Rakete explodiert beim Start

Asunción: Bei der Latin American Space Challenge 2019 in Brasilien hatten paraguayische Studenten aus der Polytechnischen Fakultät der UNA kein Glück. Ihre Rakete explodierte beim Start.

Der Start der paraguayischen Rakete “Arasunu I“ hatte kein erfolgreiches Ende.

Nach Angaben der Mitglieder des Luft- und Raumfahrtclubs explodierte der Motor, weil ein Zündgerät verwendet wurde, das bei den ersten Versuchen nicht zum Einsatz gekommen sei. Aluminium-Schießpulver führte eine größere Verpuffung herbei und verursachte die Explosion. Der Start erfolgte gestern in Tatui, São Paulo, Brasilien.

Dies geschah im Rahmen des internationalen Wettbewerbs Latin American Space Challenge 2019 und es ist das erste Mal, dass sich paraguayische Studenten durch eine Gruppe des Luft- und Raumfahrtclubs der Polytechnischen Fakultät der Nationalen Universität in Asunción (UNA) für den Wettbewerb qualifizieren.

Domingo 11 de Agosto de 2.019, hoy es un día histórico para nuestro país, a minutos del primer lanzamiento del cohete con combustible sólido "ARASUNU I", desde Tatui Sao Paulo Brasil, fuerza equipo Paraguay, de hecho mis estimados estudiantes ya son ganadores salga bien o mal, pero seguro ya son exitosos, han llegado hasta aquí, son ejemplos de trabajo en equipo, perseverancia y actitud positiva! Fuerza campeones! Representando a la juventud estudiosa y son la Inspiración de la Juventud Paraguaya!

Gepostet von Félix Kanazawa am Sonntag, 11. August 2019

Die 1,062 Meter lange Rakete Arasunu I sollte einen Cansat-Satelliten (Technologietester) mitführen, um Messungen durchführen zu können. 19 paraguayische Studenten arbeiteten an dem Projekt.

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21 Kommentare zu “Rakete explodiert beim Start

  1. So weit ich erkennen konnte, waren da 2 Frauen auf dem Sessel sitzend. Ich nehme an das war die Quote? Und Glück oder Pech oder nicht doch eher vorhersehbar. Aber beim Satelliten wird es dann klappen zumindest mit noch höherer Frauenbeteiligung. Das wirklich traurige ist, dass Europa bald genau so aussehen wird.

  2. Ist das im Hintergrund ein Terere trinkender Chinese? Waren das etwa Bauteile für Chinamotorräder in der Rakete? Wieso benutzt der Motordichtmasse? Die konnte ja nur explodieren. Draht und Klebeband war sicher weiter innen verbaut..

  3. Die Polytechnische Fakultät sollte sich in „Pyrotechnische Fakultät“ umbennen und schon haben wir eine Erfolgsmeldung.

  4. Christian2005

    Mir fällt da spontan die Erklärung der Regierung ein, man plane eigene Satelittem ins All zu schiessen?

  5. Sehe ich auch so, Buzz. Jeder quatscht um nichts , und hat von nichts Ahnung. Hauptsache mitreden……..

    1. Fred Feuerstein

      Sehe ich auch so, hirten123. Jeder quatscht um nichts und hat von nichts Ahnung. Hauptsache mitreden…

      1. genau das sagst du doch von den Politikern! keine Ahnung! warum sollten wir anders (besser?) sein?

  6. Kuno Gansz von Otzberg

    Aluminiumpulver, sowie Eisenoxyd (aka „Rost“) und Perchlorate sind Sprengstoffe und nicht Deflagerantes (aka Brennstoffe). Kann man sich leicht bei Wikipedia nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Pyrotechnischer_Satz.
    Als Raketentreibstoff will man einen Brennstoff haben und nicht einen Explosivstoff.
    Sie haetten normales Schiesspulver als Brennstoff verwenden koennen wie Unique oder Winchester 231 welches man fuer das Wiederladen von Pistolen-, Revolver- und Schrotflintenmunition gebraucht.
    Misch Perchlorat als Katalisator und Aluminium als Brennstoff zusammen so hat es eine explosive Wirkung anstatt eine brennende. Es ist dann ein „detonador“ anstatt ein „Abbrenner“.
    Man nehme nur die 3×3 Raketen (fuer Sylvesterabend) und nehme die auseinander: als Brennstoff haben die simples Schwarzpulver und deren 3 Sprengkapseln enthalten wohl Aluminiumoxyd weswegen die detonieren, d.i. aufsprengen anstatt nur abbrennen und machen daher einen riesigen Krach.
    Das Schwarzpulver kann man zum Wiederladen von Schrotflintenmunition gebrauchen und 2 der Sprengkapseln (dessen Detonationsinhalt: ist ein sehr feines Pulver) ergeben rund 70% der Energie einer kommerziellen Schrotmunition (nach dem Rueckschlag zu urteilen). 3 der Sprengkapseln wuerde ich nicht raten zu gebrauchen fuer eine normale 12 Kaliber Munition da der Detonationsinhalt eine Unbekannte ist die gefaehrlich werden koennte und die Flinte koennte in die Luft fliegen.
    Das ist der Unterschied.
    Mit Rost (Eisen) und Aluminium sollte man vorsichtig sein das in Verbindung mit Oxydatoren (Katalisatoren) denn das ergibt einen Sprengstoff und detoniert anstatt dass es abbrennt.
    Schwarzpulver alleine hat schon einen weit hoeheren Detonationsinhalt als kommerzielles rauchloses modernes Pulver, aber es gilt noch immer als „Brennstoff“ (deflagerante).
    Allerdings wird Aluminium perchlorat als Rakentenbrennstoff gebraucht wie hier: https://www.youtube.com/watch?v=wnxzl3Q3znM.

  7. Fred Feuerstein

    Letztes Jahr wurde aber von einem nationalen, paraguay’schen Satelliten die Rede. Naja, in etwa so habe ich mir das auch vorgestellt: dem Projekt etwas abgespeckt und dennoch nicht ganz gelungen.

  8. Roberto ist Blanco

    Ihr seid doch alle auf die innovativen Ideen nur neidisch. Bei mir in der Gegend knallt es auch laufend. Das werden lauter Forscher sein, die an Raketen basteln, um damit zum Mond zu fliegen – ist doch der große helle Planet da oben, der so schön warm ist – oder nicht?
    An alternativen Treibstoffen arbeiten sie hier auch immer. Man nehme alte Klamotten, Farbdosen, Bierbüchsen, Alte Batterien, Plastiktüten und vollgekackte Windeln – toll brennbare Sache. Die bringt jede Rakete zum Mond oder wie der Sonnenplanet noch heißen mag.