Popularität ausgenutzt

Asunción: In Zeiten in denen Dany Durand “Domingo en Familia“ im Vormittagsfernsehen moderierte und als Eigentümer der Firma Mocipar auftrat, fand seine Figur viel Anklang. Seine politische Karriere kurbelte er parallel dazu an. Jetzt versucht er sich herauszureden.

Dany Durand, einst Edgar Javier Espinola, ist als Wohnungsbauminister mit zwei privaten Immobilienfirmen nicht nur in irgendeiner Weise befangen, nein auch seine Tätigkeit als Miteigentümer der Firma Mocipar bereitet ihm derzeit Kopfzerbrechen, angeklagt wurde er noch nicht.

Bei der Firma, die im Fernsehen eine Art Ratenzahlung für ein eigenes Auto bewarb, merkten Betroffene, dass sie Jahre umsonst einzahlten und am Ende kein Auto bekamen, geschweige denn die Rückzahlung ihrer Einlage. Obwohl Durand in 2017 die Firma verließ, unterzeichnete er bis zu diesem Jahr diverse Einlagenbelege. Auch wenn er vor zwei Jahren ausstieg, trifft ihn, wie die anderen Gesellschafter eine Teilschuld. Tatsächlich nutzte man die Popularität von Durand für die Firma.

Einer der 149 Personen, der offiziell Anzeige machte, erklärte, dass er über 8 Jahre Monatsraten von 90.000, dann 140.0000 und später 160.000 Guaranies zahlte. Als er dann ein Auto abholen wollte erklärte man ihm er müsse jetzt 830.000 Guaranies zahlen, was er auch brav für weitere 10 Monate tat. Dennoch wurde ihm weder ein Gebrauchtwagen noch eine Rückzahlung angeboten. Des Weiteren gewann er auch nichts bei den rotierende Gewinnspielen, die es gegeben haben soll.

Wochenblatt / Hoy

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3 Kommentare zu “Popularität ausgenutzt

  1. Sage und schreibe 149 Anzeigen. Dieser Betrug hatte System und die Öffentlichkeit wurde nicht darüber informiert. Die „Verbraucherschutzzentrale hat das gemacht,was sie am besten kann: Nichts.

    Dieser Durand wird natürlich sagen, dass er davon all nichts wusste und die Schuld dem anderen Typen schieben. Konsequenzen wird das keine haben, da Durand ein enger Freund vom Präsidenten ist.
    Ein Wahnsinn. Diese Leute besitzen Immobilien im ganzen Land, Dollarmillionen im Konto und betrügen vollkommen gewissenlos kleine Leute, die sich abrackern sich ein Auto zu leisten.
    Trotzdem staune ich, dass es Leute gibt die so leichtgläubig sind für etwas Raten zu zahlen, was sie nicht besitzen. Sparen um eine Anzahlung zu machen wäre etwas schlauer gewesen.

  2. Was in PY alles abgeht ist einfach unglaublich. Ein normal gebildeter Mensch käme nicht auf solche kriminelle Ideen, wie sie in PY an der Tagesordnung sind. Dazu dann ständig die dumm-dreisten Ausreden der Betrüger und die Deckung durch ihre Amigos. Es ist wirklich wie im Irrenhaus!

  3. Ja, passiert nicht nur in Ländern wie Gürkli Faso, Kongo, Äquatorialguinea, Südsudan, Somalia und Paragauy. In den anderen schaltet spätestens irgendwann mal die Staatsanwaltschaft ein, in erwähnten Ländern gibst dem Staatsanwalt etwas aus der Portokasse und gut is.

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