Rätselhafter Mord an Prostituierter

Ciudad del Este: Gestern Morgen wurde der Leichnam einer 19-jährigen Frau nahe Presidente Franco gefunden. Später stellte sich heraus, dass sie eine Prostituierte war. Eifersucht könnte ein Motiv sein.

Sonia Patricia Amarilla Ortiz (rechts im Beitragsbild), die Morgen ihren 20. Geburtstag hätte feiern können, wurde gestern Morgen tot in einem Sojafeld nahe Presidente Franco von einem Fußgänger gefunden, der die Polizei alarmierte. Das Opfer, welches seit einem Jahr in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung mit der 22-jährigen Leticia Fernández Meza (links im Beitragsbild) lebte, arbeitete als Prostituierte. Fernández brachte sie am Mittwochnachmittag mit ihrem Auto zu einem Treffpunkt an eine Tankstelle nach Ciudad del Este, wo sie ein Kunde abholte.

Überwachungskameras zeichneten das “Umsteigen“ auf. Danach brach der Kontakt ab. Das Telefon war ausgeschaltet. Erst als die medien vom Fund eines Leichnams berichteten, wurde Fernández Meza klar, um wen es sich handelte. Auch wenn nach dem Fahrer eines weißen Toyota IST gesucht wird, ist Leticia Fernández Meza vorübergehend festgenommen, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass sie mit verstrickt ist. Laut den Eltern des Opfers, welches zwei Einschüsse im Kopf aufwies, lief die Beziehung der beiden Frauen nicht gut. In letzter Zeit soll Leticia Fernández Meza sehr eifersüchtig gewesen sein.

Das Motiv für den Mord ist jedoch nicht klar, da so wie das Opfer gefunden wurde, es nicht so aussieht, als ob es zu einer sexuellen Dienstleistung gekommen ist. Sie war bekleidet mit Jeans, T-Shirt und Turnschuhen. Die Polizei hat mehr Spuren als sie der presse mitteilt, somit ist in den kommenden Stunden mit wenigstens einer weiteren Festnahme zu rechnen.

Der Mord an Sonia Patricia Amarilla Ortiz ist in diesem Jahr der 13. an einer Frau. Im Vergleich zum Vorjahr liegt die Anzahl etwas darüber.

Wochenblatt / Hoy / Abc Color

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3 Kommentare zu “Rätselhafter Mord an Prostituierter

  1. Ganz schoen bizarrer Fall.
    Koennte mir bei der Homophobie im Lande vorstellen, dass viele Leute nur meinen: „Nicht so schlimm. Eine Lesbe weniger.“ Sie ist wohl eher bisexuell, wenn man sie sich anschaut. Und mit 19 sind viele Maedchen noch sehr mit ihren Freundinnen verbunden. Moeglicherweise haette sie irgendwann zu Maennern gewechselt.
    Glaube nicht, dass die sich prostituiert hat nur weil sie in Geldnot ist.

    1. @Philipp
      Der Fall ist doch gar nicht so Bizarrer. Viele Prostituierte wohnen zusammen, mit unter ganz praktisch für das Geschäft.
      Für einige ist eine Prostituierte Abfall, leichte Beute,wenn sie nicht so will wie der Kunde, den Kunden abweist, dann kann es ihr wie hier sehr schlecht Ergehen. Viele Mordopfer sind Prostituierte, leicht zu haben,oft werden sie nicht mal so richtig vermisst.
      Geldnot wird es bei der Frau gewesen sein, sie wird schon ihre Preislage der Optik nach gehabt und davon gelebt haben.
      Sehe es doch Sachlich:“ Bei einer Prostituierten zahlst Du gleich deinen Preis.Bist Du verheiratet ist egal, Du zahlst du spätestens bei der Trennung/Scheidung noch viel mehr.“
      Natürlich hast Du recht,mit einen passenden Mann mit einer ansprechenden Marie(Geldbörse), würde sie ein ehrbare Ehefrau abgeben.

  2. Ja, Philipp, vermutlich arbeitete sie lieber fünf Minuten für 100.000 Guaranies als 10 Stunden für 50.000 Guaranies. Aber solch fünf Minuten können schon lange werden wie fünf Minuten auf der Herdplatte sitzen zu müssen, kommt ganz darauf an, ob der Kunde 200 kg und 50 Jahre mehr aufweist oder nicht.
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    Wenn man mit dem Mädchen, das man liebt, zwei Stunden zusammensitzt, denkt man, es ist nur eine Minute; wenn man aber nur eine Minute auf einem heißen Ofen sitzt, denkt man, es sind zwei Stunden – das ist die Relativität. Zitat von Albert Einstein
    Quelle: https://www.gutzitiert.de/zitat_autor_albert_einstein_thema_relativitaet_zitat_2753.html
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