Priester angeblich geheiratet, um an sein Erbe zu gelangen

Villarrica: Eine Lehrerin legte in einem im Namen ihrer jüngsten Tochter eingeleiteten Nachlassverfahren angeblich falsche Dokumente vor, wonach sie einen Priester geheiratet hatte, um die Erbschaft zu fordern, die mehrere Grundstücke umfassen würde.

Die Tatsache wurde von Angehörigen des Verstorbenen aufgedeckt, was zu einer Anzeige und anschließenden Strafverfolgung der Verantwortlichen führte.

Insgesamt sind es sieben Personen, die von der Staatsanwältin María del Carmen Meza aus Iruña wegen der Ausstellung von öffentlichen Dokumenten mit falschem Inhalt, Falschaussagen, Aneignung und Verfälschung des Familienstands angeklagt werden.

Der Fall wurde von den Brüdern des Priesters Severiano Martínez Vázquez angezeigt, der am 9. November 2016 im Krankenhaus des Sozialversicherungsinstitutes IPS an einer unheilbaren Krankheit starb. Vázquez war als Pfarrer der Diözese Villarrica eingesetzt, aber plötzlich tauchte eine angebliche Heiratsurkunde auf, aus der die Eheschließung mit María Teresa Díaz hervorging.

Die Verwandten bemerkten die Tatsache, als einer der Neffen ein Nachlassverfahren vor dem Gericht in Caazapá einleitete.

„Es gibt mehrere Estancias und viele Rinder im Besitz des verstorbenen Priesters”, sagte die Staatsanwältin in Bezug auf das, was die Lehrerin versucht hatte, im Namen ihrer jüngsten Tochter mit dem Nachlassverfahren sich anzueignen.

Die Eheschließung fand angeblich in Villa Hayes statt, als der Ordensmann bereits im IPS-Krankenhaus interniert war, wo er nach Angaben der Staatsanwältin von Familienangehörigen und Mitgliedern seiner Gemeinde gepflegt worden sei, die die Frau nie gesehen hatten.

Wochenblatt / Ultima Hora / illustratives Beispielbild

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2 Kommentare zu “Priester angeblich geheiratet, um an sein Erbe zu gelangen

  1. Im Ideenreichtum zum Lügen und Betrügen sind sie ganz top hierzulande. Wie ich selbst schon feststellen konnte. Wenigstens weiß ich heute, woher das Sprichwort: “Lügner haben kurze Beine” stammt. Wobei eine Lehrerin hierzulande ja noch zu den gebildeteren Menschen gehört. Kann sie ja nicht wissen, dass Priester in der Regel nicht heiraten.
    Nun, der Sohn des Notars ist sicher zufälligerweise ein Schüler der Lehrerin. Der Sohn hatte beste Schulnoten in Aussicht. Die Testigos (Zeugen) waren zufälligerweise auch an dieser Schule tätig.
    Nach der Verurteilung werden sie mit sicherheit wieder an der gleichen Schule unterrichten und der Notar in sein/em Sessel ähm sitzen. Die Armen müssen ja wieder arbeiten.
    Und ja, als Priester verdient man glaubs nicht schlecht hierzulande. Obwohl es keine Kirchensteuer gibt hierzulande. Vermutlich Müllgebühr abzüglich Streichhölzer eingespart und dafür kein Bier gesoffen. Na, der Priester hatte ja keine Kleinkinder, vor welchen er zeigen konnte, was er so drauf hat. Da kann ich mir schon ausrechnen, dass es für ein paar Ländereien gereicht hat. Wie für so viele in hierzulande mit offiziellem Grundeinkommen von 250 Euro monatlich.

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