Quiñónez zu EPP: “Auf der Karte sieht alles einfach aus“

Río Verde: Sehr gute betraut mit der Materie erklärte Staatsanwältin Sandra Quiñónez ihre Art der Sicht bezüglich der Mobilität der kaum mehr als 30 Mann starken Gruppe.

“Auch wenn das Areal der Gruppe recht klein scheint und eine Verhaftung schnell umgesetzt sein sollte ist die Realität eine andere, erst Recht wenn es Geiseln gibt“, so Quiñónez zum Auftakt eines Interviews.

“Die EPP dominiert die Zone, sie brauchen sich nicht viel zu bewegen. Die Person die sie am meisten bewegten war Luis Lindstron. Bernhard Blatz sagte, dass sie sich kaum bewegt hätten. Auch Franz Hiebert erklärte selbiges. Was erbittet die Familie? Was erbittet die Bevölkerung? Dass ihnen nichts passiert. Wir und sie wissen was mit einer Geisel passieren kann. Man arbeitet, allerdings haben sie schon seit Jahren die Macht in der Zone“, so Quiñónez weiter.

“Es ist schwierig zu sagen wie viele es sind. Aber wir denken dass es zwischen 25 und 30 sein sollten die zum bewaffneten Flügel gehören sowie weitere die logistisch tätig sind. Wir haben auch Namen aber nicht genügend Elemente gegen ihn vorliegen, um gegen sie zu prozessieren. Die stärkste Waffe der EPP ist ihre Logistik, denn die Bevölkerung hilft entweder aus Sympathie oder Angst, aber die hilft“, sagte Quiñónez.

“Eine bestätige Summe des Lösegeldes kann erst bekanntgegeben werden, wenn die Familienangehörigen bei der Staatsanwaltschaft darüber ausgesagt haben. Bisher kam es noch nicht dazu“, so Quiñónez abschließend.

Wochenblatt / Abc Color

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5 Kommentare zu “Quiñónez zu EPP: “Auf der Karte sieht alles einfach aus“

  1. „Wir haben auch Namen aber nicht genügend Elemente gegen ihn vorliegen, um gegen sie zu prozessieren.“

    Ok, dann setzt dich weiter auf deinen fetten Ar*** und tu das. was man dir von oben sagt.

  2. Inaktiver User

    Die Frau hat doch recht. Mit nur bereits verbratenen 50 Millionen US-Dollar ist es für die Regierungssoldaten wirklich nicht einfach die Logistik der 25 Mann starken EPP-Terroristen zu zerschlagen. Und wo in der Welt sonst weiss man mit oder ohne abgeschlossener Grundschule von täglich vier Stunden der Bedeutung des Wortes Logistik und bringt es sogar zum Regimentskommandanten oder Staatsanwältin.

  3. Hier hilft wohl nur ein hohes Kopfgeld auf EEP-Mitglieder. Wenn man einen von den Ratten hat, könnte man das Problem auch auf US-amerikanischen Weg lösen. Genug skrupellose Beamte hat Paraguay ja. Man könnte den Typen schon zum Reden bringen. Man müsste nur wirklich die EEP zerschlagen wollen und daran zweifle ich stark. Es ist wohl das Ziel die Menoniten zu vertreiben.
    Wenn die Menoniten Paraguay verlassen, werden die Oberen ca. 3500 bestehend aus Großgrundbesitzer die seit Generationen Präsidenten, Richter, Staatsanwälte, etc. stellen sich das Land schon untereinander aufteilen und damit 1/3 der Exporte und die Gewinne daraus. Dann wird es keine EEP mehr geben.
    Die Frage: Wer proitiert davon ist zielführend.