Protest gegen Blitzerfotos

Capaitá: Eine Gruppe von Personen protestiert auf der Ruta 2 gegen die Art und Weise wie Blitzerfotos bei überhöhter Geschwindigkeit gemacht werden. Die „Fotomulta“ ist nicht transparent genug, so die Beschwerden.

Die Organisation „Bürger in Aktion“ manifestiert sich gegen die Art der Bestrafung bei der Fotografien von den Fahrzeugen gemacht werden, die die Geschwindigkeit übertreten. Diese weißen Kleintransporter stehen ebenso auf der Ruta 1.

Die Fahrzeuge die für den Dienst zuständig sind, haben kein Logo oder Beschriftung. Sie werden für die Registrierung der Fahrer von den Stadtverwaltungen vertraglich verpflichtet. Da diese ebenso ohne eine Uniform arbeiten kann man nicht klar erkennen wer welchen Dienst anbietet und durchführt.

Neben dieser Unregelmäßigkeit wird auch die Legitimität bezweifelt wie unscharfe Fotos auf denen weder das Fahrzeug noch der Fahrer zu erkennen ist, beweiskräftig sein können.

(Wochenblatt / Abc / Foto: Abc)

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11 Kommentare zu “Protest gegen Blitzerfotos

  1. Was gibt es denn da zu protestieren? Die Dinger sieht man doch schon auf hundert Meter Entfernung mit den offenen Hecktüren und den roten Tütchen davor. Wer da noch erwischt wird, sollte mal zum Sehtest gehen.

  2. Also ich bin die Ruta 1 und Ruta 2 schon mehrmals hinauf- und hinunter geblocht. Gut dass ich jetzt weiss, dass es in Paraguay auch Geschwindigkeitskontrollen gibt. Hä? Wirklich? Fortschritt? 1812 oder 2012? Wäre teuer geworden. Gelernt: Rote Tütchen in Sicht = weg vom Gas jeje.

  3. Also,ich bin der Meinung,es sollte in jedem Ort solche Radarkontrollen geben,damit die Raserei mal aufhört.Denn anders lernen die Raser es nicht.In Deutschland halten sich alle an die Regeln,nur hier denkt jeder er kann fahren wie er will.

    1. Sorry, aber hier ist nunmal nicht Deutschland. Wer deutsche Ordung auf den Strassen will, sollte in Deutschland fahren – oder sind wir hier, um ein zweites Deutschland mit deutschen Gesetzen und Kontrollorganen
      zu schaffen? Na dann armes Paraguay!

    2. Alle halten sich wohl auch nicht in der BRD an die Regel , aber die meisten !! Hier ist es halt umgekehrt ! Und mal ganz ehrlich !! Die Deutschen halten sich hier auch nicht mehr , oder weniger als die Anderen an die Regeln !

  4. Man kann diskutieren wie man will, es ist schon angebracht Geschwindigkeitskontrollen durch zu führen. Es ist nur die Frage !WIE!. Hier fehlt die Toleranzgrenze. Sind die Geräte geeicht? Wenn schon bei 52 kmh ein Strafzettel ausgestellt wird, ist es meiner Meinung nach nicht zulässig.

  5. Als ich die Rutas 1/2 rauf geblocht bin war ja auch sehr wenig Verkehr. Das war 2x sonntags. Und mit dem Chabishobel (Moto).
    Füge dies meinen Kommentaren oben hinzu, weil ich im Wesentlichen ein für andere Verkehrsteilnehmer sehr berechenbarer Teilnehmer bin. Ja, bei mir hat sogar der Fussgänger (fast) Vortritt und ich schlängle nicht zwischen fahrenden Fahrzeugen.
    Ich finde die Verkehrkontrollen für wenig sinnvoll, denn so wie es ist in Paraguay finde ich es viel besser als in Europa: man ist sich jederzeit der Gefahr bewusst und fährt so vorsichtiger. Zwar sehr anstrengend, aber der Verkehr klappt hier in PY auch ohne Blechpolizisten.

  6. Annäherung an Deutschland wäre der nächste Schritt — eine Verkehrssünderkartei mit limitierten Strafpunkten ala Flensburg . Damit könnte man doch die hier lebenden Deutschen zufrieden stellen , oder ?

    1. Miguel, einige Deutsche würden das sicherlich toll finden. Aber bestimmt nicht Alle. Ich finde, es soll so bleiben, wie es ist. Deshalb sind ja viele von uns hier: weil hier nicht so viel geregelt ist und weil vieles lockerer ist.Wems nicht passt, kann ja wieder verschwinden.

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