Salat aus dem Wasserbad

Asunción: Salat, der mit einer Hydrokultur-Anbaumethode heranwächst, findet immer mehr Anhänger im Land. Jedoch kann man auch andere Sorten, wie zum Beispiel Erdbeeren, mit dieser Methode aufziehen und vermarkten.

Die Tendenz, das Volumen zu vergrößern, ohne die Qualität der Ernte zu verlieren, ist diejenige, die durch den hydroponischen Anbau voranschreitet, der Wasser als Hauptquelle hat.

Auf Einladung des Landwirtschaftsministeriums (MAG) stellt ein Unternehmen, das bereits mehr als 70 Gewächshäuser dieser Art in Paraguay installiert hat, auf der Expo dieses beeindruckende Produktionssystem vor, das immer mehr Anhänger findet.

Der Geschäftsführer und Inhaber von der Firma Hidropar, Oneide Schimidt, sagte, dass eine wachsende Nachfrage im Falle von hydroponischen Systemen bestehe, vor allem weil der Ertrag höher sei. Er fügte an, dass die Montage und schlüsselfertige Lieferung eines Gewächshaueses für Hydroponik eine Investition in Höhe von rund 80 Millionen Guaranies darstelle.

Schimidt erklärte, dass immer mehr Produzenten Interesse bekunden und über die Wettbewerbsvorteile informiert werden, die durch die Anwendung dieser Methode entstehen, die sich durch den Einsatz von Wasser als zentrale Komponente im Produktionszyklus auszeichne. Bezüglich der Ausrüstung, die für den Bau des Modellgewächshauses auf der Expo verwendet wurde, sagte die Schimidt, sie kämen aus Israel, Brasilien und China. „Die Hydrokultur hat einen anderen Rhythmus, eine geschütztere Umwelt, verkürzt den Zyklus, erzeugt Volumen und ist gleichzeitig sehr profitabel“, bemerkt er an.

Juanita Caballero, Agronomin, erklärte, dass die Nachfrage für eine Ausbildung im Sektor der Hydrokultur sowohl von landwirtschaftlichen Erzeugern als auch Privatpersonen zunehme.

In San Lorenzo gibt es ein 200 m² großes Gewächshaus der Firma Hidropar. Dort werden seit September letzten Jahres Schulungen mit dem Schwerpunkt Hydroponik durchgeführt. „Sie haben nicht viele Spezialisten auf diesem Gebiet. Wir bekommen Anfragen und es gibt eine Warteliste von Leuten, die geschult werden wollen“, sagte Caballero. Sie argumentierte weiter, dass das System eine schnelle, kostenintensive Produktionsalternative sei, jedoch als Marktnische bei der Vermarktung der Ernte eine gute Planung erforderlich sei.

Wochenblatt / ABC Color

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5 Kommentare zu “Salat aus dem Wasserbad

    1. Dieselbe gute Erfahrung in Brasilien gemacht.
      Mein eigener Salat ist auch sehr lecker, jedenfalls schliesse ich das aus dem Verhalten des Ungeziefers, welches jedesmal in Blitzesschnelle die jungen Planzen eliminiert.

  1. Alles klar.
    Fragt sich nur, wie unsere Vorfahren so alt werden könnten ohne superteure Gewächshaus-Neuerfindungen. Auch wenn es irgendetwas schon länger gibt, heisst das nicht, dass es auch vollwertig ist, so wie es Gesundheit braucht.
    Wenn hundert Leute etwas tun, muss das noch lange nicht richtig (hier im Sinne von bioLOGISCH) sein.
    Und eine Erklärung, warum das Ungeziefer aktiv ist, kann natürlich sein, dass der Salat lecker schmeckt. Cola schmeckt ja schließlich auch gut.
    Vielleicht aber stimmt das Milieu einfach nicht, wo sich Nützlinge wohlfühlen könnten, so dass die Schädlinge die Pflanzen beseitigen (müssen), die nicht physiologisch wachsen. In der Natur wird das Schwache normalerweise (ohne den Eingriff des wohlmeinenden Mitmenschen) von selbst aussortiert. Wer sich nun doch mal die Zeit nehmen will, um diesen Artikel zu lesen, der versteht zumindest die Ganzheitlichkeit der Natur, woraus sich folgerichtig die Schlussfolgerung für einen gesund ernährten Organismus ergibt.
    https://netzfrauen.org/2018/07/09/duerre/#more-58168

  2. Diese Hydrokulturen gibt es schon lange in Europa.Es gibt da auch Probleme,ist eine Sektion krank kann man sie Abschreiben. Pestizide und Pflanzenschutzmittel werden eingesetzt.Oft geht der Anbau ein her mit verstärkten Einsatz von Kunstdünger in der Nährlösung.Zusatzstoffe das dass Blattgrün schön Grün ist.
    Die Lauchzwiebel schafft es sogar Regelmässig nach Seife zu schmecken.Guten Appetit!

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