Regen führt zu einem 25%igen Einbruch bei der Soja

Asunción: Aufgrund der reichlichen Regenfälle müssen die Ende Oktober gesäten Sojabohnen einen Verlust von 25% hinnehmen. Cristi Zorrilla, Leiter für die landwirtschaftliche Koordination von Paraguay (CAP) im Departement Caaguazú gab diese Einschätzung ab.

„Dieser Einbruch ist im Vergleich zur vorangegangenen Saison beträchtlich und die Silobesitzer fangen an, wegen der schlechten Qualität Abzüge vorzunehmen. Es ist eine Schande, aber nicht zu ändern“, sagte er.

Dieses negative Bild trägt zu den enttäuschenden Ergebnissen der frühen Sojabohne bei, die im September gepflanzt wurde.

Nach Schätzungen von Technikern der paraguayischen Export- und Vermarktungskammer für Getreide und Ölsaaten (Capeco) betrug der Verlust in dieser Phase 1.300.000 Tonnen.

Das heißt, es wird erwartet, dass bis zum Ende der Ernte etwas mehr als 8 Millionen Tonnen Sojabohnen geerntet werden, eine Zahl, die sehr weit von früheren Ergebnissen entfernt ist, als 10 Millionen Tonnen übertroffen wurde.

Die bepflanzte Fläche bleibt jedoch erhalten, was laut Capeco 3.500.000 Hektar ausmacht.

Die Hoffnungen liegen nun in der Sojabohne Zafriña, die laut Berichten der Erzeugerverbände mehr als je zuvor im ganzen Land angebaut wird.

Die Zafriña wird unmittelbar nach der jetzigen Ernte gepflanzt. In den letzten Jahren war deren Einsatz aber gering, weil die Erträge bei der Soja gut ausfielen.

Die Zafriña-Sojabohne habe sehr gute Ertragsaussichten, berichtete Zorrilla. „Die im Januar gezüchtete Zafriña-Bohne werden sicherlich hohe Erträge bringen, denn die Anfang Februar gepflanzten Bohnen haben sich damals sehr gut entwickelt“, sagte er.

Auch der Mais von der Sorte Zafriña zeigt bisher ein positives Bild nach der Aussaat. Die klimatischen Perspektiven für deren Entwicklung und die anschließende Ernte der Sorte sind gut, sowohl beim Mais als auch bei der Soja.

Laut der Wetterprognose von dem Verband der Produzenten (UGP) werden für die kommenden Wochen Temperaturanstiege und moderate Niederschläge erwartet.

Wochenblatt / Ultima Hora

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2 Kommentare zu “Regen führt zu einem 25%igen Einbruch bei der Soja

  1. Na ganz so nonchalant duerftest du @Christian das nicht mehr sagen wenns gar keinen Soja mehr gaebe. Klar ist aller Soja heute GMO – aber gerade das hat eine Weltbevoekerung von 7 Milliarden ermoeglicht.
    Gibts keine Soja so gibts kein Kraftfutter fuer die Rinder die in Staellen ueberwintern wie in Nordamerika, Europa, Russland, usw. Damit gaebe es keine Milch oder nur sehr viel weniger und 1 Liter Milch wuerde 14.99 Euro kosten. Gefluegel vor allem werden aufgrund von Soja und Maiz Futter gezuechtet: also anstatt knapp 3 Euro pro gefrorenes Haehnchen, wuerde dieses jetzt 25 Euro kosten. Auch legen Hennen nur dann Eier wenn die mit Maiz zusaetzlich gefuettert werden: also 1 Ei kostet dann jetzt 3 Euro gaebe es kein GMO Soja.
    Man vergesse nicht die Hungersnot in Bayer 1903 als es noch keinen GMO Weizen gab – der Urweizen bis dato fiel um und wurde von Pilzen befallen und die Ernte fiel buchstaeblich aus. https://www.youtube.com/watch?v=4x1Mcmdki6c&t=834s und hier https://www.youtube.com/watch?v=VuijKzJMlNI.
    Andersrum entsteht Krebs durch die GMO Produkte.

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