Personen “ohne Land“ greifen an und verbrennen Sämaschine

Yhú: Eine Familie, die Landwirtschaft betreibt, denunzierte den gewaltsamen Angriff von Personen ohne Land (Sintierra). Sie verbrannten eine Sämaschine und drohten sie umzubringen.

Die Vereinigung für landwirtschaftliche Produktion in Paraguay (UGP) warnt vor einem Wiederaufflammen von Gewalt im Land.

Am Montag kam es zu dem besagten Vorfall auf einem Grundstück von 20 Hektar in der Gegend Mcal. Lopez’i, auf der 6. Linie im Bezirk Yhú, der an Capiibary angrenzt, im Departement San Pedro.

Opfer des Angriffs waren Manuel Fariña und seine Kinder Raúl (27), Miguel (20) und der minderjährige Manuel (14), die auf einem von der Familie gepachteten Grundstück arbeiteten.

Irgendwann wurden die Landwirte von den eingangs erwähnten Angreifern umzingelt, die sie mit Schrotflinten und Macheten dazu zwangen, ihre Traktoren zu verlassen. Dann raubten die Täter ihnen ihre Handys und Geldbörsen und übergossen sie mit Benzin, um lebendig verbrannt zu werden. Später entschieden sich die mutmaßlichen Angreifer, eine Sämaschine in Brand zu stecken, den die Familie erst letzte Woche neu erworben hatte.

Nach dem Bericht der Staatsanwaltschaft werden mehr als 20 Personen der Tat beschuldigt. Es sei nicht das erste Mal, dass sie von diesen Menschen angegriffen wurden, die vor allem eine linke Gruppierung vertreten würden, von der Frente Guasu, sagte Farina.

Der ermittelnde Staatsanwalt in dem Fall, Gustavo Chamorro, versicherte, dass er den Vorfall gründlich untersuchen und alle Parteien einbestellen werde, um eine Erklärung abzugeben.

Im Gegenzug warnte die Union der Produktion (UGP) vor dem Wiederaufleben der Gewalt in dem Land, oft aus ideologischen Gründen. Das Ziel sei es, zu verhindern, dass Kleinbauern unter dem Einsatz von Wissenschaft, Technologie und modernen Praktiken eine profitable und nachhaltige Produktion umsetzen.

Wochenblatt / ABC Color

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4 Kommentare zu “Personen “ohne Land“ greifen an und verbrennen Sämaschine

  1. „vor einem Wiederaufflammen von Gewalt im Land.“
    Die Gewalt und die -bereitschaft ist doch schon Bestandteil des Alltags.
    „Der ermittelnde Staatsanwalt in dem Fall, Gustavo Chamorro, versicherte, dass er den Vorfall gründlich untersuchen und alle Parteien einbestellen werde, um eine Erklärung abzugeben.“
    Der sollte handeln und nicht labern.

  2. In diesem Land herrscht die Dummheit und sinnlose Gewalt! Wer hier hart arbeitet, wird von der Bevölkerung für dumm gehalten!

    1. So lange der Garten der Welt zu Essen satt bietet, geht das Spiel weiter.

      Wenn die Musik aufhört, und auch der Gs nix mehr wert ist, wie (€£¥$), dann

      MÜSSEN ALLE ARBEITEN. Die armen Ureinwohner und die armen Spanier, denen wird dann nur noch eines übrig bleiben: betrügen.

      Das geht sich aber nicht lange aus.

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