“Feiertag” für alle Lehrer und Schüler

Asunción: Während es im Bildungssektor an allen Ecken und Enden in Paraguay Probleme gibt, beschloss das zuständige Ministerium den Schülern und Lehrern einen zusätzlichen Tag frei zu geben.

Es handelt sich dabei um den 30. April, der zudem ein Brückentag ist, weil am 1. Mai, den Tag der Arbeit, wohl die wenigsten Beschäftigten ihre Arbeitsplätze aufsuchen müssen.

Der Minister für Bildung und Wissenschaft unterzeichnete die Resolution Nr. 41.164 / 2018. Darin ist festgehalten, dass am 30. April an den Tag der Lehrer erinnert wird und im Zuge dessen alle Pädagogen und Schüler zu Hause bleiben dürfen. Es ist das erste Mal, dass das Dekret dieses Jahr greift und keine akademischen Aktivitäten in den Klassenzimmern stattfinden werden. Der Unterbrechungstag wurde bereits im nationalen Bildungskalender eingeplant.

Der letzte Schultag findet deshalb am 27. April statt. Erst am 2. Mai müssen dann die Schüler und Pädagogen wieder in ihre Bildungseinrichtungen kommen.

Wochenblatt / Mas Encarnación / Paraguay.com

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10 Kommentare zu ““Feiertag” für alle Lehrer und Schüler

  1. Hoffentlich gedenken an diesem Tag auch alle Schüler und Lehrer den Lehrkräften. Wenigsten eine Stunde könnten sie an diesem Tage inne halten und sich verinnerlichen, was für wertvolle Bildung und Werte sie alle den Lehrkräften an ‘Schulden und Unis zu verdanken haben.

  2. Weshalb gehen die Kinder denn überhaupt noch in die Schule? Später können sie doch ohnehin alles und sind Automechaniker, Tischler, Maurer, Elektriker usw. – natürlich alles in einer Person, weil sie ja für jeden Beruf ein Werkzeug haben, eine Kombizange, eine Maurerkelle, ein STechbeitel, eine Kneifzange – vielleicht sogar noch einen Hammer.
    Aber was schert’s mich! Hilfsarbeiter und “Hausfrauen”, die den ganzen Tag vor der Hütte sitzen und mit dem Handy spielen oder quatschen und quatschen und tratschen….

  3. Irrenhaus-Beobachtungs-Institut

    Super! Terere trinken will schliesslich auch gelernt sein.
    Sonst ersticken noch Hundertschaften von auf ihr Schmerzphon starrender, Terere-trinkender Schulkinder aufgrund durch Gras verstopfte Luftröhre… wer will das schon..

  4. Akademischen Aktivitäten in den Klassenzimmern? Eine halbe Stunde vor Schulantritt die Nationalhymne jodeln, eine halbe Stunde zuhören, wie Jesus gekreuzigt wurde und die kleinen dankbar sein müssen, dass ihre Eltern und alle gesund sind (Logik?).
    Na gut, dann bleiben von den “akademischen Aktivitäten in den Klassenzimmern” noch, moment (da Handy am aufladen muss ich das mit Fingern abzählen), ja, aha, 11 Uhr minus 7 Uhr, minus 1 Stunde Terere, minus eine Stunde “Fila stehen”, Paraguay und Jesus huldigen, das sind, ähm, nun ja, fünf Stunden “akademischen Aktivitäten in den Klassenzimmern”. Und das täglich, einfach Wahnsinn! Und das Ganze auch noch an ca. 50 Schultagen pro Jahr, schließlich ist es drei Monate lang zu heiß und den Rest regnet es.
    Da hilft nur noch Telenovelas schau, damit man das kann, wofür der Aleman de M. ca. 20 Jahre lang – und das noch täglich 8 Stunden lang – gebraucht hat.

    1. Das mit „Jesus huldigen“ macht keinen Sinn, ist völlig daneben gegriffen, beleidigend und außerdem macht das ohnehin hier keiner. Wenn ein Kommentar schon „witzig“ sein soll, dann bitte etwas mehr Niveau und Respekt vor religiösen Gefühlen anderer Mitmenschen.

      1. Sehr geehrter Herr Simplicus, vor paar Tagen wollte ich Ihnen schon schreiben, aber jetzt ist es wieder an der Zeit. Erst kürzlich haben SIE in einem Kommentar ( verdammt) geflucht, dass gehört sich auch nicht, vor allem, wenn Sie schon so fromm sein wollen.
        Wenn ich denen von Ostdeutschland zuhöre, sind die Paraguayer sehr ähnlich, die können auch alles.
        Könnten ja weit entfernte Verwandte sein????

        1. Kein Christ sein, aber wissen was Christen dürfen oder nicht dürfen! Das sind genau die Richtigen! Klar ist, NICHTCHRISTEN möchten gerne, daß Christen wie naive Zeitgenossen sich alles in demütiger Haltung gefallen lassen und den Trottel abgeben sollen für Menschen, die Christen wegen ihres Glauben lächerlich machen. Zu dieser Art von Christen gehöre ich sicherlich nicht – ich vertrete meine Glauben aufrecht, standhaft und offensiv und halte es da eher mit Martin Luther: “Geistliches muß geistlich bekämpft werden, weltliches aber mit weltlichen Mitteln” ohne dabei ungerecht und ausfallend zu werden, so wie dies in der Welt sonst üblich ist.

          1. Statt es nur zu proklamieren, sollen Sie damit anfangen, geistliches von weltlichem zu unterscheiden. Versuchen Sie in beiderlei Hinsicht ehrlich zu sein: Verlangen Sie nicht von anderen, was Sie selber nicht liefern können.

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