Rezession erfasst die Bürger im Land

Asunción: Der ehemalige Finanzminister Santiago Peña fand deutliche Worte über die Situation im Land. Er sagte, die Wahrnehmung der Menschen auf der Straße sei real, da es eine starke wirtschaftliche Rezession gebe.

Die schlechte Ausführung der Ministerien während der Regierung von Mario Abdo Benítez ist einer der Hauptgründe sowie die regionale Situation.

„Zu Beginn des Jahres sprachen wir nur über eine Verlangsamung, aber heute wissen wir, dass sich das Wirtschaftswachstum um zwei Viertel verschlechterte. Daher sind wir in einer Rezession, was die Menschen für eine Realität halten“, sagte Peña.

Er behauptete, die Zahl der Minister in ihren jeweiligen Institutionen zeige seit ihrem Amtsantritt wenig Elan bei den Ausführungen. Das Ministerium für öffentliche Arbeiten und Kommunikation (MOPC) ist eines der am meisten von der schlechten Ausführung seiner Ressourcen in Frage gestellten.

Peña gab an, dass es zwei Viertel des wirtschaftlichen Rückgangs gäbe und noch immer keine Indikatoren zu sehen seien, um die Situation zu verbessern. Er beklagte die politische und wirtschaftliche Situation, weil “es uns allen überhaupt nicht gut geht“, und machte den Präsidenten der Republik für seine schlechten Benennungen in Schlüsselpersonen verantwortlich.

„Die politische und wirtschaftliche Situation ist nicht in Ordnung. Die Wahl dieser Regierung war nicht gut und wir sehen heute die Konsequenzen. Wir leben in einem sehr heiklen Moment, in dem die Leute wissen wollen, wo wir uns befinden“, fügte Peña hinzu.

Mehrere Experten sind sich einig, dass es aufgrund der schlechten Ausführung der Ministerien und der regionalen Situation zu einer starken wirtschaftlichen Rezession im Land kommt. Sie warnen davor, dass sie anhalten oder sich die Situation sogar verschlechtern könnte, wenn die politische Instabilität anhalte. Einige der Bürger und die Parteien der Opposition sind immer noch der Ansicht, dass der politische Prozess gegen Präsident Mario Abdo Benítez und Vizepräsident Hugo Velázquez wieder aufgenommen werden sollte, um ein Amtsenthebung in die Wege zu leiten, obwohl dieses Verfahren nach einer Abstimmung im Abgeordnetenhaus vorerst begraben wurde.

Wochenblatt / ADN Paraguayo / Foto Archiv

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10 Kommentare zu “Rezession erfasst die Bürger im Land

  1. Ein Joghurt ohne Gräten

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    Die Mister in ihren jeweiligen Institutionen zeigen seit ihrem Amtsantritt wenig Elan bei den Ausführungen, ein Witz. Die Minister zeigen sehr viel Elan im Verschwindenlassen von Steuergeldern, wie alle Mister in den Jahren zu vor auch, ich meine, von den Steuergeldern, die aus 70% Steuereinnahmen für Löhne von Amigos noch übrig bleiben. Begründung: Außer Straßenlöcher mit Erde zu reparieren konnte ich in den Jahren noch kein Bisschen erkennen, was von öffentlicher Hand investiert wurde. Alles, was man an Neuem erkennen kann ist von der Privatwirtschaft erreichtet: Das Hunderttausende Tschoppin, die Hunderttausende Tankstelle, die Hunderttausende Alkoholeinkaufsmöglichkeit…
    Herr Peña von den Colorados ist bei der Vorausscheidung seiner Partei nur zweiter geworden. Hätte sicher so viel getan für sich und Amigos wie der jetzige Präsident, jedoch kaum so viel wie der jetzige gegen Korruption. Vielleicht klappt es bei den nächsten Wahlen.
    Also wenn das, was in den letzten Jahren an konjunkturellem Aufschwung zu sehen ist, das ein paar Menschen sich nen neuen Anstrich fürs Haus und nen neuen Kredit für 200% Zins über drei Jahre für ein Auto Jg. 1999 zu 14.000 Euro leisten konnten, na dann Prost. Und jetzt sei Rezession? Der neue Anstrich und das neue Tschättara-Auto werden wohl noch halten bis zur nächsten Hochkonjunkur, also who cares, sind trotzdem alle glücklich und zufrieden im Lande.
    Vor allem ein paar nette Landsleute scheinen ganz zufrieden zu sein mit dem was sie tun, wenn man die beschönigenden und unwahren Angaben einiger Frischfleisch anlockender Homepages sichtet. Müssen wohl nun den Gürtel etwas enger schnallen. Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

