Projekt von über 10 Millionen USD im Chaco eingeweiht

Filadelfia: Die Kooperative Fernheim, gegründet 1931, weihte offiziell einen neuen Supermarkt mit einer Investition von 10 Millionen US-Dollar ein, der aus Eigenmitteln errichtet wurde.

Der Präsident von Fernheim, Heinrich Ratzlaff, sagte, es sei nicht nur ein Ort des Verkaufs, sondern ein Treffen der Kulturen. Er betonte, dass die Zukunft des Chaco Brüderlichkeit und gegenseitiges Verständnis seien.

Ratzlaff fügte weiter an, dass die Genossenschaft Fernheim immer in Produktions-, Industrialisierungs- sowie Dienstleistungsbereiche investiert habe und wolle mit dem neuen Supermarkt das Angebot an guten Dienstleistungen für alle Einwohner der Region verbessern und diversifizieren. „Mit dieser Investition zeigen wir deutlich auf, dass wir auf die Zukunft unseres geliebten Paraguay setzen. Zugleich wollen wir einen Beitrag zur nationalen Entwicklung leisten, Arbeitsplätze schaffen und die nationale Produktion fördern”, sagte er.

Im Gegenzug betonte der Bürgermeister von Filadelfia, Holger Bergen, dass der neue Supermarkt der Innenstadt ein neues Gesicht gebe. Er schätze den Beitrag Fernheims für die ganze Bevölkerung in der Region. Zugleich seien weitere Arbeitsplätze in der Stadt entstanden.

Wochenblatt / ABC Color

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7 Kommentare zu “Projekt von über 10 Millionen USD im Chaco eingeweiht

  1. Einen Supermarkt glaich als Konsumtempel titulieren ? Da ist wohl jemand knapp bei Kasse. Dann kannste ja von früh bis abends an deinen Manioca knabbern und in der nächsten Dispensa einkaufen gehen. Da ists ja viel günstiger und beim abwiegen wirste wenigstens ein zweites mal beschissen.

  2. 10 Millionen U$D sind viel Geld. Aber 1. ist Bauen im zentralen Chaco um ein vielfaches teurer als in anderen Gegenden Paraguays da man es mit ganz anderen Transpotwegen zu tun hat. Beispielsweise muss jeder Krümel Bausand oder Kies über hunderte Kilometer herangeschafft werden. Ausserdem werden dort auch am Bau bessere Löhne gezahlt als im Rest Py.
    2. ist es ein Gebäudekomplex der Seinesgleichen sucht den die dort hingestellt haben! Ich habe das Objekt in der Bauphase gesehen und hätte die Kosten höher geschätzt!
    Glückwunsch an die Cooperativa Fernheim!

  3. Haben bestimmt Preise wie in Europa zB. einen Euro für einen Liter Milch, Chinaschrottware und Markenware noch teurer als in Europa und bezahlen ihren Angestellten den Mindestlohn von 380 Euro monatlich. 10 Millionen USD mögen ja viel sein für ein Viertweltland, da kann man sich bei Regen ja den Eimern bedienen, die das tropfende Dach abdichten, die man dann später weiterverkauft. Ja, Farbe ist teuer, davon bestimmt nicht zu wenig aufgetragen. Doch auch die wird in 14 Tagen anfangen sich abzuzwiebeln. Wünsche frohes Gewinnen den aufopfernden Pestallozis vom Caco.

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