Radiomoderator: “Nur auf dem Friedhof werden wir still sein“

Paso Yobai: Würde es mehr Leute wie ihn, den Radiomoderator Lucio Amilcar Pérez, geben, wäre Paraguay vielleicht ein Stück ehrlicher. Jedoch lebt der Mann hinter dem Mikrofon auch gefährlich.

Pérez hat das Radio Babilonia Ybytyruzú, 77,7 FM unter sich. Die Station erlitt einen Anschlag und der Sendebetrieb liegt vorerst auf Eis, weil das Geld für den Wiederaufbau fehlt. 15 Millionen Guaranies kostet die geschätzte Reparatur. Einige Gönner, wie Albino Neukirchinger, haben schon unter die Arme gegriffen. Im Augenblick fehlen noch sechs Pfosten zum Aufbau der Antenne, damit die Station wieder senden kann.

Pérez ist für seine provokante Moderation bekannt und spaltet oft die Meinungen der Hörer, denn er nimmt kein Blatt vom Mund wenn er Dinge, vor allem politische, direkt anspricht. Vor allem die Korruption ist ihm ein Dorn im Auge.

„Nur auf dem Friedhof werden wir still sein“, betonte Pérez, als er auf den Anschlag und Wiederaufbau seines Senders angesprochen wurde.

Erwähnenswert ist sicherlich, dass er nicht um Unterstützung bittet, sondern nur seine Situation beschreibt. „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott“, betonte Pérez lächelnd als darauf angesprochen wurde.

Wochenblatt / Facebook

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