  2. Wenn Politik zum reinen Selbstzweck verkommt, hat der Bürger einfach keine Chanche.
    Da hilft nur der Schlipsträgertrick?
    Politiker sind weltweit obsolet, das will einfach keiner verstehen!
    Ohne sie würde man extremst viel Geld sparen, und einen Nutzen fürs Volk haben sie definitiv keinen!

    1. Wie soll nach Ihrer Meinung ein Staat aufgebaut sein? Wie wollen Sie Anarchie verhindern?
      Wer bestehende Lösungen verwirft, sollte zumindest einen anderen Weg vorschlagen.

      1. Neuwahlen mit „effektiver“ Kontrolle der Stimmenabgaben
        Kinder ab dem 7 Lebensjahr in „effektive“ Schulen schicken… 6 Stunden taeglich,,, mit „effektiver“ Kontrolle
        „effektiv“ arbeiten nach Schulabschluss… mindestens 8 Stunden mit drei Wochen „effektiv“bezahlten Ferien pro Jahr
        Arbeiten 8 Stunden bei Regen, Sonnenschein, Nebel, kalt und warm und heiss und nicht bei Regen, Sonnenschein, Kaelte, Waerme und Hitze zu Hause bleiben…. dann funktionierts… siehe Singapor. Norwegen,Daenemark, Schweiz, Oesterreich, Deutschland, China, Korea usw.

        1. Ein Joghurt ohne Gräten

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          In einem anderen Kommentar schreibst du, du habest mit Stolz die Polizei bestochen, weil Ende August die Plata noch nicht hast zusammen kratzen können, um dich an hiesig Gesetzte zu halten und die Straßenverkehrsabgaben gezahlt hast und so einer will Wege aufzeigen. Bezahlst also die Korruption und die Verkehrsabgaben kannst immer noch nicht zusammenkratzen.
          Nun, 1. Welcher normale Mensch will schon die Nationalität von Paraguay, Ruanda, Kongo und oder Burkina Faso. Ja, ok, einer wenigstens. 2. + 3. Wer will schon Politiker in Paraguay, Ruanda, Kongo und oder Burkina Faso werden? Ja, ok, einer wenigstens. Und das erst noch der richtige, wie eingangs dieses Kommentars erläutert.

  3. Ja Anton, ich hätte da tatsächlich was. Dezentrale Politik, alles was zu gross wird, kann man nicht mehr kontrollieren. Ich finde, der Bürgermeister sollte das höchte Amt in einer Gemeinschaft sein, Demos, das Dorf, nur so funktioniert Demokratie, wenn ich die Pappenheimer persönlich kenne.
    Machtkonzentration beinhaltet IMMER Korruption, und nur weil bislang alles Zentralisiert wurde, muss dies nicht der Weisheit letzer Schluss sein?
    …ich diskutiere aber gerne ensthaft über derartige Ansätze 🙂

    1. Wie sollen dann die Auseinandersetzungen zwischen den Dörfern ausgetragen werden? Mit Kleinkriegen wie früher unter den deutschen Fürstentümern?
      Für mich ist die parteiengestützte Demokratie, basierend auf Mehrheitswahlrecht nichts anderes als Parteiendiktatur.
      Stellen Sie sich vor in D. ginge niemand außer Frau Merkel zur Wahl, dann wäre sie mit einer Stimme gewählt.
      Ganz ehrlich, ich habe keine Lösung.

