Paso Yobai: Quecksilberverbrauch wird untersucht

Paso Yobai: Der Quecksilberverbrauch zur Goldgewinnung in dem eingangs erwähnten Bezirk im Departement Guairá ist in den Fokus des zukünftigen Umweltministeriums Seam geraten.

Die Seam führt nun eine sozioökonomische Studie durch, um die soziale, wirtschaftliche und organisatorische Realität der Minenbetreiber in Paso Yobai zu erfassen.

Die Arbeit wird von Beratern des bäuerlichen Bildungs-, Ausbildungs- und Technologiezentrums durchgeführt. Sie suchen nach der Art und Weise, in der sich die Organisation der Bergleute entfaltet, sowie nach Strategien, die die Ausarbeitung eines nationalen Aktionsplans für diesen Sektor ermöglichen.

Die Seam versucht auch, eine Ausbildung der Arbeiter im Goldsektor zu formalisieren und ihre Organisationsstruktur zu analysieren. Ziel dabei ist es, die Struktur und Einkommensverteilung der Bergarbeiterfamilien in Paso Yobai zu erfassen.

Jedoch dürfte dies ein schwieriges Unterfangen werden, denn viele Personen arbeiten in informellen Bereichen. Nach dazu sind nicht alle Minenbetreiber oder Goldmühlenbesitzer daran interessiert, sich “in die Karten“ schauen zu lassen. Oftmals wird Beamten der Seam einfach der Eintritt in die Liegenschaften verwehrt.

Deshalb ist es fragwürdig, ob das Hauptziel der Umweltbehörde bei dem Vorhaben erreicht wird: Den Einsatz von Quecksilber und Verbindungen des Elements sowie die Emissionen und deren Freisetzung in die Umwelt zu reduzieren. Des Weiteren will man die Verarbeitung von Gold durch den Einsatz von wissenschaftlichen und technologischen Kenntnissen und Werkzeugen erleichtern, unter Berücksichtigung eines Schutzes der Umwelt in der gesamten Region.

Wochenblatt / Ultima Hora

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1 Kommentar zu “Paso Yobai: Quecksilberverbrauch wird untersucht

  1. Verstehen diese Menschen denn nicht, das Quecksilber teuer, extrem giftig und auch noch uneffektiv ist? Miners Moss, ne Art Kunstrasen, schafft bessere Goldquoten und wird einfach ausgewaschen und wieder verwendet, hatt bessere Sammeleigenschaften und ist ungiftig. Aber hat sowas den klugen Paraguayer schonmal abgehalten?

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