ne “ Kleinigkeit“ macht unser einer das, springen die auf den Mist. also alles tranqui.

    2. Ja. Das ist genau so. Wenn man was haben will wartet man. Todo tranqui. Auch beim Autofahren: Schlafen schier ein beim Facebock-Profilupdaten. Aber wenn ich mal am Facebock-Profilupdaten und Schlaglöcher ausweichen und deshalb nur mit 2 km/h fahre, dann haben es plötzlich alle eilig.
      Nein, im Ernst. In der Regel geht schon alles recht tranqui zu und her. Natürlich gibt es auch hier unverschämte Menschen, die Vordrängen an der Kasse oder sonst kein Anstand haben. Aber diese sind die Ausnahme und nicht die Regel. Teilweise geht es hier gesitteter zu als in Europa. Die kennen hier genau so „Schlange stehen“ an der Kasse. Und es ist mir auch schon vorgekommen, dass ich aufgefordert wurde nach vor zu gehen, obwohl wir mehr im Einkaufswagen hatten. Genau so habe auch ich schon Leute, die nur einen Kaffee in der Hand hielten vorgelassen. Aber immer zuerst fragen: „Es eso todo?“. Dann kann man auch vorlassen. Also im Großen und Ganzen recht tranqui hier, auch im Straßenverkehr: Während in Europa jeder die Straßenverkehrsgesetze kennt und sowohl obligatorische Unfallversicherung und eventuell eine Rechtsschutzversicherung hat, also auf sein Recht beharrt und gnadenlos rein fährt, ist es hier doch so, dass einem oftmals der Vortritt gelassen wird. Oder auch nicht. Das spielt aber keine Rolle: Keiner will einen Unfall haben, da er weiß, dass das Rechtssystem hier etwas wankelmütig ist. Die Straßenverhältnisse (Schlaglöcher, Regenrinnen), Signalisationsanlagen und Beschilderung lassen auch keine andere Fahrweise zu. Also auch hier recht tranqui bis recht mühsam, wenn einem wieder mal ein Moto zwei Meter vor dem Auto einbiegt. Trotzdem noch nie einen Unfall gehabt.

    1. Sind glaubs 8.000 Gs pro angebrochene Stunde, wenn ich mich recht erinnern mag (ca. 1,2€). Haben aber mit dem Auto nie länger als zwei Stunden dort verbracht.

      1. stimmt, das Problem ist, Du bist, nur um ne Zeit zu sagen,7.50 Uhr am Flughafen und verlässt diesen um 7.45 Uhr, bezahlt man 2 Stunden also 16000 G, für nicht einmal 1 Stunde. Kommt man nach 8.00 Uhr raus, werden 3 Stunden fällig.

  2. Mich wundert es nicht das da mal einer ausflippt, habe selber schon ewig gewartet, weil mal wieder alle Parkscheinautomaten defekt waren und man, im Regen draußen an dem Kassenhäuschen anstehen musste, um zu bezahlen.

    1. 2fler, Du musst das verstehen, einer arbeitet, und zwar so schnell wie eine Schnecke kriecht, die anderen 3-4 Personen sind nur da um Terere zu trinken und die Person die arbeitet zu überwachen, zwischen durch ein “ Schwätzchen“ abzuhalten muss ja auch noch drin sein. Denn jeder will ja seine Daseinsberechtigung behalten.

  3. Natürlich ist das falsch und strafwürdig. Aber dieses Gesabbel von „besonders verwerflich“ unter einem Artikel, wo mal wieder eine Frau vergewaltigt wurde, ist doch wirklich lächerlich. Der Mann wird einen Grund gehabt haben, auch wenn es falsch war und ich glaube nicht, dass die nicht wissen, warum er ausgerastet ist. Da wird etwas vorgefallen sein, was nicht besonders werbewirksam ist.

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