  4. Nun, müssen es denn immer Kriege sein? Wenn kleine Ökonomien ständig Krieg führen, werden deren Mittel schnell aufgebraucht sein? Alle „grosflächigen“ Entscheidungen müssten immer in Absprache mit beteiligten Gemeinden gefällt und erstellt werden. So gäbs keine sinnlosen Projekte ala S21 oder BER?
    Ich denke es wär grob wie die Dezentralisierung der Stromwirtschaft, jeder hat ein Sonnenkraftwerk auf dem Dach, alle schliessen sich zusammen und profitieren.
    Grosskonzerne müssen nicht mehr alimentiert werden, Win Win!
    Machtkonzentration, Monopole, sind der Feind der Gemeinschaft!
    Denke, man muss sich vom Parteiensystem dringend verabschieden, Jahrzehnte haben gezeigt, es ist nur ein Selbstbedienungsladen, für den Steuerzahler bleiben nur die Brotkrümel. (und totale Überwachung die er selbst bezahlt)

  5. Kuno Gansz von Otzberg

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    Zentralisation vs Dezentralisation. Nun Gustave Le Bon schrieb dass man in anglosaechsischen Laendern dieselben Institutionen haben kann wie in Lateinischen wo aber diese bei den Germanen bluehen und gut funktionieren wobei sie bei den Lateinern (Frankreich, Italien. Spanien, Suedamerika, etc) komplett scheitern und nie funktionieren. In Paraguay funktioniert mehr oder weniger gut die Zentralbank denn die sind immerhin noch so diszipliniert und drucken nicht wie wild drauf los.
    Beispiele der Dezentralisation sind die Mennonitendoerfer und die Kleinstaaterei Deutschlands vor 1870. Diese wollten davon weg und Bismark auch. Man schaue nur auf die Mennoniten Ostparaguays, Boliviens, Mexikos, Belizes, etc und man kann da die schoenste Dezentralisation sehen. Jedes Dorf wurstelt vor sich hin unter der Fuchtel des Dorfschulzen und der Pfaffe ist der Oberfuchtelmeister. In Ostparaguay sind die Mennoniten nur zu einer Niedrigindustrialisierung gekommen (Maschinenbau und dergleichen) durch das Abschauen und den Kontakt mit Paraguayern und Brasilianern; so quasi dank des Multikulturalismus.
    Ist der CEO des Konzerns nicht der Tyrann so war es immer der Dorfschulze oder Prediger und ander lokale Kleinpolitiker wie Komiteemann.
    Frankreich war ueber Jahrtausende bzw Jahrhunderte militaerisch und wirtschaftlich immer staerker als die deutschen Kleinstaaten wo diese sich mit Preussen, Bayern und die Wuertenberger glaube ich, in den 1860gern zusammenschlossen gegen Frankreich um endlich auch mal zu gewinnen.
    Dasselbe in England wo Essex nicht alleine gegen die Vikinger ankam so dass man sich zusammenraffte und zusammenschloss.
    Nun Pro und Kontra fuer beide Systeme.
    Es kommt nicht auf das System an sondern auf den Menschen. Und weiter ist die Theokratie die beste Regierungsform weil das Regieren nicht einem Menschen obligt sondern Gott der nichts falsch macht.
    Man lese sich das Alte Testament durch um die Moral der Geschicht zu erkennen.
    Man kann in einem dezentralisierten anarchischen kommunistischen System leben wenn der Mensch Christ ist. Genausogut kann man in einem zentralisierten kapitalistischen System Leben wenn der Mensch Christ ist. Denn wenn das Herz verwandelt wurde so folgt die Person sowieso nur dem Kodex der Bibel und die weltlichen Systeme verlieren an Gewicht. In Russland stoerte den Mennoniten der Anarchokommunismus weil ihr Herz eben so sehr am Kapital, Hab und Gut hing. Waeren sie wahrhaft bekehrt gewesen waeren sie noch heute in Russland und waren mit den Anarchisten gut ausgekommen.
    Man suche nicht das Heil in Systemen oder Parteien.

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